Gewalt im Nahverkehr in Duisburg an der Tagesordnung?
04.01.2011 | 12:39 Uhr 2011-01-04T12:39:00+0100
Duisburg.Ein 18-jähriger Duisburger berichtet von seinen Erlebnissen im Nahverkehr in Duisburg. Gewalttaten seien an der Tagesordnung. Polizei und Verkehrsbetriebe bestreiten den Vorwurf.
Herrschen in Duisburgs Bussen und Straßenbahnen die Gesetze der Gewalt und Einschüchterung - und keiner bekommt es mit? „Ja“, berichtet ein 18-jähriger Schüler. „Nein“, sind sich Verkehrsbetriebe (DVG) und Polizei einig. „Im Jahr 2010 hat es in Bussen und Bahnen nur drei Fälle mit gewaltsamen Übergriffen gegeben zu denen wir gerufen wurden“, berichtet Polizeisprecher Stefan Hausch.
Polizei zählte nur drei Taten
Der Schüler jedoch, wir nennen ihn Sebastian (Name der Redaktion bekannt), berichtet von einer ganz anderen Realität. „Ich fahre mit der Bahn zur Schule. Gewalttätige Auseinandersetzungen sind an der Tagesordnung.“ Besonders schlimm sei es in den Abendstunden und in manchen Gegenden: „Wenn ich durch das Dichterviertel muss, habe ich Angst.“
Sebastian schildert das jüngste Erlebnis: „Ich war gegen 20.20 Uhr mit der Linie 903 vom Hauptbahnhof Richtung Dinslaken unterwegs.“ In der Bahn hätten drei Jugendliche, einer soll Klappmesser und Totschläger dabei gehabt haben, ein älteres Paar, auch nachdem es sich weggesetzt hatte, übel beschimpft. Sebastian wandte sich an den Fahrer, bat um Hilfe, doch dieser habe entgegnet: „Ihr seid doch genug Leute, sagt denen mal was.“ Schließlich habe der Fahrer angeboten, die Polizei zu rufen, jedoch erklärt, Sebastian müsse dann als Zeuge aussagen. „Ich wollte mich nicht mit bewaffneten Jugendlichen anlegen“, berichtet Sebastian, der an seiner Haltestelle ausstieg. Dabei habe er noch einen Tadel des Fahrers erhalten. „Erst ne große Welle machen und dann gehen wollen.“
Sicherheitstraining ausgebucht
„Der ÖPNV in Duisburg ist kein Ort, in dem es besonders viele Gewaltdelikte gibt“, hält DVG-Sprecher Thomas Nordiek dagegen . „Unsere Fahrgäste sind ein Spiegel der Gesellschaft und so wie es überall zu Auseinandersetzungen kommen kann, kann dies auch in Bussen und Bahnen geschehen.“ Der Fahrer habe sich korrekt verhalten. Nordiek: „Natürlich sind die Fahrer angehalten, sich bei einem Hinweis einen Überblick zu verschaffen, was im Fahrzeug passiert.“ Doch für die Polizei müsste es Augenzeugen geben. Ab diesem Jahr würden Busse und Bahnen jedoch mit Kameras ausgestattet.
Gemeinsam mit der Polizei startet die DVG nun ein „Sicherheitstraining im ÖPNV“. Der erste Kurs ist ausgebucht. „Der Kurs steht jedoch nicht im Zusammenhang mit einer Häufung von Straftaten“, betont Hausch.

13:14
@schranzbaum 49,50,
damit gehörst du zu den Leuten, die gefährliche Situationen von ungefährlichen unterscheiden können und zu den wenigen, die dann auch noch reagieren. Das war aus dem ersten Posting nicht ohne weiteres zu erkennen. Ich nehme den Ignoranten zurück,-)
12:43
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12:41
54
islam-sozialist.....
starke worte.
sind sie autofahrer????
warum werden nicht autofahrer die rücksichslos fahren aus dem verkehr gezogen und mit harten strafen belegt.
rufen sie da die polizei wenn siesowas mitkriegen????
wahrscheinlich nicht.
warum nicht.was hindert sie daran da die polizei zu rufen.
kann es sein das da mit zweierlei mass gemessen wird???
oder sind da auch ignoranten unterwegs die das nicht sehen wollen oder konnten????
12:40
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12:24
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12:13
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12:05
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11:47
Ich benutze auch die Bahn und den Bus.
Ich bin etwa über 193 cm groß, schlank und wiege knappe 100 kg.
Bislang bin ich erst einmal angepöbelt worden, als mir auffiel, dass die Schuhe Schmutz auf den Sitzen hinterlassen.
Als mich der Bengel meinte anfassen zu müssen da gab es ruckzuck mit Wucht was auf die vorlaute Lippe und die ganze Bande ergriff die Flucht.
Geht doch.
11:44
desweiteren höre ich von vielen leuten sätze wie ich würde niemals nachts mit dem bus fahren. auf die frage nach dem warum, hört man dann so sachen wie der schwager von meiner besten freundin hat n bekannten und der hat mal nachts einen auf die mütze bekommen. da fällt mir dann nicht mehr viel ein, vor allem, wenn ich mir so ansehe, wieviele leute ihren führerschein wegen diversen verkehrsdelikten verloren haben. sich selber nicht an recht und gesetz halten, sich dann aber bemüssigt fühlen, über andere aus gleichen gründen zu urteilen finde ich schon ärmlich. viele, die heute über den öpnv meckern, sind doch selbst kaum unterwegs. und wenn doch, dann sehen sie eine gruppe jugendlicher, die sich über die letzte schulhof-keilerei unterhalten und bekommen angst. da würde ich eine oder mehrere sitzungen selbstbewusstseins-training empfehlen.
11:40
@48: ich bin ganz im gegenteil ein ignorant, aber ich kann es ja auch nicht ändern, wenn mir nichts passiert und ich auch nicht zeuge solcherlei dinge werde. ich habe taschendiebe auf dem weihnachtsmarkt am wickel gehabt, für einen herzkranken, schwitzenden rentner vor der hauptpost den krankenwagen gerufen und mich eingemischt und die polizei verständigt, als eine horde jugendlicher (ca. 12-15 jahre) sich in der u-bahn in mülheim mit 2 anderen jugendlichen beschäftigen wollte. sowas kann man überall erleben, aber das ist doch nicht die regel. ich würde sagen, ich fahre wöchentlich mindestens 20 strecken zu allen zeiten mit dem öpnv, und das seit meinem 16. lebensjahr (und gehörte früher auch nicht zu den randalebrüdern, bin mir aber sicher, dass es früher leute gab, die vor unseren horde auch angst hatte oder sich zumindest unwohl fühlte. und dafür ist eigentlich nichts passiert. allerdings bin ich schon häufig zeuge von verkehrsunfällen geworden, wenn ich auf dem beifahrersitz irgendwo mitfahre.