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Küppersmühle

Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger fristlos gefeuert

21.12.2011 | 19:24 Uhr
Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger fristlos gefeuert
Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger (rechts), hier bei einer Pressekonferenz zu Themen rund um Theater am Marientor und Küppersmühle Ende März 2011, hat die fristlose Kündigung erhalten. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Sie soll Beschlüsse zur Skandal-Baustelle Küppersmühle missachtet haben. Bei den Verhandlungen über einen Aufhebungsvertrag fordern ihre Anwälte angeblich einen siebenstelligen Betrag. Nun hat Marianne Wolf-Kröger als Gebag-Vorstand die fristlose Kündigung erhalten.

Marianne Wolf-Kröger hat als Gebag -Vorstand die fristlose Kündigung erhalten. Das hatte der Aufsichtsrat des städtischen Immobilienunternehmens auf seiner letzten Sitzung beschlossen. Hintergrund sind nach NRZ-Informationen die Differenzen um ihre Abfindung.

Die für die Verhandlungen vom Aufsichtsrat beauftragte Kanzlei aus Düsseldorf soll bisher mit den Anwälten von Wolf-Kröger keine Einigung über einen Aufhebungsvertrag erzielt haben. Der Aufsichtsrat soll ihr ein Angebot über einen mittleren sechsstelligen Betrag unterbreitet haben. Doch Wolf-Kröger, deren Vertrag eigentlich noch bis 2014 läuft, soll über ihre Anwälte einen siebenstelligen Betrag inklusive der Einzahlungen in die Altersvorsorge fordern.

Wochenlange Verhandlungen

Die Verhandlungen über eine gütliche Einigung laufen bereits seit Wochen. Mit Gebag-Chef Dietmar Cremer dagegen hat sich der Aufsichtsrat bereits auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt.

Skandalbaustelle Küppersmühle in...

Bislang stand nur das arbeitsrechtliche Vorgehen gegen die beiden Vorstände im Raum. Sie sollen bei der Erweiterung des Museums Küppersmühle Beschlüsse missachtet und den Aufsichtsrat nicht informiert haben . Die Haftungsfragen will der Aufsichtsrat nach Prüfung durch die Düsseldorfer Kanzlei zu einem späteren Zeitpunkt klären. Die vom Rat beschlossene Umwandlung der Gebag zur GmbH wird am Freitag notariell beurkundet.

Ingo Blazejewski

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Kommentare
23.12.2011
08:55
Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger fristlos gefeuert
von hunter2011 | #22

Das ist doch alles nur Theaternebel ! Hie versucht doch nur der Aufsichtsrat und die Stadtspitze von den eigentlichen Tatsachen abzulenken. Ich gehe davon aus, dass hier eine Aufhebungsvereinbarung mit Frau WK geschlossen wird mit der dann wieder alle schweren Herzens leben können. Nur die eigentlichen Probleme werden damit nicht wirklich gelöst. Wo bleibt der Geschäftsbericht 2010 der Gebag ? Wo ist der Beteiligungsbericht der Stadt Duisburg ? So kurz vor Weihnachten sollte die Wahrheit auf den Tisch ! Das schuldet man den Bürgern !

23.12.2011
00:12
Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger fristlos gefeuert
von buckheimer | #21

P.S. seid heute weiß ich das auch der oberste Inhaber eines Amts käuflich ist , der Bundespräsident hat es nur etwas anders formuliert .
na sicher Frau Kröger steht ihn für soviel Blödsinn und herauswerfen ne Abfindung zu . ganz ihrer Meinung

23.12.2011
00:06
Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger fristlos gefeuert
von buckheimer | #20

Diese Frau verlangt Geld deren aufgaben sie nie gewachsen war. der Hammer und die Frechheit war war von ihr die offensive im WDR TV von heute.Als Bürger dieser Stadt- wüde ich sagen genug ist genug

22.12.2011
11:00
Gebag-Chefin Marianne Wolf-Kröger fristlos gefeuert
von Sentinel | #19

ABFINDUNG hört sich besser an als SCHWEIGEGELD. Ganz einfaches System, man stellt eine überhöhte Forderung um am Ende ein nettes Sümmchen zu bekommen. So wird es ausgehen und alle sind zufrieden. Herzlichen Glückwunsch und alles ohne ein schlechtes Gewissen!!!!! So wird Geld verdient und der Lebensabend versüßt... Schön, das sich Anwälte nach Streitwert bezahlen lassen :-)

22.12.2011
10:25
Gebag-Chefin Wolf-Kröger fristlos gefeuert
von Harry.Hirsch | #18

So einen Job will ich auch. Im Vorstand sitzen, den ganzen Laden an die Wand fahren und so ziemlich jeden Grundsatz mißachten und zum Abschied von dem laden der dank mir kurz vor dem Konkurs steht dann noch nen mittleren sechsstellugen Betrag angeboten bekommen, nur damit ich gehe. Herzlichen Glückwunsch. Wo kriegt man so Jobs? Bei der Arge wohl kaum.

Als bekannt wurde das VW damals "Jobs ohne Gegenleistung" vergeben hatte, habe ich mich auch sofort beworben. Aber ich habe von der Pers.Abt. nie was gehört. Komisch, an den Qualifikationen kann es jedenfalls nicht gelegen haben.
Naja. Wohl doch besser Lotto spielen.

22.12.2011
10:00
tom009 - Planungen aus 2007
von duisblog | #17

@ tom009 | #6-1
"und die planungen für das küppersbusch dingens sind ja so neu auch nicht mehr.
da wurde doch schon geplant ."


Ihr Kommentar fällt wieder so aus, wie man es von Ihnen gewohnt ist: Vollkommen kenntnisfrei. Die Planungen für "das kppüersbusch dingens" stammen aus dem Jahr 2007. Und nun überlegen Sie mal, wer da Bürgermeister und wer Kulturdezernet war.

Ich weiß, das mit dem Überlegen ist anstregend, aber es lohnt ...

22.12.2011
09:15
Blockierter Kommentar.
von duisblog | #16

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.12.2011
09:14
Die Rolle von Kulturdezernent Karl Janssen
von duisblog | #15

sollten wir hier auch nicht vergessen. Schließlich war er es (und nicht Frau Wolf-Kröger oder Herr Cremer, die vom Bilbao-Effekt schwafelten. Nachzulesen vom 21.11.2007:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/mit-dem-hammer-soll-der-bilbao-effekt-kommen-id1677994.html

Dass aus dem geplante Bilbao-Effekt dann der Bill-Bo-Effekt wurde, daran hat Herr Janssen erheblichen Anteil. http://www.hr-online.de/website/specials/puppenkiste/index.jsp?rubrik=9358&key=standard_document_2831128 Er war derjenige, der den Schuhkarton hier durchgesetzt hat, inklusive der Finanzierung über die Gebag.

22.12.2011
08:04
Ein bürgerschaftliches Politik-Korrelat muss her…
von Zentrum | #14


..es sollte allerseits der Groschen gefallen sein.

Aus den im Moment im gesamten Duisburger Raum verteilten BI`s und NGO`s sollte sich eine politische Überwachungsinstanz in Form einer kommunalen Wählergemeinschaft institutionalisieren.

Nochmal….so kann es nicht weitergehen !

Politik – weniger ist mehr !

Glückauf

22.12.2011
02:07
Stefano | #2
von JanundPitt | #13

Bin gerade erst hier eingestiegen und schon fällt mir die Kinnlade herunter:

"Die für die Verhandlungen vom Aufsichtsrat beauftragte Kanzlei aus Düsseldorf soll bisher mit den Anwälten von Wolf-Kröger keine Einigung über einen Aufhebungsvertrag erzielt haben."

Bei der vom Aufsichtsrat "beauftragten Kanzlei aus Düsseldorf" handelt es sich doch hoffentlich nicht zum wiederholten Mal um die Versager-Kanzlei der Frau Dr. Jaspers?

Sollte dem so sein, verschlägt mir die Dreistigkeit der Stadt Duisburg, die ihrer Tochtergesellschaften den Atem.

Bei jeder "einvernehmlichen" Trennung eines AG von einem AN muss der AG Federn lassen - erst Recht vor einem DUISBURGER Arbeitsgericht, spreche da aus proffessioneller, vielfacher, leidvoller und kostenträchtiger Erfahrung - und muss zähneknirschend eine Abfindungszahlung leisten. So weit, so schlecht.

Wolf-Kröger beansprucht dreist eine siebenstellige Abfindung, hat aber einen mehr als achtstelligen Schaden für die GEBAG durch ihr Handeln bzw. Nicht-Handeln verursacht. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Sollte ihr auch nur ein Euro als "Abfindung" für ihr völliges Versagen zugesprochen werden, setze ich in unser sogenanntes demokratisches System keinen Pfifferling mehr. Ich werde nie mehr zu einer Wahl gehen.

1 Antwort
Naja!
von kikimurks | #13-1

Es gibt in Düsseldorf ja noch mehr Kanzleien. Hoffen wir mal das Beste!

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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