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Hoist-Hochhaus - Wasserdampf statt Feuerqualm

13.02.2012 | 19:44 Uhr
Hoist-Hochhaus - Wasserdampf statt Feuerqualm
Heißes Wasser ließ dichte Dampfwolken am Hoist-Hochhaus aufsteigen, verursacht durch eine geplatzte Heizungsanlage. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool

Duisburg.  Ein kurioser Einsatz der Feuerwehr am Hoist-Hochhaus Montagabend endete glimpflich. Nicht ein Brand, sondern heißes Wasser sorgte für dichte Wolken. Hunderte Schaulustige am Straßenrand verfolgten den Einsatz.

Als bei der Feuerwehr am Montagabend um 18.19 Uhr alarmierende Anrufe von Passanten eintrafen, dass ein Feuer im Hoist-Hochhaus in der Innenstadt gegenüber vom Hauptbahnhof ausgebrochen sei, rückten die Brandbekämpfer sofort mit einem riesigen Einsatzteam aus. Vor Ort stellten sie dann aber fest, dass es überhaupt kein Feuer gab. Bei den weißen, dicken Rauchschwaden, die da hoch in den dunklen Abendhimmel dampften, handelte es sich um ungefährlichen Wasserdampf.

Kurz nach ihrer Ankunft am Einsatzort stellten die Feuerwehrleute zunächst mit großer Erleichterung fest, dass nicht wie gemeldet das Hochhaus betroffen war, sondern „nur“ der Gebäudetrakt in direkter Nachbarschaft. Auf dessen Flachdach war nach bisherigen Erkenntnissen wegen der anhaltenden Kälte der vergangenen Tage das Warmwasserrohr einer Heizungsanlage geplatzt. „Dort hat sich dann quasi ein See aus Warmwasser gebildet“, sagte Oliver Tittmann zur WAZ. Der Oberbrandrat fungierte gestern als einer der Einsatzleiter.

Im Erdgeschoss dieses Traktes sind die Räumlichkeiten mehrerer Firmen untergebracht – darunter ein Wettbüro und ein Sonnenstudio. „Zunächst haben wir alles räumen lassen. Rund 20 Personen waren betroffen“, so Tittmann. Das Einsatzteam, das aus addiert rund 60 Kräften der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg bestand, rückte vorsichtshalber unter Atemschutz aufs Dach und ins Gebäude vor. „Recht schnell war aber klar, dass dies kein giftiger Qualm ist, sondern Wasserdampf“, erklärte Tittmann.

Blick auf Duisburg vom Hoist-Hochhaus

Die Wassermassen drohten in die Räume der ersten Etage einzudringen. Dort sind nach Kenntnisstand der Feuerwehr am gestrigen Abend leer stehende Geschäftsräume untergebracht, die erst kürzlich renoviert wurden. Der Inhaber wurde noch am Abend über den Schadensfall informiert.

Wegen der Dampfwolken hatten sich rund um das Geschehen rund 300 Schaulustige auf den Bürgersteigen versammelt, um den Einsatz zu beobachten. Die Friedrich-Wilhelm-Straße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Thomas Richter

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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