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28.02.2008 | 20:00 Uhr

Im Städtevergleich der Verkehrsunfallstatistik steht Duisburg ganz gut da. Aufklärungsquote bei Unfallfluchten niedrig

Um eine Einschätzung der Verkehrssicherheit zu bekommen, vergleicht die Polizei in ihrer Jahresstatistik Duisburg mit 14 anderen Städten in Nordrhein-Westfalen, die mehr als 200 000 Einwohner haben. Um einen Vergleich anstellen zu können, wird von allen Behörden eine "Unfallhäufigkeitszahl" ermittelt: Sie zeigt, wie viele Unfälle es bezogen auf 100 000 Einwohner gab. Auf diese Weise entsteht ein "Ranking" der 15 Städte.

In der Rubrik "Verkehrsunfälle gesamt" steht Duisburg auf Platz drei und hat im Städtevergleich mit die wenigsten Unfälle zu verzeichnen. Verkehrssicherer sind nur Bielefeld und Bonn. Bei der Zahl der Verunglückten liegt Duisburg wie schon im vergangenen Jahr auf Platz vier.

Zugenommen hat die Zahl der verunglückten Kinder im Straßenverkehr. Lag Duisburg 2006 noch auf Platz zwei, rutschte die Stadt jetzt im Städtevergleich auf den fünften Platz, bei den verunglückten jungen Erwachsenen von Platz zwei auf drei, bei den Senioren von sechs auf sieben.

Viel höher als in anderen Städten ist in Duisburg die Zahl der verunglückten motorisierten Zweiradfahrer. Bei den Radfahrern "verbesserte" sich Duisburg von Platz acht auf sechs, bei den Fußgängern steht die Stadt auf Platz drei.

Einen letzten Platz hat die Stadt aber auch: In Duisburg gibt es die meisten unaufgeklärten Unfallfluchten. Hier liegt die Quote lediglich bei 40,3 Prozent. Polizeidirektor Baudzun: "Das ist nicht zu akzeptieren."

Die polizeilichen Maßnahmen zur Unfallbekämpfung konzentrierten sich im vergangenen Jahr auf Geschwindigkeits- und Alkohol- bzw. Drogenkontrollen, denn unangepasste Geschwindigkeit sowie Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr gelten als Hauptunfallursachen.

Schwerpunktkontrollen gab es zudem in Sachen Gurtpflicht und Rückhaltesysteme (für Kinder). Insgesamt verzeichnet die Statistik für das vergangene Jahr 114 305 "repressive Maßnahmen" der Polizei gegen Verkehrssünder auf Duisburger Stadtgebiet.

Von Alfons Winterseel

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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