Initiative „Neuanfang für Duisburg“ will OB Sauerland stürzen
07.07.2011 | 13:50 Uhr 2011-07-07T13:50:00+0200
Duisburg.DerWesten stellt in loser Folge die Gruppen vor, zu denen sich Bürger und Betroffene nach der Loveparade zusammengeschlossen haben. Das Ziel der Initiative „Neuanfang für Duisburg“ ist die Abwahl des amtierenden Oberbürgermeisters Adolf Sauerland.
Nach der Loveparade-Katastrophe haben sich in und um Duisburg Bürger zu Gruppen, Initiativen und Vereinen zusammengeschlossen. Sie engagieren sich für unterschiedliche Ziele, treten mitunter dennoch gemeinsam auf oder unterstützen sich gegenseitig. DerWesten stellt die Gruppen in loser Folge in Steckbriefen vor, hier die Abwahl-Initiative „Neuanfang für Duisburg“:
Wer?
Viele Bürger fordern den Rücktritt von Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Einer davon ist Werner Hüsken . Er sammelte bereits im vergangenen Jahr kurz nach der Loveparade-Katastrophe 10.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zur Abwahl Sauerlands. Die Abwahl scheiterte damals jedoch an der erforderlichen Mehrheit des Stadtrates. Nachdem der Landtag am 4. Juni ein neues Gesetz verabschiedet hat , das Bürgern die Möglichkeit gibt, Oberbürgermeister und Landräte direkt abzuwählen, macht Werner Hüsken erneut gegen OB Sauerland mobil:
Hüsken, Theo Steegmann und Harald Jochums sind die Gründer der Initiative „Neuanfang für Duisburg“, die eine lose Interessengemeinschaft und kein Verein ist. Beteiliegen kann sich jeder Bürger, indem er seine Unterschrift abgibt. Die Unterschriften-Listen sind auf der Internetseite der Initiative frei zugänglich. „Wir lehnen niemanden ab, der sich im demokratischen Rahmen für die Erreichung des Ziels einsetzt. Jeder kann sich die Listen ausdrucken und in der Nachbarschaft, im Freundes- oder Bekanntenkreis sammeln“, sagt Hüsken. Jeden Mittwoch um 19 Uhr gibt es ein offenes Treffen der Initiative, das ab sofort im Cafe Museum im Kantpark stattfindet.
Die Website www.sauerland-raus.de ist nicht der Online-Auftritt von "Neuanfang für Duisburg" (stattdessen: www.neuanfang-fuer-duisburg.de). Mit den Betreibern der Seite verbindet die Abwahlinitiative "nur die Zielsetzung", so Hüsken: "Sauerland muss die politisch-moralische Verantwortung übernehmen. Er kann nicht mehr unser Bürgermeister sein."
Seit wann?
Am 19. Juni 2011, zwei Wochen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes trafen sich Werner Hüsken, Theo Steegmann und Harald Jochums, die drei Sprecher der Initiative. Sie gaben ihrem Bündnis den Namen „Neuanfang für Duisburg“, erstellten die Website www.neuanfang-fuer-duisburg.de und prüften die Formulare für die Unterschriften. „Die Listen müssen hundertprozentig korrekt sein, damit das Bürgerbegehren gültig ist und anerkannt wird“, erklärt Hüsken.
Seit dem 20. Juni werden die Unterschriften offiziell gesammelt, vier Monate sind Zeit dafür. Stichtag ist der 20. Oktober 2011. Zur Einleitung des Abwahlverfahrens werden rund 55.000 Unterschriften von wahlberechtigten Duisburger Bürgern benötigt. Wenn dieses Ziel bis Oktober erreicht ist, wird es deutlich schwieriger: 92.000 wahlberechtigte Duisburger müssen für die Abwahl Sauerlands stimmen.
Arbeit und Aktionen
Am 20. Juni startete die Initiative ihre erste Unterschriften-Aktion mit einem Stand am Lifesaver-Brunnen in der Duisburger Innenstadt. Innerhalb der ersten 15 Minuten wurden 100 Unterschriften gesammelt, Ende Juni hatte „Neuanfang für Duisburg“ bereits mehr als 10.000 Unterschriften für die Sauerland-Abwahl zusammen. „Mittlerweile sammeln wir rund 1000 Unterschriften am Tag“, sagt Hüsken: „Sammelstellen in der Duisburger Innenstadt haben wir auf www.neuanfang-fuer-duisburg.de veröffentlicht.“ An diesen Stellen liegen Listen aus, in die sich Duisburger Bürger mit ihrer Unterschrift eintragen können. „Wir sind aber auch in den Stadtbezirken unterwegs. Wochenmärkte, Trödelmärkte, Kleingartenfeste, Heimspiele des MSV, wir sind vor Ort und werden Unterschriften sammeln“, kündigt Hüsken an.
Warum?
„Es ist menschlich, moralisch und auch politisch nicht vertretbar, dass der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg noch länger im Amt bleibt. Das Verhalten der Stadtspitze unmittelbar nach der Loveparade-Katastrophe war einfach unzumutbar. Sauerland muss abgewählt werden “, sagt Werner Hüsken. „Dabei geht es nicht um die Frage der Schuld. Es geht darum, dass Sauerland nach der Tragödie zu seiner Verantwortung steht. Wir wollen ein positives Signal für unsere Stadt Duisburg, die immer wieder gebeutelt dasteht, setzen.“

17:52
zu 10 und es gibt einen Großteil Bürger/inen in Duisburg die gerne Unterschreiben würden da sie schon viele Jahrzehnte hier leben und arbeiten aber leider keine EU-Bürger sind. Fakt ist nun einmal das A.Sauerland sich mit seinem verhalten selbst ins Abseits gedrängt hat und für einen Neu- Anfang braucht Duisburg ganz schnell einen neuen Oberbürgermeister.
21:06
Ich erlebe und kenne nur hochmotivierte Duisburg Erneuerer; z.B. der SPD Ortsverein Homberg fährt jeden Morgen Hand in Hand in die Innenstadt ,und sie stehen geduldig in der Schlange mit Tausenden von Empörten um bei Herrn Hüsken geschlossen und entschlossen ihre Unterschrift abzuleisten.
15:54
Also ich finde das Ergebnis bisher eher enttäuschend, wenn man bedenkt das wir fast 500000 Einwohner haben und durch die Medien und einiger User hier, ein Mega-Hype und eine angeblich riesige Anti-Sauerland-Stimmung täglich, mit total unwichtigen und sich nur noch wiederholenden Artikeln oder Berichten, und dies nur mit dem Ziel, uns Duisburger Bürger mit dieser miesen Stimmung gegen AS schön gezielt zu manipulieren und dazu zusätzlich noch geschickt versuchen....uns ein Gefühl zu vermitteln, als sei......die ganze Welt gegen Adolf Sauerland und er muss mit allen Mitteln sofort weg!!!
Dazu ist es mehr als nervig und ich empfinde es als kein gutes Zeichen für die Super-Aktion, wo überall die Ordner ausliegen und gehofft wird, dass sich jemand doch noch genötigt fühlt, schnell zu unterschreiben.......weil wer jetzt noch keine Unterschrift gegeben hat, den interessiert das ganze auch nicht wirklich und daher denke ich, es werden sich nicht mehr allzu viele Unterschriften dazu gesellen.....und ich sehe hier eher eine große Niederlage der Aktion und lasse mich hier nicht blenden.....wie toll es doch langeblich läuft!!!! Hier werden schon 1000 Unterschriften pro Tag ,und das ist meiner Meinung nach jetzt keine aussergewöhnliche, oder schwer zu erreichende Anzahl, riesig gefeiert!!!!!
Ich saß die Tage eine Stunde im Wartezimmer meines Arztes und es haben sich doch wahrlich, bei vollem Wartezimmer, 0 Leute den Ordner, der für jeden sichtbar auslag, angeschaut!!!!! Aber haben bestimmt alle schon längst Tage vorher unterschrieben und mir kam es bestimmt auch nur so vor, dass es wohl keinen so richtig interessiert!!!! ....nur meine Meinung ist eher, das die meisten hier in Duisburg sich gar nicht erst mit einer Abwahl des OB groß beschäftigen und vielen einfach egal ist, ob jetzt AS im Amt bleibt oder nicht und wer den OB spielt!!..... die Leute haben hier alle genügend eigene Sorgen, um die sie sich kümmern müssen und da interessiert eine OB-Abwahl, die von einigen wenigen Sauerland-Gegnern aus eher persönlichen Gründen ins Leben gerufen wurde, nicht wirklich viele......
Jede neue Stimme muss jetzt hart erworben werden und ich sehe schon alle mit den Ordnern durch die Straßen ziehen, und nach Unterschriften betteln.......und der ein oder andere dann aus Mitleid, und garantiert nicht aus reiner Überzeugung, noch seinen Wilhelm dazu gibt!!!
Fazit:
Ich sehe das Ergebnis der Aktion bisher nicht als Erfolg, sondern eher als Niederlage, weil man merkt schon, wie mit vielen Aktionen an den verschiedensten Örtlichkeiten schwer um jede Stimme gekämpft werden muss und sich die Macher das sicher einfacher vorgestellt und dazu mit viel mehr Resonanz gerechnet haben......
und der ein oder andere Bürger lässt sich eben doch nicht so schnell blenden und voll Farbe machen.....
weil, das die Herren Jochums und Hüsken natürlich nur im Sinne ihrer geliebten Stadt und ausschließlich für das Wohl der gesamten Duisburger Bürger kämpfen.....und dabei natürlich überhaupt kein persönliches Motiv für ihre Aktionen haben!!!! Sorry, ich zieh mir den Hut auch nicht mit dem Hammer auf und beteilige mich schon aus Prinzip nicht an solchen Aktionen.....nur weil sich einige hier mit der Zeit so heftig in einen Anti-Sauerland-Hype reingesteigert haben und dabei in meinen Augen nur aus reinen persönlichen Beweggründen den Kopf des OB fordern und auch nicht eher Ruhe geben werden, bis sie endlich mit ihrer reinen Hetze AS aus seinem Amt vertrieben, und dann auch endlich ihren Willen bekommen haben .........und dann geht es ganz groß versprochen nur noch steil aufwärts mit Duisburg und alles wird gut......wer es glaubt!!!!!
Kann mir auch jemand mal verraten, durch wen am Ende die Listen dann kontrolliert werden und wem sie überhaupt dann übergeben werden.......und wehe da ist nur ein doppelter dabei!!!!!!
12:52
Und immer dran denken:
Für eine große Zahl benötigt man viel Nullen !!!
12:03
@ #3: Danke für die Info. Wir stehen mit der Initiative deshalb in Kontakt und ändern den Ort dann ggf. im Text.
07:55
Man kann echt den Eindruck gewinnen WAZ/NRZ sind eine wiederkauende Kuh. Sauerland muß weg...blabla...es gibt diese und jene Initiative...bla und blub. Ich denke die Leute wissen es mittlerweile, es gibt auch noch andere Themen in Duisburg die wichtig sind.
Wahrscheinlich kommt, wenn das Abwahlverfahren gescheitert ist auch noch ne Initiative aus der Versenkung, die den Initiatoren der Unterschriftensammlung und Kampagne gegen OB Sauerland einen Heldendenkmal setzen möchten:
Never Forget die Sauerlandhasser, sie sammelten Unterschriften, waren voller Hass und scheiterten an der Wahl!
00:51
Wir wissen es langsam!
Es nervt!
#5 von Mippes , am 07.07.2011 um 23:40
Niemand zwingt Sie, sich hier zu beteiligen. Wenn wir Sie nerven, klinken Sie sich doch einfach aus und schauen sich DSDS an, oder was auch immer.
Alles Mippes, oder was?
23:40
Wir wissen es langsam!
Es nervt!
20:41
Möge es gelingen.
19:33
#1 von herbert72
Wir liegen tatsächlich gut in der Zeit.
Kleine Korrektur zum Artikel:
Die offenen Treffen der Initiative finden ab sofort im Museumscafe im Kantpark (Innenstadt) statt.