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Konjunkturpaket II

Grün ohne Hindernis

06.08.2009 | 19:33 Uhr

Der Böninger-Park in Hochfeld wird barrierefrei. Möglich machen das Mittel aus dem Konjunkturpaket II.

Schön, schöner, Böninger-Park: Im Herbst 2010 soll es vollbracht sein. Das, was überhaupt erst möglich gemacht wurde durch eine kräftige Finanz-Spritze, die den Namen „Konjunkturpaket II” trägt.

Renovierungsstau

Gestern traf zum ersten Mal Spaten auf Boden, Spitzhacke auf Schotter – von besonderer Hand geführt: Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtdirektor Dr. Peter Greulich und Bezirksbürgermeister Heinrich Klose gaben gemeinsam den Start-Stich für den ersten Bauabschnitt, der den Böninger-Park in Hochfeld ein wenig moderner, vor allem aber barrierefrei machen soll. „Obwohl der Park wunderschön ist, gab es einen Renovierungsstau”, so Sauerland treffend. Die von öffentlichen Grünanlagen geforderte Barrierefreiheit bietet das Stück Grün im Herzen Duisburgs nämlich nicht. Obwohl das doch eigentlich zwingend notwendig wäre – bei vier Seniorenstiften, die in der Nähe des Parks liegen.

Ehemaliger Privatgarten
In verschiedenen Stufen zum Stadtpark

Rund vier Millionen Euro fließen aus dem Konjunkturpaket II in den Grünflächenbereich.

Die Maßnahme „Böninger-Park” nimmt in der Summe mit 900 000 Euro Investitionsvolumen den größten Posten ein. Die Grünanlage, die von der Karl-Jarres-Straße, der Heer- und der Johanniterstraße eingefasst wird, ist aus dem ehemaligen Privatgarten der Familie Böninger entstanden.

Zwischen 1921 und 1951 wurde sie in verschiedenen Stufen zum Stadtpark umgewandelt. Der Park ist rund 8,7 Hektar groß. Die so genannte „Böninger Acht” ist ein 1,8 Kilometer langer Rundweg, der durch den Park führt. Große Platanen sorgen für den Allee-Charakter des Parks.

Das Amt für Umwelt und Grün optimiert nun das Wegenetz, eben mit Hilfe des Konjukturpaketes II. 900 000 Euro – so hoch ist das Investitionsvolumen für zwei Bauabschnitte. Hinzu kommen noch einmal 125 000 Euro aus privater Hand. „Es handelt sich um eine Spende der Familie Böninger”, verrät Oberbürgermeister Sauerland.

Zurück zu den Bau-Planungen: Zunächst werden rund 2100 Meter Wege saniert und etwa 3000 Quadratmeter mit Pflaster bedeckt werden. Höhenunterschiede sollen ausgeglichen, Stolperkanten beseitigt werden. Auch die Treppenanlage am Tunnel Johanniterstraße wird umgebaut und mit einer behindertengerechten Rampe versehen. Unter schattigen Platanen und auf neuen Sitzbänken, die eben erst durch die Böninger-Spende ermöglicht wurden, sollen die Parkbesucher demnächst noch lieber verweilen. Die Neugestaltung der Eingänge, sie wird ebenfalls eine Position im Maßnahmenkatalog finden. Die Bäume, Büsche und Sträucher werden beschnitten, um mehr Durchblick, mehr Licht und folglich auch mehr Sicherheit zu bieten. Von außen gibt es dann schöne Einblicke in den Park. Von innen schöne Ausblicke in den Stadtteil.

Stichwort „Licht”: „Auch die Beleuchtung wird erneuert”, so Reiner Leuchter vom Landschaftsarchitektenbüro Danielzik und Leuchter, die den Umbau geplant haben. Leuchter nennt es „Blühereignisse”, andere Blumen, die ebenfalls mit Formen und Farben Park-Vergnügen bieten sollen.

Annika Matheis

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Kommentare
07.08.2009
14:58
Grün ohne Hindernis
von Spike1973 | #2

Bist du des Wahnsinns fette Beute.........;-)

Hier wird doch nur kommentiert wenn man gegen die CDU stänkern kann!!

07.08.2009
12:19
Grün ohne Hindernis
von lulli | #1

nanu, wo bleiben den die kommentare mit dem thema in den stadtteilen tut sich nichts ???

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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