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Häfen rücken zusammen

20.06.2007 | 09:11 Uhr

Regionale Zusammenarbeit soll internationales Profil schärfen.Wirtschaft wünscht stärkeres Standort-Marketing

Die Häfen zwischen Duisburg und holländischer Grenze sollen zusammenrücken. Das ist ein Ergebnis der Zukunftsinitiative Niederrhein, die gestern mit Wirtschaftsministerin Christa Thoben im Rathaus tagte.

Die Vertreter der Stadt Duisburg, der Kreise Kleve und Wesel sowie der regionalen Wirtschaft haben sich darauf verständigt, die Stärken des Niederrheins wie Werkstoffe (Stahl in erster Linie), Kommunikationstechnologie, Agrarwirtschaft und eben auch die Logistik gemeinsam auszubauen und zu Markenartikeln der Region zu machen.

Im Zentrum stünden dabei eben auch die Häfen und das Potenzial an Logistikflächen, erklärte die Ministerin. Duisburgs Hafen-Chef Erich Staake habe der gestrigen Runde dargelegt, dass die sogenannte Hinterlandlogistik derzeit neu entdeckt werde und für die Häfen, die eben nicht wie Antwerpen, Amsterdam, Rotterdam oder Bremen und Hamburg direkt am Meer liegen, Chancen biete und auch berechtigte Hoffnungen, Investoren anzulocken.

In der Vergangenheit hatten sich die Häfen der Region nicht immer und bei jeder Gelegenheit gutnachbarschaftlich behandelt, Thoben sprach auch von einer "komplizierten Region". Für die Zukunft sind aber regelmäßige weitere Gespräche vereinbart worden.

Ziel sei es dabei auch, die Häfen am Rhein international stärker ins Bewusstsein zu rücken, aber auch die Region selbst deutlicher zu profilieren. Die Wirtschaft wünsche Standort-Marketing, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: "Da sehen die Unternehmer Handlungsbedarf." Willi Mohrs

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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