In „Die Buddha-Statue“ geht es um Politik und Liebe

Vor zwei Jahren hat Charlotte Brinkmann ihren Roman-Erstling „Die Yak-Knochen-Mala“ veröffentlicht. Schon damals hatte sich die Duisburgerin lange mit dem Schreiben beschäftigt und den Plot mit Hilfe von Elke Bockamp entworfen (die, siehe oben, gerade das Buch mit erotischen Geschichten herausgegeben hat, in dem auch Charlotte Brinkmann vertreten ist). „Die Yak-Knochen-Mala“ führte nach Nepal.

Ihr zweites Buch „Die Buddha-Statue“ spielt in Berlin. Eine Hauptrolle hat das religiöse Kunstwerk aus Tibet, das Land, das sich gegen die Annexion durch China wehrt. Eine politische Ebene, die den Roman zu mehr macht als einer Liebesgeschichte. Hauptfigur ist die Kunstexpertin Elaine, die erkennen muss, dass ihr Lebensgefährte Errol sie hintergeht; außerdem bereitet ihr ihre Tochter Jeanette Kummer. Elaine verliebt sich in den Exil-Tibeter Senge, der in Verdacht gerät, eine wertvolle Buddha-Statue gestohlen zu haben. Genau die Statue, die Elaine ihm im Auktionshaus gezeigt hatte, in dem sie angestellt ist. Ihr chinesischer Kollege hat über den Tibet-Konflikt eine ganz andere Meinung als Senge. Dann wird auf dem S-Bahngleisen ein toter Chinese gefunden.

Charlotte Brinkmann lässt ihre Heldin Kraft finden im Buddhismus, über den man in diesem spannenden Buch viel erfährt.