Großeinsatz der Polizei bei Prozess im Landgericht Duisburg

Die Polizei war mit mehreren Mannschaftswagen am Landgericht im Einsatz.
Die Polizei war mit mehreren Mannschaftswagen am Landgericht im Einsatz.
Foto: Stephan Eickershoff/ WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach der Aussage des Angeklagten, der seinen Vermieter getötet haben soll, musste zur Vorsicht die Polizei im Duisburger Landgericht anrücken.

Duisburg.. Noch vor dem Großeinsatz für die Pegida-Demo am Duisburger Hauptbahnhof wurden die Einsatzkräfte der Polizei am frühen Nachmittag ins Landgericht gerufen, um eine mögliche Auseinandersetzung im Landgericht am König-Heinrich-Platz zu unterbinden.

Dort hatte gerade der Angeklagte im Prozess um die Tötung seines Bäckerei-Vermieters ausgesagt. Im Anschluss an diese Aussage erlitt eine Frau im Gerichtssaal einen Schwächeanfall. In der Verhandlungspause während des Rettungsdiensteinsatzes wurde es plötzlich laut im Zuschauerraum. Die Familien der beiden Parteien, rund 30 Menschen, waren verbal aneinander geraten.

Daraufhin und wie Gerichtssprecher Bernhard Kuchler unterstreicht, "rein vorsorglich", rückte die Polizei mit einem größeren Aufgebot im Landgericht an, um die Sicherheitskräfte der Justiz bei möglichen Auseinandersetzungen zu unterstützen.

Wie Kuchler und auch die Polizei betonten, soll es weder im Gericht noch vor dem Gebäude zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Der nächste Verhandlungstag ist am Mittwoch, 11. Februar, um 9 Uhr. (mawo/we)