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Grabsteine geben Rätsel auf

20.06.2007 | 09:13 Uhr

Bei den Bauarbeiten für die Grünanlage vor dem City-Palais wurden Grabsteine aus den 20er Jahren gefunden.Herkunft der Fundstücke ist bislang noch ungeklärt. Untersuchung der Steine soll Aufschluss geben

Woher die Grabsteine kommen, die jetzt bei den Bauarbeiten auf dem König-Heinrich-Platz ausgegraben wurden, ist bislang noch unklar. Klar dagegen sei, so Dr. Claudia Euskirchen, Leiterin der Unteren Denkmalbehörde, dass sie aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen. "Sowohl die Inschriften und Jahreszahlen auf den Grabsteinen als auch deren Typologie sprechen eindeutig für diese Zeit."

Bis etwa 1819 befand sich auf der Fläche des heutigen König-Heinrich-Platzes ein kommunaler Friedhof, der zur damaligen Zeit noch außerhalb der Stadtgrenze lag. Nach der Ausweitung des Stadtgebietes verlegte man den Friedhof an den Sternbuschweg zum heutigen Alten Friedhof.

Untersuchungen sollen jetzt die Familien der Bestatteten identifizieren und klären, woher die Grabsteine stammen, die "offensichtlich als billiges Baumaterial verwendet wurden". So stelle sich die Situation für die Denkmalschützer dar, erklärte Euskirchen gegenüber der WAZ. Man gehe davon aus, dass es sich um Grabsteine von Gräbern handele, deren Pflegezeit abgelaufen gewesen sei. Ob sie von Friedhöfen aus der Umgebung stammten oder aus dem Duisburger Stadtgebiet, ließe sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Die Grabsteine wurden an einen sicheren Ort gebracht, der von der Stadt noch nicht bekannt gegeben wird, "um die anstehenden Untersuchungen nicht zu gefährden", so Euskirchen. Die gut lesbaren Inschriften sollen die Herkunft der Steine klären und wie es zur Verwendung als "Baumaterial" kam. tis

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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