Hoffnung auf Innovationspreis

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Die Duisburger Firmen-Neugründung DB Sediments ist für den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft nominiert worden. Ob ein Sieg daraus wird, entscheidet sich Ende März.

Wer das Rennen macht und den überaus renommierten Innovationspreis der deutschen Wirtschaft in der Kategorie „Start-up“ mit nach Hause nimmt, wird bei einer festlichen Gala in Frankfurt verkündet. Die Top 4 des 34. Wettbewerbs stehen aber bereits fest.

Und darunter – bei mehr als 300 Mitbewerbern – ist das Start-up-Unternehmen DB Sediments mit Sitz im Neudorfer Technologiezentrum Tectrum. DB Sediments hat ein Verfahren entwickelt, das effizient und ökologisch mit schwimmenden Arbeitsplattformen natürliche Fest- und Nährstoffe gezielt innerhalb von Staugewässern so verlagert, dass sie nachfolgend im Fluss bleiben. Damit wird dem Sedimentmangel und der Verlandung von Talsperren vorgebeugt. Sedimentmangel ist es, der stromabwärts zu erheblichen Erosions- und Hochwasserschäden führt.

Für Gesellschafter Dr. Dietrich Bartelt und Geschäftsführer Reiner Bundesmann geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende. „Seit Gründung unseres Unternehmens im Jahr 2009 läuft alles nach Plan“, freut sich Bartelt. 2011 gewann DB Sediments bei den „Platts Global Energy Awards“ den „Energie-Oscar“. 2012 kam der „Initiativpreis NRW für Erneuerbare Energien und Umweltschutz“ hinzu. 2014 ging es mit dem „Merlin Award for Outstanding Innovator“ der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer weiter. „Wenn wir nun noch den Innovationspreis holten, wäre dies wie ein Ritterschlag“, sagt Bartelt und ist überzeugt: „Unsere Geschäftsidee trägt nachhaltig zu einer zum Besseren gewandelten Welt bei, macht sie doch die überlebensnotwendige Ressource ‚Wasser‘ zugänglich und schützt vor Naturkatastrophen. Schließlich gilt: Lebt der Fluss, lebt das Land.“

Betreut wird das Jung-Unternehmen durch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung. GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer: „Kleine und mittlere Unternehmen wie dieses sind Botschafter Duisburgs in der Welt und das Herzstück unserer Wirtschaft.“