Großes Problem in Köln

In Städten wie Köln ist das Urinieren in der Öffentlichkeit insbesondere zu Karneval ein viel größeres Problem als in Duisburg: So wurden nach Angaben von Heribert Büth vom Kölner Ordnungsamt im vergangenen Jahr insgesamt 2058 Wildpinkler erwischt. „Davon alleine 418 an den Karnevalstagen und weitere 280 am 11. November zur Eröffnung der Session“, sagt Büth. Verstöße würden mit einem Verwarngeld und in besonderen Fällen auch mit einem Bußgeld geahndet. Das Verwarngeld liege zwischen 35 und 55 Euro. Und: „Ein Bußgeldverfahren wird eingeleitet, wenn sich die Pinkler uneinsichtig zeigen, zusätzlich exponieren oder besonders schützenswerte Objekte wie Denkmäler oder Spielplätze beschmutzen. Dann wird auch schnell mal ein Betrag von 200 Euro fällig“, so Büth.

Da bei der Arbeit der Schutz der Ordnungskräfte sehr wichtig sei und man wegen eines Wildpinklers weder Personenschäden noch größere Tumulte auslösen wolle, trete der Ordnungsdienst je nach Örtlichkeit und Uhrzeit in Gruppen von bis zu 8 Mitarbeitern auf. Im Bedarfsfall werde auch die Polizei hinzugezogen.