Gerüchte um Klinikum
13.09.2007 | 12:01 Uhr 2007-09-13T12:01:47+0200VERKAUF. "Der Geschäftsführer wird ausschließlich von Sana bezahlt", so die Pressesprecherin.
Das Klinikum Duisburg: Es bietet derzeit eine gute Folie für Gerüchte. In Kreisen der Politik wird derzeit gemutmaßt, dass Hans-Joachim Ehrhardt, der vom 49-Prozent-Anteilseigner Sana Kliniken als Geschäftsführer des Klinikums bestellt wurde, deutlich höhere Gewinntantiemen und ein deutlich höheres Jahresgehalt als der frühere Geschäftsführer Reinhard Isenberg bekommen soll. Außerdem sei beim Verkauf der 49 Prozent von der Stadt an Sana eine Immobilie mitübertragen worden sein.
Sana-Pressesprecherin Susanne Heintzmann dementiert den finanziellen Teil der Gerichte. "Ehrhardt bekommt gar kein Geld vom Klinikum, sondern wird ausschließlich von Sana bezahlt. Das mitübertragene Grundstück könnte das vom Bertha-Krankenhaus sein. Beim Kauf der 49 Prozent hat Sana automatisch auch 49 Prozent vom Bertha-Krankenhaus bekommen."
Kritik wird auch laut am Gebaren der Stadt im Zusammenhang mit dem Verkauf. "Eigentlich sollte am vergangenen Dienstag eine Aufsichtsratssitzung stattfinden. Die ist aber verschoben worden", so Aufsichtsratsmitglied Harald Hüskes (Verdi). "Bislang hat der Aufsichtsrat noch keine Arbeitsverträge zu Gesicht bekommen, obwohl die Stadt schon neue abgeschlossen hat. Wir werden bei der nächsten Sitzung Einblick in diese Verträge fordern." (WFK)

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