Grüne Lobeshymnen
06.03.2008 | 18:10 Uhr 2008-03-06T18:10:51+0100Fraktionsspitze verkauft die schwarz-grüne Kooperation als Erfolgsmodell. Über eine Fortsetzung des politischen Bündnisses werden die Mitglieder entscheiden. Stadtentwicklung wird positiv gesehen
Als Erfolgsmodell verkaufte die Fraktionsspitze der Grünen gestern die vor drei Jahren mit der CDU geschmiedete schwarz-grüne Kooperation. Ob sie nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr fortgesetzt wird, ließen die Fraktionsvorsitzenden, Bürgermeisterin Doris Janicki und Prof. Dieter Kantel, am Donnerstag offen. "Darüber werden die Mitglieder entscheiden. Wir ziehen nur ein positives Zwischenfazit." Klar sei allerdings, so Doris Janicki, "dass wir einen grünen Wahlkampf führen werden."
Die gestrige Auflistung der politischen Erfolge mit der CDU in den vergangenen drei Jahren war gleichzeitig eine Abrechnung mit dem früheren Bündnispartner SPD. An dem ließen die Grünen gestern kaum ein gutes Haar. Heute, drei Jahre nach dem Machtwechsel im Rathaus und mit der CDU im Arm, herrsche ein besseres Klima im Rat und seinen Ausschüssen. "Es gibt keine parteitaktischen, ideologischen Spielchen mehr", erklärte Prof. Dieter Kantel.
Der Kooperationsvertrag habe bewirkt, dass ihre Partei "deutlich grüne Spuren in der Stadt hinterlassen hat", versicherte Doris Janicki. Und Professor Kantel konstatierte, dass sich Duisburgs Entwicklung nach Jahren des Stillstands und der Gefahr der Verödung "dramatisch zum Positiven gewendet hat". Die Verabschiedung von Multi Casa sei der entscheidende Punkt gewesen, den Gordischen Knoten zu lösen.
Mit dieser Entscheidung könne sich nun die Innenstadt "von innen heraus" entwickeln. Mit City-Palais, Forum und den jüngsten Plänen einer Königsgalerie mit der Öffnung zum Sonnenwall seien die Weichen für eine attraktive Innenstadt gestellt. Diese Entwicklung schrieb Kantel gestern eindeutig der schwarz-grünen Vereinbarung zu. Ganz pragmatisch sieht der Fraktionsvorsitzende den Bau von riesigen Shopping-Centren. "Großstädte brauchen solche Tempel."
Als durchweg positiv bezeichneten Kantel und Janicki die Entwicklung am Parallelkanal. Die Wasserwelt Wedau werde ein "absolutes Highlight". Der grüne Einfluss, so Kantel, habe dazu geführt, dass insbesondere das Westufer ökologisch wertvoll angelegt worden sei. Der Verlust von sechs Hektar Wald habe zwar geschmerzt, doch sei als Ausgleichsfläche mehr als 25 Hektar Waldfläche gesichert worden. "Da hat die Stadt deutlich mehr gemacht, als sie machen musste", erklärte Kantel.

08:23
Das Doris Janicki die Einrichtung einer Gaststätte als ihren persönlichen Erfolg hervorhebt kann seit dem China Besuch niemanden überraschen. Herr Dr.Greulich hat sich die kürzlich verliehene Auszeichnung mit der Kettensäge auch redlich verdient. Eine einzige Bankrotterklärung grüner Prinzipien.
00:29
@gafri
was hat sich denn in Duisburg bewegt? Was kann der OB und die Grünen sich den auf die Fahne schreiben?
22:20
Zitat: .Es fehlt an Persönlichkeiten bei den Grünen, die einen Weg aus diesem Sumpf um Janniki, Greulich und Kantel neu zeigen.
Und Du bist sicher diese lange ersehnte Persönlichkeit die alles besser kann und für alles eine Lösung hat und diese Lösung auch politisch durchsetzen kann?!
21:57
Die Grüne Bewegung wurde in Duisburg verraten. Unkenntnisse in ökologischen Fragen, Energie, Verkehr und Umwelt zeigen überdeutlichen Defizite. Es fehlt an Persönlichkeiten bei den Grünen, die einen Weg aus diesem Sumpf um Janniki, Greulich und Kantel neu zeigen.
Eine Bewegung hat den bankrott erklärt.
21:54
Hallo Klaus Peter,
Deine Vorwürfe passen wohl eher auf über vierzig Jahre SPD Herrschaft.
Fakt aber ist, seit dem Schwarz - Grün in Duisburg regiert bewegt sich endlich wieder was.
Das dürfte doch wohl unstreitig sein oder ?
Das Politik nicht immer sauber ist, das Pöstchen geschoben werden ist traurig aber wohl normal.Trotzdem hat CDU und Grüne einiges bewirkt in den letzten Jahren. Oder glaubt irgendeiner das die Mercartorhalle unter SPD schon fertig wäre ? Dieses ganze Chaos in dieser Stadt haben wir doch der SPD zu verdanken!
Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit dem bisher erreichten !
21:09
Eine persönliche, eine linke und und eine ökologische Bankrotterklärung dieser Schmarotzer, die die Interessen ihrer Wähler mit Füßen treten, damit sie mit den Diäten ihren hedonistischen Lebenswandel (auch in fernen Ländern wie China) finanzieren können und gleichsam ihren narzistischen Bedürfnissen genügen.
20:14
Vetternwirtschaft, Abholzung von Waldflächen, Genehmigung von Kraftwerken, Personenkult, keine richtige Umweltpolitik mehr!
Wenn dass die von Janicki genannten deutlich grüne Spuren in dieser Stadt sind, dann gute Nacht Duisburger Umwelt.