Internationale Musik-Größen

Ganz starke Auftritte gibt bis Ende April im Grammatikoff am Dellplatz und im Steinbruch an der Lotharstraße in Neudorf: Mit Man, Scott Henderson, Aynsley Lister und den Levellers kommen internationale Größen aus verschiedenen Genres.

Bereits am Donnerstag, 16. April, tritt um 20 Uhr in Steinbruch die legendäre Rockband Man auf. Die Formation war in den 70-er Jahren lange Zeit auf Augenhöhe mit Pink Floyd. Man, die Psychedelic-Pioniere aus Wales, brauchten sich nicht zu verstecken hinter ihren englischen Weggefährten. Und die wiederum ersparten sich zurecht eine Sinnkrise, als der Rolling Stone schrieb, Mans Debütalbum „Revelation“ lasse Pink Floyd „stinklangweilig klingen“ (Karten 20 Euro).

Scott Henderson gehört zu den weltweit renommiertesten Jazz- und Fusion-Gitarristen. Mit seinem Trio macht er im Grammatikoff Station am Montag, 20. April, um 20 Uhr. Henderson, der schon mit dem Violinisten Jean-Luc Ponty, Bassist Jeff Berlin und Joe Zawinul von Weather Report spielte und Gründungsmitglied der originalen Chick Corea Electric Band war, präsentiert mit „Well to the Bone“ sein drittes und und wohl bestes Werk als Bandleader. Er liefert mit seiner Gitarre Leidenschaft pur – geschickt balanciert er zwischen Jazz und Blues. Begleitet wird er von Bassist Travis Carlton, Sohn von Larry Carlton, und Drummer Alan Hertz (Karten 25 Euro).

Aynsley Lister, der am Donnerstag, 23. April, um 20 Uhr im Grammatikoff spielt, gilt als der Pionier der jüngeren, englischen Blues-Rock-Szene. Der Gitarrist füllt in seiner auf Blues basierenden Rockmusik zeitgemäßes Songwriting mit Herz und Seele (20 Euro).

Ein außergewöhnlicher Abend dürfte der Auftritt der Levellers am Dienstag, 28. April, im Grammatikoff werden. Eine der besten britischen Live Bands wird bei der „Curious Life Tour“ gleich doppelt in Szene gesetzt. Zunächst ist der Dokumentarfilm „A Curious Life“ zu sehen, der einen Blick hinter die Kulissen der seit Jahr und Tag gefeierten Anarcho-Rock-Band wirft. Im Anschluss spielen die Levellers ein umfangreiches Akustik-Set, bei dem nicht nur Bewährtes wie „Carry Me“ und „One Way“, „Fifteen Years“ und „Hope Street“ für Stimmung sorgt. Die sechsköpfige Formation genießt schließlich nicht umsonst den Ruf, eine der mitreißendsten britischen Live-Bands zu sein (Karten 30 Euro, Einlass 19 Uhr).