Goldverkauf startet

Bemalte Untertassen, Konterfeis von Oberbürgermeister Sören Link mit der Aufschrift „No more Censörship“ oder stachelige organische Skulpturen: Der „Goldverkauf“ im Atelierhaus an der Goldstraße bietet Kunst für Einsteiger und Liebhaber. An den kommenden beiden Wochenenden können sich Interessierte für 50 Euro, 100 Euro oder 150 Euro mit neuem Wandschmuck eindecken.

„Einige Künstler haben Liebhaber. Die stehen dann schon vor der Eröffnung vor der Tür und wollen sich die besten Teile sichern“, erzählt Susan Feind, die Fotoporträts ihrer Hühner verkauft. „Andere sparen das ganze Jahr, damit sie sich etwas Neues leisten können.“

Dabei sind die Bilder für 50 Euro nicht automatisch im Miniatur-Format gehalten. Die Kunstwerke für 150 Euro, etwa aus Wachs gefertigte Skulpturen, sind sonst zu diesem Preis eher nicht zu haben. „Ich bin ja immer für Kunst mit Inhalt, aber Kunst darf auch mal zur Couch passen“, sagt Susan Feind lächelnd. Für genügend Nachschub ist gesorgt, sollten einmal Lücken in der Ausstellung entstehen. Geöffnet hat der Goldverkauf am Samstag, 21. Februar, von 16 Uhr bis 20 Uhr und Sonntag, 22. Februar, von 12 bis 18 Uhr. Am 28. Februar und 1. März gibt’s zudem noch eine Kunstaktion im Grammatikoff. Gezahlt wird bar, dafür gibt’s auch eine extra angefertigte „Goldverkauf“-Tüte.