Hacker rühmen sich mit pikanten Dateien über Stars
01.12.2010 | 14:21 Uhr 2010-12-01T14:21:00+0100
Duisburg.Zwei Jugendliche aus NRW haben heimlich die Computer von Popstars wie Lady Gaga und Justin Timberlake durchforstet. Innerhalb der Hacker-Gemeinde rühmen sich die Täter mit pikanten Dateien berühmter Stars.
Zwei Hacker aus NRW haben sich unbemerkt Zugang zu den Computern von US-amerikanischen Popstars wie Lady Gaga und Justin Timberlake verschafft (die NRZ berichtete) . Sexfotos, unveröffentlichte Musiktitel und andere pikante Dateien konnten sie sich herunterladen und damit wirtschaftlichen Sachaden anrichten. Aber wie können sich Hacker überhaupt Zugriff auf solche sensiblen Daten verschaffen?
Der Einstieg wird den Computernutzern mit krimineller Energie leicht gemacht. Auf legalen Internetseiten finden sie Programmierhilfen für Trojaner aller Art. Ein falscher Mausklick in professionell gefälschten Mails oder Sicherheitsabfragen und diese Spionage-Helferlein nisten sich unbemerkt auf den Computern ein. Je nach Art des Trojaners können die Hacker damit die Webcam von Laptops fernsteuern, Passwörter von Email-Konten auslesen oder sogar Zugriff auf alle Dateien bekommen.
Kriminelle Energie
Laut Duisburger Polizei ist es in Hackerkreisen cool, wenn man sich mit pikanten Dateien rühmen kann. Das stärkt den „Fame“ – die Berühmtheit, den Status – innerhalb der Hacker-Gemeinde. Je bekannter die Opfer, desto besser für die meist männlichen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.
Um jedoch auf die Rechner von Lady Gaga und Justin Timberlake zu zugreifen, benötigt es schon wesentlich mehr kriminelle Energie und Geduld, als „nur“ die Webcam der Ex-Freundin anzuschalten. Über die offiziellen Mail-Adressen von Stars, Managern und Plattenfirmen sollen sich laut NRZ-Informationen die beiden Hacker aus Duisburg und Wesel immer tiefer in das Netzwerk der Popmusik-Szene eingehackt haben. Ist einmal ein Mailkonto einer Lady Gaga oder eines Justin Timberlake gehackt, kann ein Trojaner Türen und Tore zu allen Bekannten der Popstars öffnen.
Ermittler fanden 90.000 Lieder
Laut NRZ-Informationen hatten die beiden Hackern aus NRW, bevor die Duisburger Polizei, FBI und BKA sie stellen konnten, rund 15 000 Kontakte auf ihren Rechnern gespeichert, darunter die Top 50 der amerikanischen Pop-Musikszene. Rund eine Millionen Daten sollen sich auf den beschlagnahmten PCs befunden haben. In 300 Gigabyte gelöschter Daten fanden die Ermittler nach NRZ-Informationen 90.000 Lieder, davon 10.000 zum Zeitpunkt der Speicherung unveröffentlicht. Die Täter sollen im Polizeiverhör bereits geständig gewesen sein.
Die Künstler, die mit ihren Managern, Studios und Plattenfirmen offenbar Lieder austauschten, die sie zwar aufgenommen, aber noch nicht veröffentlicht hatten, ahnten nicht, dass am anderen Ende der Welt jemand genau sehen konnte, was sie gerade tun. Sie wähnten sich in Sicherheit mit ihren Antivirenprogrammen. Laut Duisburger Polizei hätten allerdings nur 10 Prozent der gängisten Programme die verwendeten Trojaner erkannt, nur eines konnte sie offenbar identifizieren.

20:10
wie lange will die Waz das den noch oben drin lassen gibt schon 100 andere interessante Themen
18:57
Eine eigentlich vollkommen uninteressante Meldung. Wer was mit den Fotos von Lady Gaga oder sonstwem macht, ist doch egal.
Geil allerdings, dass es auch hier einen superschlauen Hampelmann gibt, der voll drauf abgeht. Immer wieder amüsant.
17:39
Usrobbbenbaby. du birne. or nee..
17:14
Dieter sonst noch was? Maul deine Frau an !
17:08
Also nur mal angenommen, ich wäre jetzt der Manager eines Millionen schweren Popstars aus Amerika und so ein Fuzzi würde versuchen mich und mein(en) Kliente/in zu erpressen - ich glaube, ich würde mir irgendeinen Don Corleone suchen, der dem ein Angebot macht, das er nicht ablehnen kann. Das sind Kriminelle, gegen die unsere Zivilgesellschaft noch kein Mittel gefunden hat - die Parallelgesellschaften schon. Wer Wind sät, wird Sturm ernten!
16:59
@ 6von UsRobbotic
da bin ich ja beruhigt, dass zumindest du den Durchblick hast. Übrigens gibt es mittlerweile auch den Fremdwörterduden auf CD, siehe Perdophile...
16:48
Ne da wächst nichst über euren Kopf ihr seit nur zu dumm!
Entschuldigung!
Man merkt doch durch die Gesellschaft Querbeet welche Leute mit dem Pc sich auskennen und welche nicht! ALTERSUNABHÄNGIG!!!
Erschreckend.Viele meinen es wäre wie mit dem Fernseher.Knopf drücken und den ganzen Abend davor pennen.(Klicken)
Ich laber mir auch schon die Schnautze fusselig,bevor man euch einen Pc verkauft müsste der Händler einen Pc Führerschein verlangen.Ebendso auch bei Internettarifen um ins Internet zu kommen.Dort würde ich Schulungen auferlegen.Aber leider hat die Industrie kein Interesse den Dummen eine Hilfestellung zu geben.Jeder ist für sich so selbst verantwortlich ! LEIDER!!!
Also ab zur VHS einen Pc Grundkurs besuchen-den kann man dann auch erweitern.Kostet nicht die Welt! Keine Angst!!!!
@1-3 HAHAHHAHA Analoge Welt? Wie darf ich das verstehen? Selbst mit einem 64k Modem kann man hacken.Was ein Begriff lol
Das wurde früher auch viel getan.Das Internet ist doch deßhalb jetzt schön bunt, damit so Leute wie ihr ,es sehen könnt.LOL
Schöne bunte Bildchen und alles zum anklicken hahaha
Selbst die Bilder auf dieser Seite kann man so manipulieren das Sie sich einen Trojaner einfangen über den Tempordner.
Aber sie wissen nicht mal wo der liegt lol
Gott hilf mir!!!! HAHAHAH
Eins sei mir noch erlaubt, was meinen Sie denn wieso es Kindern passiert das sie an Erwachsene auf diversen Internetseiten kommen?
Ich hab was gegen Perdophile keine Frage !
Aber man muss sich auch mal die Frage stellen wieso fallen Kinder (12-17) auf solche Menschen rein?
Ich behaupte mal ,ihnen fehlt die Medienkompetenz !
Die meisten hocken wirklich davor und gammeln und wissen doch gar nicht was das Internet zu bieten hat und was man wo findet.Die kennen doch nur Google und dummes rumklicken.Sinnloses halt!!! Traurig traurig.....
16:47
Tja mit Linux wäre das nicht passiert....he he he
16:38
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16:30
Auf legalen Internetseiten finden sie Programmierhilfen für Trojaner aller Art. Ein falscher Mausklick in professionell gefälschten Mails oder Sicherheitsabfragen und diese Spionage-Helferlein nisten sich unbemerkt auf den Computern ein. -
Ist schon eine tolle Erfindung, dieses Internet.
Ich glaube, da wächst uns etwas über den Kopf...