Geschichte der alten Schule: Start mit zwei Klassenräumen und zwei Lehrerwohnungen

Nach mehrjähriger Planung wurde 1898 an der heutigen Schulstraße schließlich der Neubau der Baerler Evangelischen Volksschule errichtet. Am 3. Januar 1899 folgte die Einweihung. Zunächst bestand die Schule aus zwei Klassenräumen und zwei Lehrerwohnungen. Doch schon ab 1903 musste ein Anbau her. Ab 1905 gab es an der Baerler Schule vier, ab April 1910 dann sogar sechs Klassen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fand in Baerl lange kein Unterricht statt, was auch an der teilweisen Zerstörung des Schulgebäudes lag. Erst 1950 war der Wiederaufbau abgeschlossen, die jungen Baerler kehrten wieder zurück an die Schulstraße. 1968 kam es in der Bundesrepublik Deutschland zu einer Neuordnung des Schulsystems, aus der Volksschule in Baerl wurde deshalb eine Grundschule.

Der Ort verlor 1975 seine Eigenständigkeit. Baerl gehörte nach der Kommunalen Neuordnung zu Duisburg. Die Einwohnerzahl und die der Schüler stieg. 1980 wurde eine neue Grundschule an der Baerler Waldstraße gebaut. Das alte Gebäude blieb leer zurück, mittlerweile gezeichnet durch Bergbauschäden. Sie schien dem Untergang geweiht zu sein, doch dann fand der Stadt einen Platz für die Kunst.