Hohe Zahl an Kurzarbeitern
31.03.2009 | 16:31 Uhr 2009-03-31T16:31:00+0200„Die Zahlen sind nicht so schlecht wie befürchtet, weil wir eine hohe Zahl an Kurzarbeitern haben.” Die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, Angela Schoofs, ist froh um dieses Instrument. Denn die Duisburger Unternehmen nutzen es reichlich.
Aktuell arbeiten 14 465 Mitarbeiter in 221 Betrieben kurz. „Die Zahlen zeigen, dass die Unternehmen ihre Stammbelegschaften behalten wollen”, so Schoofs am Dienstag. Das macht sie auch an der Bereitschaft fest, während der Kurzarbeit die Mitarbeiter zu qualifizieren. Immerhin 97 Firmen hat die Arbeitsagentur bereits beraten. Angela Schoofs: „Ich gehe davon aus, dass mindestens in 50 Unternehmen ab Mai Qualifizierungsmaßnahmen für die Belegschaft laufen.”
Ansonsten lautet die zentrale Botschaft für den Duisburger Arbeitsmarkt: der traditionelle Frühjahrsaufschwungen findet nicht statt. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 auf 13 Prozent. 31 593 Menschen sind arbeitslos gemeldet, davon 6568 bei der Agentur für Arbeit (+4 Prozent zum Februar) und 25 025 bei der ARGE (+0,8 Prozent zum Februar).
Doch es ist noch Bewegung im Arbeitsmarkt. Immerhin schafften 1371 Personen im März wieder den Sprung in den Job, einer mehr als noch im Februar. Blickt man allerdings auf den Vorjahresmonat, so trübt die Aussicht wieder ein. Denn im März 2008 waren es noch 24,3 Prozent mehr, die auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle fanden.
Ein Zeichen für den nicht existierenden Frühlingsaufschwung ist auch die Zahl der offenen Stellen. Nach einem leichten Anstieg im Februar ist die Tendenz wieder rückläufig. Nur 722 Stellen wurden neu gemeldet, der Bestand liegt bei 2288 Stellenangeboten.
Stagnation auch bei der Jugendarbeitslosigkeit. Der schnelle Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in den Führjahrsmonaten, wie er in den vergangenen Jahren üblich war, findet nicht statt. Die Jugendarbeitslosigkeit fiel nur leicht auf 2590 junge Menschen.

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Denn die Duisburger Unternehmen nutzen es reichlich. Ist doch klar, wie bescheuert ist unsere
Bundesregierung eigentlich, nach 5 fetten Jahren,
sollten die Unternehmen ihre Fürsorgepflicht wahr nehmen und mit den Mitarbeiter auch durch schwere
Zeiten gehen. Die Unternehmer wären doch doof,
wenn die nicht die Kurzarbeit annehmen.