Hilfsverein bittet um Spenden für Kinderheim in Nepal

Nach dem neuerlichen massiven Erdbeben in Nepal bittet Theologieprofessor Thorsten Knauth von der Universität Duisburg-Essen (UDE) wieder um Spenden für das Kinderheim, dass sein 2002 gegründeter Verein „Siddhartha - Hilfe für Nepal“ direkt unterstützt. Knauth: „Zum Glück sind auch diesmal alle von uns betreuten Kinder äußerlich unversehrt geblieben, über die Gebäude lässt sich derzeit noch nichts sagen.“

Die Projektmitarbeiterin Sandra Förster konnte nun einen großen Wasserfilter in die Region bringen und verteilt zusammen mit dem Team Decken, Zelte und Nahrungsmittel. Förster: „Die Menschen sind voller Angst. Kathmandu gleicht einer Stadt, die kurz vor einem kollektiven Nervenzusammenbruch steht. Tränen, Trauer und lähmende Depression hängen wie eine Glocke über dem Tal.“

Die Schulen in Nepal bleiben geschlossen, sind zerstört oder auch beschädigt, wie auch die Schule der betreuten Kinderhauskinder. Intakt gebliebene Schulen dienen als Notunterkünfte. Ein Unterricht im Freien ist bei Starkregen nicht möglich. Knauth: „Die Mitarbeiter des Kinderhauses bereiten derzeit die Aufnahme mehrerer, durch das Beben verwaister Kinder vor.“