Gebag muss 2,55 Millionen Euro an Stahlbauer zahlen
25.01.2013 | 16:15 Uhr 2013-01-25T16:15:00+0100
Duisburg. Nun ist es beschlossen: Die Gebag muss 2,55 Millionne Euro an den Stahlbauer Claus Quecke GmbH aus Düren zahlen. 2011 hatte das Unternehmen das Museum Küppersmühle saniert. Da die Gebag nicht zahlen wollte, ging die Sache vor Gericht. Die Entscheidung ist endgültig: Revision ist nicht zugelassen.
Mit einem eindeutigen Urteil endete am Freitag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf das Verfahren in Sachen Claus Quecke GmbH gegen Gebag . In zweiter Instanz bestätigte der 22. Zivilsenat einen Richterspruch des Duisburger Landgerichts, wonach die Gebag 2,55 Millionen Euro an das Dürener Stahlbauunternehmen für Arbeiten am Museum Küppersmühle zahlen muss.
2011 hatte die Firma umfangreiche Sanierungsarbeiten vor allem an den Schweißnähten des maroden, als Erweiterung für das Museum vorgesehenen Kubus geleistet. Dafür wurden Abschlagszahlungen in Höhe von 3,3 Millionen Euro fällig.
Berufung wurde verworfen
Doch die Quecke GmbH musste ihr Geld einklagen. Im Januar 2012 wurde die Gebag zunächst zur Zahlung von 724.000 Euro verurteilt. Im Juni entschied das Landgericht, dass die Gebag auch den Restbetrag zahlen müsse.
Die Gebag zog in die Berufung. Doch die Oberrichter ließen das Argument der Berufungsführerin, das Stahlbauunternehmen habe eine Notlage ausgenutzt und überteuert abgerechnet ebenso wenig gelten, wie die Behauptung, Mehrarbeiten seien von Personen genehmigt worden, die dazu gar nicht befugt waren.
Die Berufung der Gebag wurde verworfen. Weitere Rechtsmittel bleiben der Duisburger Baugesellschaft nicht: Das OLG schloss die Revision ausdrücklich aus.
15:42
Der panische Versuch das 70 Mio-ISS-Desaster am Kasachischen Schweißkunst-Denkmal zu reparieren kostete halt nochmal 3,3 Mio extra, na und...?
Peanuts !
Aber hat sich was geändert bis heute? Stadt, Rat, Verwaltung, Gebag, andere stästische Töchter - Fehlanzeige - avanti dilettanti !
DUISBURG - wir können alles, außer RICHTIG !
20:29
Von Ahmet Peter Siegel
So lange diese Einstellungsvoraussetzungen gelten in DU wird sich nichts ändern.
Qualifiziert? Öh, weiß ich nicht.
Das richtige Parteibuch? Öh, dieses hier? ja ok sieht gut aus.
Was wollen Sie verdienen? Öh, massig viel, na prima Sie passen genau in unser Schema.
Ich gratuliere ihnen Sie haben den Job und was muss ich machen? Öh, das kann ich ihnen auch nicht sagen.
Einen schönen Abend wünsche ich noch!
20:14
Lesenswert im Nordteil ist dieser Artikel der sagt alles dazu
Mieter organisieren sich
24.01.2013 | 16:52 Uhr
Mieter organisieren sich
In der Gaststätte Gerstermann-Eck fand eine Mieterversammlung statt. Foto: Udo Milbret/WAZ FotoPool
Duisburg-Marxloh. Kosten für Mieter ehemaliger Gebag Häuser in Marxloh sind nach Verkauf explodiert, sagen die Betroffenen. Initiative gegründet
„Wir fühlen uns betrogen“, sagt Hans-Jürgen Keinowski wütend und spricht damit vielen seiner Nachbarn aus der Seele.
Seit die Gebag Häuser an der Kaiser-Friedrich-Straße, Röttgersbachstraße und Tellmannstraße in Marxloh im vergangenen Jahr an die Zentral Boden Immobilien Gruppe (ZBI) verkauft hat, hätten sich die Kosten für die Mieter in zahlreichen Bereichen vervielfacht.
Bei einer Mieterversammlung tauschten die Marxloher sich jetzt aus und formierten sich zu einer Interessengemeinschaft. Außerdem gab Rechtsanwältin Sonja Herzberg Tipps zum weiteren Vorgehen.
„Die Kosten sind geradezu explodiert“, sagt K
11:04
zu stan44 Das hat mit Pech wenig zu tun sondern mit Dummheit.
01:57
Spätestens jetzt ist der ehemalige Vorstand der GEBAG zuzüglich Sauerland ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Ich hoffe auf Gerechtigkeit und das die Verantwortlichen mit ihrem unberechtigter Weise zusammengerafften Vermögen haften. Es darf nicht sein, dass die GEBAG-Mieter wg. kriminellen Handelns der GEBAG- und Stadtspitze ihr Dach über dem Kopf verlieren oder mit überzogenen Mieten die Prestige-Ge**heit dieses Ra**en-Packs finanzieren sollen. Ran an das Vermögen der Verantwortlichen. Die müssen den Schaden, den sie angerichtet haben, begleichen. Ich fordere Amtshaftung, für die der Bund der Steuerzahler seit Jahren vergeblich kämpft. Wer unsere Steuergelder verschwendet, muss dafür haften. Der Bund der Steuerzahler kämpft dafür. Klug ist, sich diesem Anliegen anzuschließen und sich deren Web-Side anzuschauen. Unsere Polit-Kaste - gleich welcher Courleur - ver a**scht uns. Höchste Zeit, den Spiess umzudrehen. Wir sind die Wähler und wir bezahlen diese Dilletanten.
Und ich war immer davon überzeugt, dass Ihre Strafanzeige schon bei der Staatsanwaltschaft liegt.
01:29
........müssten sich die Duisburger zulegen, dann käme jährlich dieser Betrag zusammen, der bei der Küppersmühle allein zur nachträglichen “Vergoldung” der verrosteten Schweißnähte versemmelt wurde. (Schweiß-) nahtlos reiht sich diese undurchsichtige Auftragsvergabe an die vorangegangen an. Ein Zivilsenat wird das nicht aufdröseln; ein Strafsenat wäre hier eher angesagt. Untreue in diesen Dimensionen ist doch ein Offizialdelikt - also los!
23:46
dass die bezahlen, die die Party bestellt haben?
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nun-gibts-was-aufs-dach-id341670.html
"Die Stadt immerhin, betonte Oberbürgermeister Adolf Sauerland, müsse „keinen Euro, keinen Cent” zahlen. Mehr noch: Man habe „den einen oder anderen bitten müssen, großzügiger zu sein, als dies geplant war”."
20:58
"Mehrarbeiten seien von Personen genehmigt worden, die dazu gar nicht befugt waren."
Da hat dann doch jemand, entgegen den Duisburger Gepflogenheiten, etwas unterschrieben. Und schon wird es richtig teuer. Auftrag ist Auftrag, Geld weg, Schweißnähte immer noch marode, Stahlgestell am Boden, das ist der Beginn eines großen Leuchtturms.
In der Lokalzeit Duisburg wurde die Gebag befragt. Aussagen sind uninteressant weil sinnfremd, aber im Hintergrund war ein Modell der Küppersmühle zu sehen. Also hält die Gebag an dem Projekt fest. Anscheinend kein Unrechtsbewusstsein. Im Extremfall zahlt die Stadt, und die holt sich das vom Bürger wieder.
19:01
Avanti Dilettanti.
Der Stahlbauer macht sich die Hose nass vor Lachen.
Wer hat diese Verträge unterschrieben?
Von wegen Pechhauptstadt.
Dilettantenhauptstadt.
"Wer hat diese Verträge unterschrieben?"
Wahrscheinlich der Vorstand der Gebag, vielleicht auch deren Prokuristen.
Nur diese Personen können die Gebag nach außen in Vertragsangelegenheiten wirksam vertreten.
Ob sie "auf Weisung" des Aufsichtsrates oder einzelner Mitglieder gehandelt haben, wird in lange dauernden Verfahren geklärt werden müssen, aber letztlich nie geklärt werden wird - warum auch?
Fest steht nur, auch der Duisburger Steuerbürger muss für das Unvermögen hochbezahlter Manager "bluten". Hoffentlich nicht die Mieter der Gebag in Form von Mieterhöhungen.
18:38
Eines ist klar: Duisburg ist auch in diesem Jahr wieder Europas Pechkulturhauptstadt!