Haniel, Metro und Generation Y
16.02.2010 | 11:00 Uhr 2010-02-16T11:00:00+0100„Karriere 2.0“ lautete der Titel eines Innovationsworkshops, den Haniel und die Metro veranstalteten. Rund 60 Schüler, Studenten und Trainees waren an den Haniel-Stammsitz in Ruhrort eingeladen, Visionen zum Personalwesen der Zukunft zu entwerfen.
Gleichzeitig trafen sich Personalverantwortliche der beiden Konzerne zum Erfahrungsaustausch – auch mit Trend- und Social Media-Experten.
„Unsere Mitarbeiter von morgen gehören der Generation Y an. Sie sind mit dem Internet groß geworden, was ihr Informations- und Suchverhalten geprägt hat. Darauf müssen wir unser Recruiting ausrichten“, erläuterte Dr. Michael Prochaska, Direktor Personal bei Haniel, das Ziel des Workshops: „Deshalb wollen wir aus erster Hand erfahren, welche Erwartungen unsere Zielgruppe an zukünftige Arbeitgeber hat.“
Die 15- bis 25-Jährigen nahmen das Angebot gerne an und äußerten ihre Wünsche – zum Beispiel nach mehr Ehrlichkeit und Offenheit seitens der Unternehmen. So vermittelt eine gute Karrieresite im Internet in ihren Augen nicht nur harte Fakten, sondern lässt auch Mitarbeiter zu Wort kommen, sodass die Unternehmenskultur spürbar wird.
„Wir werden ernst genommen und gefragt. Das gefällt mir!“, berichtet Julia Brock, Studentin der Wirtschaftspädagogik an der Uni Köln. Dirk Marek, Leiter Strategic Sourcing bei der Metro, gefiel die ungezwungene Herangehensweise der jungen Talente: „Wir haben uns völlig unbeeindruckt von Hierarchien ausgetauscht. Angenehm fand ich auch die Aufgeschlossenheit der Kollegen. Offenbar haben wir alle großen Bedarf zu erfahren, welche Möglichkeiten die neuen Medien bieten und welche davon relevant sind für unsere Arbeit.“
Personalverantwortliche und junge Leute sammelten Ideen für die Zukunft der Nachwuchssuche. Über 240 Vorschläge kamen letztlich zusammen.

21:32
„Unsere Mitarbeiter von morgen gehören der Generation Y an. Sie sind mit dem Internet groß geworden, was ihr Informations- und Suchverhalten geprägt hat. Darauf müssen wir unser Recruiting ausrichten“.
Tut mir leid - lieber Dr. von Haniel.
Wir sind mit der Realität groß geworden.
Und damit ihre 60 (immerhin eine zweistellige Zahl) Überflieger mal was zum researchen haben:
Eine Situationsaufgabe:
WDG - Westdeutsche Deponie Gesellschaft.
Breitscheid.
Ich halte an meiner Behauptung von 1994 fest - 95% des Nebels zwischen Rheinkilometer 777 und 791 kommen immer noch direkt aus Vorstandsetage und Archivkeller von Haniel.