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Auf Logport II wird schon...

Güterumschlag statt gefährlicher Metallbearbeitung

12.03.2009 | 13:58 Uhr

Mit dem Gateway-West-Containerterminal hat eine neue Umschlaganlage auf Logport II in Wanheim ihre Arbeit begonnen und damit den neuen Hafenteil in Betrieb genommen. Laut der Hafen-Sprecher Bernd Reuther ist die offizielle Einweihung in Kürze vorgesehen.

Reuther: „Wenn sich das erste Unternehmen mit Gebäuden angesiedelt hat, dann wird dieser Hafenteil offiziell eröffnet.”

Das gut 30 Hektar große Gelände ging im Frühjahr 2006 in den Besitz des Hafens über und wurde danach aufwendig saniert und für logistische Nutzung vorbereitet. Auf dem Industriegelände stand zuvor die Metallhütte MHD, später unter dem Firmennamen Sudamin. Hinterlassen wurden enorme Rückstände teils gefährlicher Substanzen. Mit Hilfe des Landes wurde die Fläche aufgekauft und von Altlasten befreit.

Heute ist hier der Umschlag vom Wasser auf Schiene und Straße möglich, es sollen sich Logistikfirmen ansiedeln.

Den Anfang machte das Gateway-West-Terminal. Die Arbeitsteilung zwischen „duis-port” und der Imperial-Tochtergesellschaft RRT lautet so: „Duisport stellt und betreibt die Kranbrücke, wir sind verantwortlich für die Reachstacker und das Terminalpersonal", erklärte Terminalleiter Thomas Waldmüller. 35 000 qm groß ist die wasserseitige, öffentliche Terminalfläche, die auch von Dritten genutzt werden kann.

Dazu gehören der Brückenkran und vier Halbzuggleise von je 310 Meter Länge, die Kaianlage ist 350 Meter lang. Im rechten Winkel zum Fluss erschließt RRT selbst derzeit eine weitere Fläche von 35 000 qm. Darauf wird unter anderem ein Abfertigungsgebäude stehen, das die momentan verwendeten Bürocontainer ersetzen soll. Mit einer angrenzenden Optionsfläche, kann das Gateway-West-Terminal auf insgesamt 110 000 qm wachsen.

Offiziell ist die Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH Eigner des Geländes, eine Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG. (ama)

Andre Maßmann

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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