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Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald

16.01.2012 | 20:03 Uhr
Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
Hundetreff am Kaiserberg. Hier laufen viele Hunde frei herum. Meist ohne Ärger. Aber eben mitunter auch nicht. Foto: Daniel Elke

Duisburg.  Ein Dauerstreit: Menschen und Hunde. Oft gehen sie sich aus dem Weg, laufen Zwei- und Vierbeiner störungsfrei etwa im Wald aneinander vorbei. Doch immer wieder beißen Hunde auch zu. 64 Fälle nennt das Ordnungsamt für 2011.

Durchs Grün tollt ein Hund. Er schnuppert hier und dort, wie der Kaiserberg so riecht, durchwühlt einen Blätterberg, genießt den Ausflug. Bis Herrchen ihn ruft. „Er interessiert sich nicht für Menschen, also auch nicht für Jogger“, sagt Besitzer Ingo Ruhland. Sein Vierbeiner taucht also auch nicht in der Beißstatistik des Ordnungsamtes auf, wonach allein im vergangenen Jahr 64 Menschen durch Hundebisse verletzt wurden. Das sind 18 Menschen mehr, als im Jahr zuvor. Besonders gefährdete Gebiete gibt es laut Ordnungsamt nicht.

„Es geht um ein gutes Miteinander, um Rücksichtnahme. Man muss aufeinander achten und seinen Hund frühzeitig zur Seite nehmen“, sagt Ruhland und spricht damit aus, was alle Befragten – Jogger, Nordic-Walker wie Hundehalter – denken. Dennoch herrscht seit Jahren eher ein klares Nebeneinander: Am Kaiserberg spielen die Hunde, an der Regattabahn ziehen die Jogger ihre Bahnen. „Hier am Kaiserberg ist eher ein Hundegebiet, das wissen die Jogger“, schätzt Ruhland ein. Schließlich dürfen die Hunde ganz offiziell im Waldgebiet am Kaiserberg ohne Leine unterwegs sein. „Ich würde ja auch nicht mit meinem Hund an einer bekannten Joggingstrecke wie der Regattabahn unterwegs sein“, sagt Ruhland.

Mit Stockschlag gewehrt

Der Jogger, der jüngst am Kaiserberg gebissen wurde, sieht das anders und pocht auf sein Recht, ungefährdet auch am Kaiserberg laufen zu dürfen. Erst recht als er beim nächsten Hundetreffen der besonders Art von dem gleichen Hund wieder angesprungen wurde, sich beherzt mit einem Stockschlag wehren musste. Der Hund, er trägt jetzt einen Maulkorb.

Kommentar
Erziehungsauftrag

Miteinander, schön und gut. Hunde bellen, sie verteidigen ihr Revier. Vielleicht haben sie auch Angst vor mir. In Ordnung.

Aber warum sollte ich die Erklärungen der Besitzer akzeptieren, warum ihr Hund jetzt so reagiert und die Schuld der unangenehmen Situation irgendwie eher bei meinem Fehlverhalten zu suchen sei. Zwei Kaiserberger Knurr-Beispiele: „Bleiben Sie einfach ruhig stehen. Der Hund mag ihre Schirmmütze nicht.“ Oder der Hinweis einer zierlichen Hundehalterin nebst oberschenkelhohem Tier: „Der mag keine Menschen ohne Hund, da geht er sofort los“.

Ja, wie jetzt?

Herrscht hier Kleiderordnung und Hundezwang? So einfach geht das nicht. Möchte man ein Haustier halten, muss man sich den Erziehungsauftrag auch klar vor Augen führen. Ein Hund soll unter Menschen leben? Dann soll er das auch lernen! Die 64 Beißattacken des vergangenen Jahres sind der krasseste Beleg für unverantwortliche Hundebesitzer. Schon die Aufteilung der Stadt in Hundegebiet und Sportlergrün ist längst kein Miteinander mehr. Anne Wohland

 

Auch Jogger Thomas Becker, der nahe dem Wald wohnt, meidet den Kaiserberg mittlerweile.„Das ist für Jogger ein schwieriges Pflaster“, sagt Becker, der seit über 30 Jahren joggt. In seinem Freundeskreis gebe es einige, die „ganz allgemein“ nicht mehr im Wald laufen, wegen freilaufender Hunde. Dabei sei die Strecke ideal vor der Haustür gelegen. Dennoch läuft Becker stattdessen seine dreistündige Tour im Waldgebiet rund um die Uni. Weil es dort mehr Platz gibt, „verlaufe“ sich das Hunde-Problem.

„Am Kaiserberg kann man allerhöchstens spazieren gehen“, sagt der passionierte Jogger und ist damit keineswegs zufrieden, „Dort sind eben zu viele Hunde. Sobald man anhalten muss, ist das Training doch im Eimer.“ Gebissen wurde er noch nie. Schmerzen, Arztbesuch, Tetanusspritze und Versicherungsprotokolle blieben ihm erspart. Nicht überraschend fügt Becker also noch an: „Es gibt eine Menge Hundebesitzer, die haben ihre Tiere im Griff. Aber es gibt auch das Gegenteil.“

Idyllische Szenerien

Spaziert man in Ruhe am Kaiserberg umher, trifft man vor allem auf idyllische Szenerien. Hunde tollen herum oder sitzen brav neben ihrem Herrchen, während dieser mit anderen Hundehaltern plauscht. Auch Hans-Peter Hinteregger steht freut sich über das Freilaufgebiet für seine zwei Hunde: „Ich hatte hier bisher keine Probleme. Weder mit Joggern, noch mit Radfahrern. Allerdings würde ich mir von Radfahrern wünschen, dass sie sich frühzeitig bemerkbar machen, damit ich meine Hunde zu mir rufen kann“.

Hier wird angeleint
Leinen sind Pflicht, aber nicht überall

Leinenpflicht besteht in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr. Außerdem in allgemein zugänglichen Park-, Garten- und Grünanlagen, in Naturschutzgebieten sowie bei öffentlichen Versammlungen (beispielsweise Volksfesten). Auch in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten gehört der Hund angeleint. Im Wald muss ein Hund nur bei Spaziergängen abseits von Wegen angeleint werden. Solange Hund und Herrchen auf Waldwegen unterwegs sind und sich der Hund „im Einflussbereich des Halters“ befindet, darf er unangeleint bleiben. An anderen Orten dürfen Hunde nur auf ausgewiesenen Hundewiesen von der Leine gelassen werden.

Vorsichtig ist Hinteregger eher gegenüber anderen Hundebesitzern: „Ehrlich gesagt habe ich zur Sicherheit meiner Hunde immer ein Pfefferspray dabei, um sie notfalls gegen andere Hunde verteidigen zu können. Aber ich habe es noch nie eingesetzt.“ Damit ist der Hundehalter eine Ausnahme, niemand sonst trägt solch ein Spray mit sich.

Auch Hundetrainerin Daniela Bender rät davon ab, sie setzt auf Erziehung. Mit gezieltem Einzeltraining könne einem Hund schnell ein anderes Verhalten antrainiert werden: „Es gibt zwar kein Anti-Jogger-Training, aber ein Training zu Bewegungsreizen. Damit der Hund am Ende den Jogger einfach ignoriert. Doch das Problem ist eben der Mensch. Und leider ist auch die Dunkelziffer der Konflikte viel höher, als der in der Statistik“, sagt die 35-Jährige. Kommt es zum Konflikt, wo ein Hund knurrt, die Zähne fletscht, das Fell sträubt oder die Ohren anlegt, rät Bender: Lauftempo verlangsamen, stehenbleiben, nicht zurückweichen, Hände an den Körper legen, sich vom Tier abwenden, keinen Blickkontakt, nicht laut rufen und auf den Besitzer zu warten.

Schmerz, Schreck, Papierkram

Beißt der Hund dennoch zu, gibt es zusätzlich zu Schmerz und Schreck vor allem Papierkram, um Schäden ersetzt zu bekommen: Die Polizei wird gerufen, um den Fall zu dokumentieren. Das Ganze muss der Versicherung gemeldet werden, wie bei einem Autounfall. Zudem muss ein Arzt den Biss bescheinigen. Danach klärt das Ordnungsamt, den Fall auf. Es nimmt die Schilderungen der Betroffenen auf und befragt Zeugen.

Für den Hund gibt es sofortigen Leinenzwang, bis er durch einen „tierärztlichen Sachverständigen“ beurteilt wurde. Teils gibt es Maulkorbzwang; in den schwersten Fällen wird der Hund ins Tierheim gebracht. Nach dem Hundetest folgen verschiedene Auflagen: Meist muss der Hund in die Hundeschule. Seltener wird eine Maulkorbpflicht verhängt. Es kann auch die Auflage geben, dass nur Erwachsene mit dem Hund Gassigehen dürfen. Die Vorgaben reichen bis zur Tötung des Tieres. Dies sei „in den letzten Jahren“ nur einmal vorgekommen, sagt Stadtsprecher Peter Hilbrands mit Blick auf die Datenlage.

Auf jeden Fall werden die Kosten für ein Ordnungswidrigkeitenverfahren fällig. Die Strafe liegt bei 100 bis 400 Euro. In schweren Fällen (bei grober Fahrlässigkeit, Mehrfachtäter) geht der Betrag auch darüber hinaus.

Anne Wohland

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Kommentare
18.01.2012
02:15
Es muss
von Komisch66 | #9

Es muss einfach ein Mittelweg gefunden werden, wie Hundehalter, Hunde, aber Jogger und Spaziergänger firedlich zusammen unsere schönen Naherholungsgebiete nutzen können. Vielleicht könnnte man in beliebten Parks oder Waldgebieten einmal im Jahre ein Diskussionswandern veranstalten.
Ich selber habe keinen Hund, aber ich verstehe das Bedürfnis der Tiere frei laufen zu müssen. Auch kann ich Sportler verstehen, die ihrem Hobby nachkommen und ungestört joggen wollen.
Ich persönlich halte mich gerne in Grünanlagen oder Waldgebieten auf und wurde iegentlich schon von JOggern UND Hunden gestört und nehme dies trotzdem hin. Sicherlich habe ich auch eine ein wenig ungewöhnliche Beschäftigung, da ich gerne in der Umgebung alter und mächtiger Bäume Atem- bzw. Entspannungstechniken trainiere, was sicherlich -nicht zu letzt auch durch Energieaufnahme durch Baum-Umarmungen seltsam anmuten mag, aber auch ich fühle mich durch schnüffelnde oder bellende bzw anspringende Hunde genervt, aber eben auch durch trampelnde Jogger oder gaffende Spaziergänger. Auch ist es nciht angenehm, wenn man barfuss die Natur erleben möchte und dann in Hinterlassenschaften wie Hundeurin bzw. Hundedreck aber auch achtlos weggeworfenen Müll tritt.

Nichts desto trotz akzeptiere ich den Wald bzw. die Natur als ein Gut, welches uns allen gehört -sowohl Mensch als auch Tier- und muss damit leben, nicht gänzlich ungestört zu sein können. Oftmals besteht die Lösung vieler Unstimmigkeiten und Probleme auch darin, einfach gönnen zu können. Hunde und Menschen ihre Natur zu gönnen und zwar auf diese Art und Weise, wie sie es wollen. Es gibt bereits genug Restriktionen im täglichen Miteinandere. Lasst uns doch wenigstens im Zufluchtsraum Natur nicht auf Verbote, sondern auf ein einsichtiges Miteinander setzen.

18.01.2012
00:12
Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
von muehsam2011 | #8

Ich finde es furchtbar, mein "Recht" auf Spaziergang erkämpfen zu müssen.
Die Hundehalter und Hunde, die sich wie oben beschrieben verhalten machen mich unglaublich wütend.

Einer meiner Fälle:

Ich bin vor einiger Zeit mit meinem damals 6-Monate-alten Sohn im Tragegurt im Stadtwald unterwegs - und zwar nicht joggend, sondern schlendernd.
Innerhalb von 20 Minuten werden wir von drei Hunden angesprungen.
Ich reagierte lautstark protestierend.
Kein Hundehalter hat sich entschuldigt, geschweige denn seinen Hund konsequent zurückgehalten.
Im Gegenteil: Ich wurde noch für meine mangelnde Geduld kritisiert.

Wenn es so weiter geht, werde ich nur noch mit Pfefferspray spazierengehen:
Zuerst gegen Hundenasen, dann gegen die Idioten am anderen Ende der nicht genutzten Leine!

17.01.2012
22:47
Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
von Rodina | #7

Überall in Duisburg Grünanlagen das gleiche Bild: Hunde, Hunde, Hunde.
Auf den Wiesen, auf den Wegen, auf den Spielplätzen.
Und überall sind die netten Hinterlassenschaften zu bewundern. Das ist eklig und gesundheitsgefährdend.
Da der Trend zum Großhund ungebrochen ist, wäre ein verantwortliches Verhalten der Hundehalter wünschenswert. Aber auch da FEHLANZEIGE.
Offenbar leiden die Tierchen mit den knochenzermalmenden Gebissen unter Leinenphobie, bzw. gehen ihre Frauchen und Herrchen davon aus. Denn dem Leinenzwang wird niemals nachgekommen.
Als ein die Natur liebender Mensch bin ich gern in dieser unterwegs. Leidewr ist das in Duisburg nicht nur eklig, sondern auch gefährlich!
Ich persönlich habe selten so viele völlig egoistische und verantwortungslose Menschen erlebt, wie unter diesen „Tierfreunden“.
P.S.
Ich bin ebenfalls tierlieb, verkneife mir aber die Hundehaltung in einer Großstadt. Denn von einer artgerechten Haltung hochsozialer Tiere kann in diesem Umfeld nicht die Rede sein!

17.01.2012
17:11
Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
von oderfla | #6

ich denke, stadtnahe waldgebiete solten grundsätzlich für hunde gesperrt werden. zuviele mitmenschen werden durch die viecher belästigt oder gar angefallen. den haltern ist dieses i.d.R. egal. so egal wie ihnen die hinterlassenschaften der köter sind.

meinetwegen könne nhundeNARREN mit ihren schützlingen auf entsprechenden behördich genehmigten privatgeländen rumtollen, jedenfalls wenn entsprechende lärmgutachten eine belästigung der anwohner ausschließen.

insgesamt muss es im interesse der stadtverwaltungen sein, die stadtköterpopulation deutlich zu reduzieren. da der reine weg über die steuern offenbar nicht fruchtet, muss im zuge einer weiteren deutlichen erhöhung eine staatlich kontrollierte quotierung und ein verbot des hundehandels eingeführt werden.

irgenwie muss der hundepest in unseren städten doch beizukommen sein.

2 Antworten
Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
von wolfgangscheibel | #6-1

"viecher, köter, stadtköterpopulation, hundepest"

Mit solch primitiven Titulierungen lassen sich kleine Probleme lösen.

Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
von Zorro9.gt | #6-2

Ich finde mit der Pest von solchen Leuten wie Ihnen sollte man eher beikommen. Ich fühle mich durch solche Typen wie Ihnen belästigt. Wie kann man so verachtend über die Geschöpfe Gottes reden. Was müssen sie verbittert sein, um so etwas zu schreiben. Haben Sie keine anderen Probleme? Der Mensch ist der Eindringling und nicht die Tiere. Wir Menschen zerstören die Natur und nicht die Tiere!

Und ich fühle mich auch nicht durch Hunde und ihre Halter belästigt. Die meisten Hundehalter und ihre Hunde sind freundlicher und offener als mancher Nichthundehalter. Es sind nur die schwarzen Schafe, die den Ärger bereiten.

17.01.2012
14:02
Am Kaiserberg herrscht Leinenzwang
von peterwoelwer | #5

In dem Artikel heißt es:" Schließlich dürfen die Hunde ganz offiziell im Waldgebiet am Kaiserberg ohne Leine unterwegs sein." Das ist falsch! Auf vielen Schildern, die an den Zuwegen zu der "Öffentlichen Grünfläche" Kaiserberg aufgestellt sind, heißt es: "Führt die Hunde an der Leine!" Leider wird dieses unzweideutige Gebot von der Stadtverwaltung nicht durchgesetzt. Andernfalls könnten auch Jogger, Walker und nicht zuletzt Familien mit Kindern den Kaiserberg nutzen.

17.01.2012
13:38
Hundeattacken - Gefahr für Wanderer und Jogger im Duisburger Wald
von Hagrid | #4

Der "springende Punkt" scheint mir der "Einflussbereich des Halters" zu sein. Über den ist sich so mancher Halter nicht im Klaren. Der Hund sollte keineswegs als "Vorausabteilung" des Halters auftreten, also 20 bis 50 Meter vorneweg laufen, während sein Mensch ganz gemächlich dahergeschlendert kommt, während der Konflikt zwischen Jogger und Hund schon im vollen Gange ist.
Wenn man sagt, dass es am Kaiserberg viele Hunde gibt, sollten auch die Hundehalter wissen, wo auch Jogger unterwegs sind. Richtig, der Jogger will im Normalfall nur friedlich geradeaus laufen. Erfahrene Jogger sind durchaus in der Lage, auch mal zehn Meter zu gehen, falls das Verhalten des Hundes zweifelhaft erscheint. Stehenbleiben zu müssen - das sollte vermieden werden können, denn dann wird der Hund schon aktiv sein, was wiederum der Halter zu verhindern hat. Da kann es wohl keine zwei Meinungen geben.
Und: Hundehalter sollten ganz genau wissen, was ihr Liebling so macht, wenn er einen Jogger trifft. Mit "Der tut nichts" bzw. "Macht er sonst nie" ist ja keinem geholfen. Ein kurzer Ruf bei Fuß oder ein kurzfristiger Griff zur Leine veranlasst mich als Läufer stets dazu, mich beim Halter zu bedanken.

17.01.2012
13:29
Blockierter Kommentar.
von Sensitier | #3

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17.01.2012
11:31
Blockierter Kommentar.
von freier_buerger | #2

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17.01.2012
06:42
Jogger, Biker, Walker, Spaziergänger trifft Hund
von redrotti | #1

Ach Gott, jetzt wird die Sau mal wieder durch Duidorf getrieben.

Es ist nicht das Problem einer einzelnen Gruppe, sondern das Problem aller. Es macht sich allgemein die Mentalität breit, dass dort wo man gerade ist alle Rücksicht auf nur meine Bedürfnisse nehmen muss. Der eine will nur geradeaus laufen und darf auf keinen Fall mal anhalten, der andere muss die Hunde in alle Richtungen toben lassen, der nächste muss das Bike ohne Klingel und mit Vollspeed durch den Wald jagen, wieder ein anderer braucht mal spontan die Fläche zum Picknick oder Drachen steigen lassen.

Mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen wäre da viel gewonnen.

Für die Hundeseite schlage ich da den großen Sachkundenachweis für alle Halter vor.

4 Antworten
Zoff im Wald: Jogger trifft Hund
von Ironmike | #1-1

Sehr treffender Beitrag, bloß keinen Zentimeter von meinem Recht hergeben!
Hauptsache ich Mentalität!

Ich laufe im Jahr über 3,5 Tsd Km und hatte noch nie ein Problem, aber ich besitze auch einen Hund, also gehöre ich zu beiden Gruppen und muss sagen Deppen gibt es auf beiden Seiten

den großen Sachkundenachweis für alle Halter
von eiwoisserden | #1-2


den dann abba auch fuer alle
jogger
biker
nordic-walker
spaziergaenger
eltern
und
und und .....

;o(
.

Blockierter Kommentar.
von Sensitier | #1-3

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von Sensitier | #1-4

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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