„Ich finde die Industriekulisse inspirierend“

1 Mister Burns, wie hat Ihnen der Auftritt in der Kraftzentrale des Landschaftsparks gefallen?

Ich finde die alten Gebäude und die ganze Industriekulisse hier sehr inspirierend. Bei uns in den USA haben wir nichts Vergleichbares, da werden alte Werke meistens sofort abgerissen. Dabei sind sie ein Schatz für die Gemeinschaft, wenn sie so wie hier erhalten bleiben.

2 Bei ihrem letzten Auftritt bei der „Traumzeit“ im Jahr 2009 haben sie noch draußen gespielt, diesmal drinnen in der Kraftzentrale. Was mögen Sie lieber?

Ich mag beides! Es ist doch schön, wenn man das variiert und mehrere Spielorte dieses Festival-Geländes kennen lernt. Eine Verbindung zu den Leuten vor der Bühne lässt sich hier wie dort prima herstellen.

3 Der erste Teil Ihrer Tour ist mit diesem Konzert nun beendet. Sind sie erschöpft und freuen sich auf die anstehende Pause?

Aber nein, das war doch jetzt gerade erst das Aufwärmen (lacht). Im Ernst: Die Touren werden für uns Musiker als Einnahmequelle immer wichtiger. Und ich mag es, unterwegs zu sein. Schauen Sie sich Neil Young, Bob Dylan oder Tom Waits an. Die sind alle praktisch ständig auf Tour. Ich bewundere ihre Ausdauer und hoffe, dass wir auch noch lange unterwegs sind.