Geld rausgeworfen

Zu „Stadtmananger seit zwei Jahren ohne Aufgabe“:

Es ist nicht nachvollziehbar und ein unhaltbarer Zustand, dass in einer Stadt, die jeden Cent zusammenkratzen muss, um über die Runden zu kommen, es Manager gab oder gibt, die bei einem Wechsel oder Ausscheiden eine große Zeit lang ohne arbeiten zu müssen „Traumgehälter“ abkassieren. Zuletzt geschehen bei Herrn Dr. Oehmke.

Dabei ist es für mich uninteressant zu wissen, wer diese gravierenden Fehler zu verantworten hat oder hatte, sondern, dass dieser Sachverhalt mal wieder Duisburg in keinem guten Licht dastehen lässt.

In dieses Bild passen wohl oder übel auch Meldungen aus der letzten Zeit, die besagen, dass in Duisburg die Bevölkerung abnimmt, während fast überall in NRW die Städte wachsen sowie mehr als 15 Prozent der Bürger bei uns überschuldet sind und die Armutsquote knapp unter 19 Prozent liegt, während in Sachen Dr. Oehmke und Vorgänger Geld zumindest teilweise plan- und sinnlos zum Fenster hinausgeworfen worden ist, was man vielleicht in der Großindustrie anders gehandhabt hätte.