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Hangeln über den Parallelkanal

11.06.2008 | 19:17 Uhr

FREIZEIT. Der Eröffnungstermin steht fest. "Tree2Tree" legt am 21. Juni in Wedau mit dem Hochseilklettergarten los.

Nicht mehr lange, dann kann geklettert werden. Neben dem Parallelkanal der Regattabahn in Wedau - und über ihn hinweg. Nun steht auch der Eröffnungstermin fest. Am 21. Juni wird "Tree2Tree" auch in Duisburg an den Start gehen. Das Unternehmen betreibt bereits Klettergärten in Oberhausen und Dortmund; ein weiterer im Allerpark Wolfsburg ist derzeit in der Planung.

Wenn es in eineinhalb Wochen auch in Duisburg losgeht, werden noch nicht alle, wohl aber der größte Teil der Parcours fertig gestellt sein. Zum Angebot gehören eine 200 Meter lange Seilrutsche über den Parallelkanal, ein Marathon-Parcours mit 42 Elementen sowie Kinderstrecken.

Von einem bis 24 Meter

Die Höhe der Kletterelemente variiert dabei. Von ein bis zwei Metern für die Knirpse bis zu 24 Meter Abstand vom Waldboden, wie der Betreiber auf seiner Homepage erläutert, sind Hindernisse aufgebaut, die von Baum zu Baum führen, und die es zu überwinden gilt. "Jede Station ist in Form einer Plattform auf Bäumen angebracht. Diese Plattformen sind durch Stahlseile, Hängebrücken, schwankende Bohlen bis hin zum Tarzanseil oder Seilrutschen miteinander verbunden. Die Hindernisse gilt es zu überwinden und sich von Plattform zu Plattform durch die Parcours zu arbeiten, wobei jeder Gast durch Klettergurte und Seile gesichert ist", erklären die Macher von Tree2Tree.

Die Mindestgröße für den Kinder-Parcours beträgt einen Meter, für den Funparcours 1,40 Meter und 1,50 Meter für die anspruchsvollen Strecken. "Jeder, der eine Leiter raufkraxeln kann, ist auch für den Hochseilgarten geeignet, da keine sportlichen Höchstformen vorausgesetzt werden", so die Betreiber. Die Besucher sind durch Klettergurte mit Karabinerhaken und Seilen doppelt gesichert. Jeder Besucher wird vorher eingewiesen; Trainer stehen für Fragen zur Verfügung und überwachen das Verhalten im Kletterpark.

Die Preise liegen derzeit bei 22 Euro für Erwachsene; Jugendliche bis 16 Jahre zahlen 17 Euro, Kinder bis zehn Jahre elf Euro. Außerdem gibt es Gruppenrabatte. Infos auch unter www.tree2tree.de.

FRIEDHELM THELEN

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Kommentare
12.06.2008
21:12
Hangeln über den Parallelkanal
von Marco | #4

Ich finde die Entwicklung Klasse und hoffe es werrden dort noch mehr Freizeiteinrichtung instaliert! Zumindest hier ist Duisburg TOP!

12.06.2008
13:31
Hangeln über den Parallelkanal
von Iceline | #3

Ich finde es gut, dass man so was an einer Stelle macht die unbestritten von den Duisburgerinen und Duisburgern angenohmen wird.
Und sorry, das mit den Vogelbrutplätzen...........ich weiss nicht. Die Seenplatte ist nicht weit weg......!
Man sollte sich eher freuen, dass so was in Duisburg gemacht wir.
Und wenn ich bedenke, wie viele gegen diesen Kanal waren. Und wenn ich jetzt sehe, wie viel da jeden Tag laufen, Radfahren, oder mit den Kids an dem Spielplatz ist. War die Entscheidung PRO-Kanal gut.

PS: Ich war am Anfang auch total gegen den Kanal.

12.06.2008
09:02
Hangeln über den Parallelkanal
von Joachim | #2

Es fing ja alles mit dem Bau des Parallelkanals an. Hieß es seitens von Herrn Greulich und Herrn Sauerland noch, es bleibt beim Kanal, wurden hinterher doch noch wieder Zugeständnisse gemacht, weitere Eingriffe in die Natur vorzunehmen. Das ein sog. GRÜNER Beigeordneter sich gegen Natur und für die Kommerzialisierung des Waldes mittels Kahlschlag und anderer Eingriffe ausspricht, hätte man damals nicht gedacht. Man hätte seinerzeit auf die Leute hören sollen, die schon damals vor diesem Projekt gewarnt und auf die Folgen hingewiesen haben, so wie Kerstin Ciesla.

12.06.2008
08:37
Hangeln über den Parallelkanal
von domplast | #1

Die Befürchtungen, dass der Hochseilklettergarten im Wedauer Wald eine nachhaltige naturschädliche Wirkung entfalten könnte, bewahrheiten sich.

Inzwischen gibt es 2 vergleichbare Objekte in näherem Umkreis:
- den Hochseilgarten am Gasometer Oberhausen, der nach Expertenauskunft eine „Murksarbeit“ ist und
- und der Klettergarten am Duisserner Ruhrdeich, ebenfalls in der Kritik der Bürger und Naturschützer.
Neben den Aspekten wie Vernichtung von Vogelbrutplätzen und Gefahren für den Besucher unterhalb des Parcours durch herabstürzende Teile desselben ist es vor allem der irreparable Schaden, der den Bäumen zugefügt wird, der die Kritik auslöst.

Aufnahmen von den Bauarbeiten belegen, dass Baumschäden keine Vermutungen bleiben werden, wie der Dezernent Greulich im Februar 08 noch glaubte. Ganz besonders kritisch ist die Belastung der Bäume durch das „highlight“ – die 250 m lange Querung des Parallelkanals, wo ein Stück Teppichboden am Stamm unterlegt ist. Unkalkulierbare grosse Kräfte wirken auf die Baum und Rückverspannungen – die Seilschlingen würgen trotz Unterleghölzer die Bäume ab.

Die BV-Mitte hat das Projekt mehrheitlich abgelehnt, der Beirat der Unteren Landschaftsbehörde steht dem Projekt nach wie vor kritisch gegenüber und immer mehr Bürger fordern, dem Wahnsinn ein Ende zu machen.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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