Gebag-Wechsel in trauter Runde
23.12.2011 | 18:08 Uhr 2011-12-23T18:08:00+0100
Duisburg.Die Gebag ist jetzt eine GmbH und Utz Brömmekamp ihr alleinige Chef: in trauter kleiner Runde am Tag vor Heiligabend wurde am Donnerstag die Umwandlung der städtischen Wohnungsbautochter von einer AG in eine GmbH notariell besiegelt.
Juristisch vollzogen wird dies mit der Eintragung ins Handelsregister, die Ende Januar erfolgt.
Für den zunächst als Sanierer gekommenen und von den Gläubiger-Banken als Gebag-Chef geforderten Brömmekamp ändert sich wenig. Die Gebag soll in ihrem Kerngeschäft wieder auf Kurs gebracht werden. Zudem setzt Brömmekamp auf eine „kurzfristige Lösung“ bei der Küppersmühle. Mitte Dezember hatte es eine große Runde mit de Stadt und den Sponsoren gegebenen.
Hoffnung auf eine Lösung
Was besprochen wurde, blieb hinter verschlossenen Türen. Mit der abgestimmten Mini-Aussage, dass die Gespräche in einem „guten Klima“ stattfanden, sollte immerhin der Hoffnung auf eine Lösung Ausdruck verliehen werden.
Eine wirtschaftliche Lösung sucht Brömmekamp überdies für das Theater am Marientor , das zum Jahresende schließt. Es gibt verheißungsvolle Gespräche mit Veranstaltern. Die so konkret sind, dass ein technischer „Pferdefuß“ der Nutzung gelöst werden soll: den flexibleren Ausbau der Bestuhlung.
Anwälte kümmern sich
Nachdem sich die Gebag mit Vorstand Dietmar Cremer über das vorzeitige Ausscheiden in den Ruhestand geeinigt hat – Brömmekamp widerspricht Mutmaßungen einer teuren Lösung – hofft man trotz der fristlosen Kündigung an Ex-Vorstandsfrau Marianne Wolf-Kröger auch dort auf eine gütliche Einigung ohne arbeitsgerichtliche Prozesse.
Sie wird wegen des noch länger laufenden Vertrages mit entsprechenden Ansprüchen allerdings deutlich teurer ausfallen. Beidseitig kümmern sich Anwälte darum. Für Brömmekamp ist das allerdings ein ganz normaler Vorgang.

12:49
Der GEBAG-Geschäftsbericht 2010 ist immer noch nicht veröffentlicht worden !!
Warum wohl ??
04:03
Eine gütliche einignung für eine Dame die schon als Verdi Vertreterin im wohl verdienten Ruhestand hätte gehen können . Das klingt wie Spot und Hohn
13:59
Dann macht euch mal einen schönen Lebensabend, der Steuerzahler hats ja. Und kann sich nicht wehren. Schön, daß Politik und Justiz sehr eng verbunden sind, also Narrenfreiheit ohne Ende. Und nein, ich bin nicht neidisch, nur erschüttert, enttäuscht, wütend, empört usw.
13:12
Eine gütliche Einigung um einem Arbeitsprozess zu vermeiden heißt soviel wie, wir könnten Gefahr laufen das Unregelmäßigkeiten aufgedeckt und die Hintermänner enttarnt werden. Wer nichts zu befürchten hat, der wählt den Weg vor ein ordentliches Gericht aber wer lieber eine stillschweigende Einigung erzielen möchte der einigt sich mit der Gegenpartei und über die Einigung wird Stillschweigen vereinbart. Politik halt, nehme solange es geht, was stören mich die Probleme anderer. So ist DUISBURG!!!!!!
23:28
War da nicht mal was ?
"Gründe genug, um Schadensersatzforderungen geltend machen zu können."
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/rechnungspruefer-kritisieren-grosszuegigkeit-bei-gebag-id6095922.html
Stimmt, da ist eine ganze Menge im Argen. Aber seitens der Stadt und der Gebag ist niemals Anzeige gegen DC und MWK erstattet worden. Warum wohl nicht?
Wäre gegen die Vorstände Anzeige erstattet worden, hätte dies u.U. die geforderten Abfindungszahlungen torpediert oder zumindest minimiert und - dank einer Anklage beider - für Transparenz der Vorgänge (möglicherweise zu Lasten anderer Entscheidungsträger, gesorgt). Aber eine solche Aktion hätte beide Geheimnisträger nicht nachhaltig zur Verschwiegenheit über alle Geschäftsvorgänge verpflichtet.
Also stopft man ihnen doch lieber den Mund mit Geld - bei DC hats bereits funktioniert - bei MWK hofft "man" nach wie vor darauf.
Bis zum 12.02.2012 müssen wir uns leider noch weiter verar***en lassen. Ich hoffe sehr, dass danach endlich Schluss damit ist. Falls nicht, müssen wir Bürger dafür sorgen.
22:20
Stimme Ihnen beiden vollumfänglich zu. Leider ist keiner von beiden bisher - aus welchem Grund auch immer - angezeigt, geschweige denn angeklagt worden.
Wäre dies vorab erfolgt, hätten sich die Abfindungsforderungen schon im Vorfeld erledigt oder zumindest minimiert. Jeder Personalverantwortliche hätte dies als ersten Schritt provilaktisch getan - Ausgang ungewiss, erhöht aber die Chancen auf eine kostengünstige Trennung.
Eben dies ist aber nicht erfolgt. Ergo: Seitens der GEBAG besteht KEIN Interesse an einer transparenten Aufklärung der Vorgänge um den Küppersmühlen-Schuhkarton. DC ist bereits erfolgreich per Abfindungsregelung sein Schweigen abgepresst worden.
MWK könnte noch vor dem Arbeitsgericht die Wahrheit herausgepresst werden, aber auch bei ihr ist "man" offenbar nach wie vor an einer "gütlichen" Einigung (halt die Klappe und wir zahlen, was Du verlangst) höchst interessiert.
Am 12.02.2012 gibt es die Quittung für das unerträgliche Gemauschel der letzten Jahre. Jedem Nachfolger von AS muss bewusst sein, dass sich die Bürger ein solches eigennütziges Missmanagement nicht noch einmal lammfromm gefallen lassen. Es reicht, und zwar gründlich.
20:27
ansonsten meistens Ihrer Meinung, hier meine Einschätzung:
- richtig, die Mitglieder der trauten Runde würde jeden interessieren
- was dort besprochen wurde, kann von mir aus vertraulich bleiben (wenn bekannt wird, wer dran teilnimmt)
- wie hoch die Abfindung sein wird? Er wird um seine Altersversorgung gekämpft haben, alles andere sind Peanuts. Er wäre eh in 2012 ausgeschieden.
- WK hat Verträge, so lange nicht nachgewiesen ist, dass sie ungesetzlich gehandelt hat, steht ihr die Erfüllung des Vertrages zu. Ist nun mal so.
Wäre bei uns auch nicht anders.
Ärgerlich sind die Abläufe vorher, nicht unbedingt die Abwicklung der Vorstände.
Aber da sind wir uns wohl einig?
Schöne Feiertage.
19:33
... wer an der trauten Runde teilnahm, verrät uns dieser Artikel nicht!
... was dort besprochen wurde, hat uns offensichtlich nichts zu interessieren!
... wie hoch die "Abfindung" von Cremer nun konkret ist, bleibt schleierhaft!
... warum nun doch auch Wolf-Kröger in den Genuß einer "Abfindung" kommen soll erfahren wir nicht!
HALLO ??? Es handelt sich um ein städtisches Unternehmen! Selbstverständlich haben die Bürger das Recht auf Informationen. Es handelt sich schließlich auch um ihr Geld, mit welchem dort jongliert wird!
Jo, die "Kleinen" werden gegangen.
Sollte nicht Derjenige , der sich da ein Denkmal setzen wollte , auch dafür zur Kasse gebeten werden und nicht die Allgemeinheit ? Ist da nicht der oberste Chef der Stadt für zuständig ?
Das nur zum Thema Schadenersatz!!