In Duisburg-Walsum ertappter Raser flüchtete vor der Polizei

Die Duisburger Polizei hat bei der europaweitern Aktion „Operation Speed“ wieder einige Fahrer ins Netz gegangen, die zu schnell unterwegs waren.
Die Duisburger Polizei hat bei der europaweitern Aktion „Operation Speed“ wieder einige Fahrer ins Netz gegangen, die zu schnell unterwegs waren.
Foto: Tom Thöne / WAZ FotoPool

Duisburg,.  Mit Tempo 71 statt der erlaubten 30 km/h ging ein Raser der Polizei am Donnerstag gegen 10.30 Uhr auf der Feldstraße in Alt-Homberg ins Netz – und das ausgerechnet vor einer Schule.

Ihn erwarten neben einer Geldbuße von 200 Euro noch zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Rund 40 Beamte der Duisburger Polizei führten im Rahmen der europaweiten Aktion „Operation Speed“ Kontrollen durch. 565 Fahrzeuge wurden überprüft. Es gab drei Strafanzeigen, 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 121 Verwarngelder.

Drei Fahrzeugführer mussten zur Blutprobe mit zur Wache. Einer davon versuchte auf der Römerstraße in Alt-Walsum mit seinem Motorroller mit überhöhter Geschwindigkeit einer Polizeikontrolle zu entgehen. Die Streife stoppte den 30-jährigen Fahrer nach kurzer Verfolgungsfahrt.

Der Mann begründete seinen Fluchtversuch damit, dass er fürchtete, noch Restalkohol von einer Feier am Vortag im Blut zu haben. Das war auch so. Ein Alkoholtest verlief positiv, so dass die Polizisten dem Dinslakener eine Blutprobe entnehmen ließen. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren – unter anderem wegen der Trunkenheitsfahrt.