In den Duisburger Biergärten fließen kühle Getränke

Bier, Blick aufs Wasser und nette Gesellschaft. Diese Feuerwehrtruppe aus Bielefeld lässt es sich gut gehen im Innenhafen.
Bier, Blick aufs Wasser und nette Gesellschaft. Diese Feuerwehrtruppe aus Bielefeld lässt es sich gut gehen im Innenhafen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bei den hohen Temperaturen suchen viele Zuflucht im Schatten und genießen Erfrischungen. Alkohol lassen die Gäste in Duisburgs Biergärten oft weg.

Duisburg.. Viel trinken ist bei den derzeitigen Temperaturen Pflicht. Da bietet sich ein Besuch in einem der Biergärten in der Stadt an. Kühle Getränke, schattige Plätzchen und nette Gespräche – für viele Besucher sind das die Gründe, auswärts zu entspannen. Vor allem abends zieht es viele in die Biergärten, einige auch schon zur Mittagszeit.

Birgit Bremer (52) verbringt den Mittag mit ihren beiden Kindern Kristin (20) und Tobias (20) im Café Museum im Kantpark. Unter schattenspendenden Bäumen genießt die Familie kühle Getränke nach dem Einkaufen in der City am freien Tag. „Ich trinke nur Wasser und genieße die etwas kühlere Luft im Schatten“, sagt Mutter Birgit. „Das ist bei Temperaturen über 30 Grad einfach das Beste. Wasser ohne Kohlensäure und dann noch ein bisschen Wind dazu.“

Kinder lieben Getränke mit Geschmack

Ihre Kinder brauchen Geschmack. Beide haben eine Cola vor sich stehen. „Natürlich ist Wasser am besten, aber Cola schmeckt einfach so gut“, sagt Kristin. Beim Essen sind sie sich einig: Es gibt Pizza mit Meeresfrüchten.

Auch bei anderen Gästen steht Essen auf dem Tisch. Es ist zwar heiß, aber auf einen knurrenden Magen hat niemand Lust. Also läuft beim Essen wohl oder übel der Schweiß. „Man schwitzt ja sowieso wenn es so warm ist, aber hier im Schatten geht’s“, sagt Birgit Bremer.

Kühler Wind im Innenhafen

Im Innenhafen sorgt ein durchaus kühler Wind für gute Stimmung. Vor dem Diebels Brauhaus genießen die Gäste schon am Nachmittag das frische Lüftchen. Eine Gruppe Feuerwehrmänner auf Betriebsausflug ist zum ersten Mal im Innenhafen. Stationiert in der Nähe von Bielefeld erkunden sie erstmalig das Ruhrgebiet und gönnen sich eine Pause.

„Ein wirklich schöner Ort ist das hier. Und was ganz wichtig ist: Hier geht auch jetzt ein kleines Lüftchen. In der prallen Sonne ohne Wind ist es ja nicht auszuhalten“, findet Truppleiter Michael Schmedt. Kollege André Bewermeier ist ebenso begeistert. „Ein kühles Blondes und ein Blick auf den Hafen – es könnte schlimmer sein.“, sagt er und lacht. Im Grunde könne man gegen die Hitze nicht viel machen, außer sich eben im Schatten oder am Wasser aufhalten.

Ab 30 Grad wird weniger Alkohol getrunken

Nicht jeder trinkt bei so hohen Temperaturen Bier, weiß der stellvertretende Geschäftsführer des Brauhaus', Roland Rinio: „Ganz klar: Ab 30 Grad werden weniger alkoholische Getränke bestellt.“ Das gelte auch für die Abende. „Wenn es abends noch immer tropisch ist, verzichten viele auf das Bier“, sagt er. Auf die leichte Brise am Wasser wollen nur die Wenigsten verzichten. „Die Plätze am Wasser sind besonders beliebt, sobald wir die Tische auf dem Ponton-Biergarten auf dem Wasser öffnen, ist der Andrang groß.“