Gedenk-Kubus wohl doch am Loveparade-Gelände
17.08.2010 | 15:26 Uhr 2010-08-17T15:26:00+0200
Duisburg.Der Glaskubus, in dem in Duisburg die Trauergaben für die Loveparade-Opfer gesammelt werden, soll nun wohl doch direkt am Ort der Katastrophe aufgestellt werden. Der geplante Standort im Innenhafen war vielfach kritisiert worden.
Der Duisburger „Bürgerkreis Gedenken“ hat das weitere Vorgehen für die geplanten Gedenkorte für die Opfer des Unglücks bei der Loveparade beschlossen. So soll der Kubus mit den gesammelten Trauergaben nun aller Voraussicht nach wohl doch am Unglücksort an der Rampe vor dem Tunnel in der Karl-Lehr-Straße aufgestellt werden. Davon sei zum jetzigen Zeitpunkt auszugehen, wie der Duisburger Verein „Zukunftsstadtteil“ am Dienstag mitteilte. Ursprünglich war ein Standort im Duisburger Innenhafen vorgesehen. Dieser Vorschlag war auf breite Kritik gestoßen.
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Ab dem 4. September, dem Ende der offiziellen Trauerzeit für die Loveparade-Opfer wie auch der Sperrung des Tunnels, soll der Kubus am Unglücksort aufgestellt werden. Zusätzlich soll dort eine schlichte Gedenktafel angebracht werden. Binnen eines Jahres will die Bürgerinitiative zudem eine Stele an die Stadt übergeben, die Duisburger Künstler entwerfen sollen. Dafür werden nach Angaben des Vereins die Gelder verwendet, die auf dem Spendentrauermarsch am 1. August Zweck gesammelt wurden.
Auch über eine Gedenkstätte in Duisburg wird von der Bürgerinitiative weiter beraten. Eine Idee sei, die vier im Tunnel entstandenen Kondolenzbücher im Fundament der noch zu planenden Gedenkstätte zu platzieren, so der Verein. Vorübergehend werden die Bücher aber zusammen mit dem Kondolenzbuch aus dem Duisburger Rathaus am kommenden Donnerstag an das Stadtarchiv zur Aufbewahrung übergeben.
Der „Bürgerkreis Gedenken“ ist ein Zusammenschluss von zahlreichen privaten Initiativen, Vereinen und Stadtvertretern, die Wege zum Gedenken an die 21 Todesopfer der Duisburger Loveparade vom 24. Juli suchen. Er tagt zurzeit wöchentlich. (ger/ddp)

11:32
Ein grosses Kreuz aus Edelstahl mit den Namen der Opfer könnte doch dort aufgestellt werden, wo jetzt noch der blöde Contaener steht. Genau gegenüber der Unglüchsrampe.
-TUNNEL DER VERLORENEN TRÄUME-
01:40
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22:44
Vertrauen ist der Kitt innerhalb einer Gesellschaft. Vertrauen setzt voraus, dass man sich auf den anderen verlassen kann. Wir verlassen und vertrauen täglich darauf, dass uns Autos nicht auf dem Gehweg überollen, der Zugführer nicht volltrunken über die Gleise rast oder dass die zweipfennig Erdbeere am Büdchen nicht vergiftet ist.
Das ist für uns alle eine Selbstverständlichkeit, die wir in der Regel nicht in Worte fassen, weil sie uns zu schlichtweg vertraut geworden ist.
Das Verhalten eines Herrn Sauerlands und Komparsen, eines Herrn Mixa oder die Krisenmanager der Bankenkrise produzieren eines ganz sicherlich: den Verlust von Vertrauen des Bürgers in gesellschaftliche Institutionen und dies ist ein fundamentaler Aspekt, dessen Bedeutung man nicht mal eben klein reden kann; man denke nur ein paar Schritte weiter und ein klein wenig größer . . .
Wie satt habe ich diesen Dreck! Diesen deutschen Dreck! (G.Benn)
13:40
Ich finde den Plan, den Glas-Kubus an dem Ort der Tragödie aufzustellen, gut. Man kann nicht alles von vornherein ablehnen mit dem Argument eines drohenden Vandalismus. Dann dürfte man sich auch kein Auto mehr kaufen oder nicht mehr auf die Straße gehen.
02:40
ich denke das in Duisburg eine Art Trauerwettbewerb stattgefunden hat. Wie kann ich am besten meine Trauer kundtun? Da werden Schilder geklaut oder übermalt mir Parolen. Da werden Kerzen umgerückt oder Gassen getreten, oder Trauerbekundungen überklebt. Das ist nicht das was wirkliche Trauer meint.
02:17
- Ironie an -: Was ihr wieder habt...Schmierereien in DU - dafür hat die Stadt doch diesen ehrenamtlichen Luxusverein - siehe Sponsoren/Mitglieder/GF aus Reihen der Stadtverwaltung und das Ganze garniert mit bescheidenem Domizil im Innenhafen. *hust* http://www.sauberes-duisburg.de/index.php?article_id=28
Und da der Adolf rein zufällig auch da Schirmherr ist, kommt er dann wieder und macht alles schön sauber. Ist doch alles im bunten Bereich. - Ironie aus -
Wenn das Ganze nur noch so unendlich traurig wäre :-(
22:13
Ich gehe davon aus, dass nach diesem Schmieren-OB keine Straße in unserer Stadt benannt wird.
Der Rattenfänger von Hameln müsste her. Einziger Lockvogel, mit dem er aus der Stadt zieht: Adolf S., ehemals OB und Dui.
19:20
Warum nicht einfach den Schuhkarton vonner Küppersmühle nehmen?
18:45
Ich bin dafür, dass der Tunnel nur noch einspurig befahrbar wird. Mit Ampeln an beiden Zugängen und Blockabfertigung.
Es geht jetzt sogar ganz ohne Tunnel - und wenn unsere Hobby-Schumis ein bisschen entschleunigen müssen, ist das nur gut für alle.
Denkmal - wenn Du vor dem Zugang stehst.
Dann können die Erinnerungen auch sicher angemessen im Tunnel aufbewahrt werden. Und fußläufig besucht werden.
Das wäre mein Vorschlag.
18:35
Schade Herr Sauerland hätte den Kubus sicherlich sehr gern in seinem Gelibten Innenhafen gehabt. Oder im Forum.
Eigentlich sollte er vors Rathaus gestellt werden.
Ich halte es auch für richtig ihn am Unglücksort aufzustellen. Allerdings sollte man natürlich bedenken was dort besonders in den Abend und Nachtstunden für eine Dunkele und unübersichtliche Stelle das ist. Leider wird es so sein das der sehr schnell beschmiert und zerstört wird. Aber wahrscheinlich ist das der Stadtspitze nur Recht. Dann hat man einen Grund das Mahnmal irgendwie wieder los zu werden.
Ausserden sollte Sie sich diesmal mehr Gedanken machen und es so Platzieren das es bei der weitern Nutzung durch Herrn Krieger nicht dierekt wieder entfernt werden muß