Gebag dementiert Baustopp am Museum Küppersmühle in Duisburg
08.06.2011 | 07:00 Uhr 2011-06-08T07:00:00+0200Duisburg. Mit Hochdruck wird derzeit nicht am Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle gearbeitet. Von einem Baustopp freilich will die Gebag nicht sprechen. Am Freitag will das Duisburger Unternehmen erklären, wie - und ob - es am Bau weitergeht.
Auf der Baustelle Küppersmühle im Duisburger Innenhafen wird gerade etwas kürzer getreten. Von einem Baustopp will die Gebag aber nicht sprechen. Am Freitag, nach der Sitzung des Aufsichtsrates, will das Unternehmen erklären, wie und ob es auf der Baustelle weitergeht.
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gebag hat gegenüber der NRZ einen Baustopp bei der Erweiterung der Küppersmühle dementiert. Das sei eine zu harte Beschreibung, so Gebag-Vorstand Dietmar Cremer. Vielmehr sei richtig, dass die Gebag zur Zeit auf der Baustelle „etwas kürzer trete“. „Wir befinden uns einem Klärungsprozess“, erklärte Cremer.
Zurzeit werde mit allen Beteiligten, also Sponsoren, Banken und Baufirmen, gesprochen, um zu einer Entscheidung über die Zukunft der Baustelle zu kommen. Cremer: „Ein Baustopp wäre ja so drastisch, dass der Bau keine Perspektive mehr hat.“ Und das sei nicht der Fall. Donnerstagabend soll der Aufsichtsrat der Gebag zum dritten Mal innerhalb der letzten Wochen über die aktuelle Entwicklung informiert werden. Anschließend, so Cremer, werde man am Freitag an die Öffentlichkeit gehen.

17:07
Die GEBAG wird die Mieten erhöhen.
00:56
Wieviel kimminelle Energie seitens der Stadtspitze musste da wohl erforderlich sein, um die GEBAG in solche Verträge zu treiben? Das spengt den Rahmen des Zumutbaren. Wenn da nicht zügig eine unabhängige Staatsanwaltschaft (nicht Duisburg) ermittelt, verstehe ich die Welt nicht mehr.
00:53
Es ist eine Schande, was man aus meiner Heimatstadt gemacht hat.- Das Palermo des Ruhrgebietes. Es macht keinen Spaß mehr in dieser Stadt zu leben.Wann kommt endlich die Nato und bombt diese Stadtführung aus dem Rathaus,- anders scheint es ja wohl nicht mehr zu gehen,
22:57
An Geld, was in der Mongolei ist, kommt man im Leben nicht mehr heran, das ist einfach fort.
#16 von taosnm , am 08.06.2011 um 16:40
Mongolei? Mir bleibt die Spucke weg... Wer erteilt denn solche Aufträge ohne die geringste Rückversicherung? Wenn das kein Fall für die Staatsanwaltschaft (aber bitte nicht die Duisburger Staatsanwaltschaft!) ist, verstehe ich die Welt nicht mehr.
17:01
Jetzt ahnt man auch, warum Anfragen von Bürgern an die Gebag bis dato nicht beantwortet wurden.
16:40
#14 hunter2011
Ich sage jetzt mal einfach, dass nicht Mut, sondern Wahnsinn dazu gehört, einen Auftrag zu vergeben an eine ARGE mit zwei Gesellschaftern in der Mongolei. Und wenn die ARGE mehr abrechnete als sie geleistet hat, dann kann nur Unvermögen des Auftraggebers der Grund sein, wenn das auch bezahlt wird. Und wenn mehrere Stufen involviert sind, heisst das auch immer, dass mehrere Stufen verdienen wollen. Solche Geschäfte macht man nicht! An Geld, was in der Mongolei ist, kommt man im Leben nicht mehr heran, das ist einfach fort.
Fragen gibt es in der Tat viele, auch im Hinblick auf die Kompetenz des Auftraggebers.
16:37
Der Schuhkarton wird zum Alptraum.
Egal ob das Ding unten bleibt oder letzten Endes doch noch am Dach der Klappsmühle thronen wird, es wird auf immer ein trauriges Symbol sein.
Der Turmbau zu Babel wird in immer neuen Varianten erfunden.
15:54
Klar doch ! Die Arge bestand aus drei Gesellschaftern, zwei davon sind Inhaber der Firma Mitra in der Mongolei. Die Abrechnungen den geleisteten Arbeiten erfogte immer über die Arge, die Arge hat aber mehr mit der Gebag abgerechnet als sie tatsächlich geleistet hatte. Die arge war auch der Auftragnehmer für die Hubarbeiten, diese wurden dann an die Mitra (Monglei) vergeben und dan von dieser an die Firma Sahrens (Belgien). Laut meinem Kenntnisstand haben sich die zwei Gesellschafter selbst Gelder überwiesen und weiter Gelder in der Monglei geparkt. Darum ermittelt auch die Staatsanwaltschaft in Münster. Das alles ist aber der Gebag inlänglich bekannt. Durch die Insolvenzen der Firmen H&W und ISS besteht die Arge nunmehr nur noch aus einem Gesellschafter. Trotz der behaupteten Mängel und der Unterschlagungen ist der Vertrag zwischen der Gebag und der Arge noch nicht gekündigt worden. Das wirft viele Fragen auf, oder ?
15:44
#12 hunter2011
Was Sie in den ersten beiden Sätzen sagen, ist ja eine richtige Räuberpistole. Können Sie uns da mal aufklären?
15:14
Richtig ist, das der Stahlbauer pleite ist. Aber war da nicht die Rede von Unterschlagungen in der arge, Gelder flossen in die Mongolei und somit konnte der Stahlbauer nicht bezahlt werden ! Die Gebag hat auf der Baustelle ständig eigene und zugekaufte Bauleiter im Einsatz, zusätzlich gibt es eine Firma für die kfm. Überwachung. Die ausführenden Firmen hatten eigene Bauleiter, sowie die SLV war schon frühzeitig auf der Baustelle. Das Ding war vom Anfang an falsch geplant. Der Vorstand ist nur wenig sachkundig. Da reden doch seit langer Zeit nur noch Anwälte miteinander. Erinnert euch an nicht abbestellte Krähne, falsche Statiken, usw.