Hospitalausbau zum Asyl fertig

Das Hauptgebäude des ehemaligen St. Barbara Hospitals wurde renoviert und kann ab sofort als Asyl genutzt werden. Bisher hat der Landesverband des Deutsche Roten Kreuzes, das die Landeseinrichtung leitet, rund 100 Flüchtlinge im alten Schwesterwohnheim untergebracht. Das Haupthaus bietet im ersten Schritt Platz für 200 Personen. Es kann langfristig 200 weitere Asylbewerber aufnehmen. „Platz wäre für mehr Personen, aber irgendwann ist Schluss. Wir wollen eine gute Betreuung gewährleisten“, betont Thomas Voß, Projektmanager beim DRK. Derzeit wohnen viele alleinreisende Männer aus Syrien in dem Heim. Im Schnitt bleiben sie fünf bis sieben Tage, bis sie an die Kommunen in Nordrhein-Westfalen verteilt werden. „Es kann sein, dass wir morgen direkt mehrere Busse bekommen“, sagt Einrichtungsleiterin Zehra Yilmaz. „Vor Ostern sollen die Notunterkünfte leer sein, da legen wir einen sportiven Start hin“, weiß Voß. Sein Team ist es gewohnt: Das Schwesternheim wurde ein paar Tage vor den Weihnachtsfeiertagen eröffnet.