Gerald Kassner erhält Fasel-Preis

Als Gerald Kassner, Geschäftsführender Gesellschafter des Duisburger Reiseunternehmens Schauinsland, am Freitag den Preis der Fasel-Stiftung für sein Wirken im Sinne der sozialen Marktwirtschaft überreicht bekommt, merkt man ihm seine Rührung an. „Ich nehme mit großer Freude und Stolz den Preis an. Es ist mir aber ein bisschen unangenehm“, so der Chef von 332 Schauinsland-Mitarbeitern. Es sind aber nicht nur solche Worte der Bescheidenheit, die die Jury der Duisburger Fasel-Stiftung für Soziale Marktwirtschaft bewogen haben, Kassner auszuzeichnen – sondern auch seine „Menschlichkeit und seine Wertschätzung jeder Person“, wie es Reinhold Kube, Vorsitzender des Vorstandes der Fasel-Stiftung, bei seiner Laudatio formuliert.

So zeichne sich Kassner durch ein „positives Leitbild“ aus. „Man spürt Ihr Wertesystem, Ihre Bereitschaft, etwas zu wagen und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Kube, der besonders Kassners „Politik der offenen Türen“ für seine Belegschaft unterstreicht. Auch sein vielschichtiges soziales Engagement etwa für die Kindertafel Immersatt, den Zoo oder den MSV Duisburg, betont Kube. Dies alles mache den Reisemanager, dessen Unternehmen in den letzten 13 Jahren immer zweistellig gewachsen sei, zum Vorbild.

Auch Oberbürgermeister Sören Link hebt die Verdienste Kassners – auch für die Stadt – hervor. Er sei ein „hervorragender“ Vertreter des Modells der Sozialen Marktwirtschaft, der besten Wirtschaftsordnung, die ihm bekannt sei. Der Vorsitzende des Fasel-Kuratoriums, Weihbischof Franz Grave, lobt ebenfalls die „ethische Orientierung“ Kassners.

Das Preisgeld von 10 000 Euro will Kassner je zur Hälfte der Lebenshilfe NRW für Menschen mit geistiger Behinderung und dem Verein „Hand in Hand“ für Aids-Waisenkinder in Swasiland spenden.