Glückskoffer Nummer 13 bringt Duisburgerin 150.000 Euro bei „Deal or No Deal“

Ganzkörperfreude: Hülya Güzel konnte ihr Glück kaum fassen.
Ganzkörperfreude: Hülya Güzel konnte ihr Glück kaum fassen.
Foto: SAT.1/Willi Weber
Was wir bereits wissen
Die Duisburgerin Hülya Güzel hat zum Auftakt der Show-Neuauflage von „Deal or No Deal“ auf SAT.1 ihre Zockerqualitäten unter Beweis gestellt und 150.000 Euro abgesahnt. Ausgerechnet der Geldkoffer mit der Nummer 13 brachte der 30-Jährigen, die von einem eigenen Waffel-Café träumt, das große Glück.

Duisburg.. Der Koffer mit der Nummer 13 hat Hülya Güzel großes Glück gebracht. Zum Auftakt der auf SAT.1 ausgestrahlten Show-Neuauflage von „Deal or No Deal“ sahnte die 30-jährige Duisburgerin ordentlich ab: 150.000 Euro.

Dementsprechend groß war der Jubel beim abendlichen familiären Rudelgucken im heimischen Wohnzimmer in Alt-Hamborn – und die Erleichterung bei der Gewinnerin. Bis zuletzt wussten nur die beste Freundin Yasemin und Tante Delfi, die bei der TV-Aufzeichnung vor dreieinhalb Wochen dabei waren, über den Coup Bescheid. Alle durften bis zur Ausstrahlung nichts verraten.

"Lebe lieber für den Moment"

„Das war das Schlimmste“, sagt Hülya Güzel. Jetzt kann sie die Freude endlich mit Ehemann teilen. Der dürfte über die Zockerqualitäten seiner Frau allerdings nicht überrascht sein. „Er findet das eigentlich doof, dass ich nicht so sehr an morgen denke und lieber für den Moment lebe.“

In der Show bekommen 20 Kandidaten jeweils einen Geldkoffer. Der Inhalt ist unbekannt. Zwischen einem und 250.000 Euro ist alles drin. Hülya Güzel wurde per Zufallsgenerator gleich als Erste zum Spielen ausgewählt. Alle anderen öffneten nach und nach ihre Koffer, so dass die Duisburgerin eine immer größere Ahnung bekam, welcher Betrag in ihrem Koffer sein könnte. Allerdings versuchte in jeder Runde der „Banker“ die 30-Jährige, mit Geld zum Aussteigen zu bewegen. Als nur noch drei Koffer mit 20.000, 150.000 und 250.000 Euro im Spiel waren, schlug Hülya Güzel eiskalt ein Angebot von 75.000 Euro aus. Am Ende jubelte sie über 150.000 Euro. „Oh, mein Gott! – das habe ich ungefähr 10.000 Mal gesagt.“

Unternehmen für Erneuerbare Energien

Gekündigt hat sie ihren Job als Assistentin der Geschäftsführung in einem Unternehmen für Erneuerbare Energien nicht und kellnern geht sie nebenbei auch noch. Ihr großer Traum von einem eigenen Waffel-Café könnte nun allerdings wahr werden. Erst mal bekommen aber die Eltern 10.000 Euro, um ihre Terrasse neu zu gestalten.