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Freddie Mercurys Auferstehung in Duisburg

21.01.2015 | 19:39 Uhr
Freddie Mercurys Auferstehung in Duisburg
„Another One Bites The Dust“: Gary Mullen & The Works sangen im Rahmen des Konzerts „A Night of Queen“ zahlreiche Hits der einstigen Rock-Giganten Queen um den verstorbenen Sänger Freddie Mercury..Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Gary Mullen & The Works zaubern eine perfekte Illusion der legendären Rock-Band Queen auf die Bühne des Theaters am Marientor.

Freddie Mercury verstarb im November 1991 an den Folgen seiner Aids-Erkrankung. Über 23 Jahre später schienen knapp 1000 Besucher in Duisburg die Auferstehung des Sängers miterleben zu dürfen. Denn was Gary Mullen and The Works da am Dienstagabend auf die Bühne des Theaters am Marientor zauberten, war so verblüffend nah am Original, dass es Staunen machte. „A Night of Queen“ nannte sich das über zweistündige, mit 25 Songs gespickte Soundspektakel. Und für die Fans der Rock-Giganten von Queen war es ein wahrlich majestätisches Erlebnis.

Freddie lebt. Das Konzert ist noch keine Minute alt, da reiben sich die Gäste schon verwundert die Augen. Denn nicht nur in punkto Stimme, Kleidung und Aussehen ähneln sich der einstige Queen-Frontmann und Gary Mullen sehr. Auch jede Bewegung, jede Geste, jede Pose des Imitators stimmt bis ins kleinste Detail. Mullen stakst mit seinen dünnen Beinen in einer weißen, hauteng anliegenden Hose wie ein Storch mit Schnauzbart zwischen seinen Bandmitgliedern umher. Das ist ebenso eine makellose Kopie wie jene Momente, in denen der Sänger den Mikrofonständer zum Luftgitarrespielen benutzt oder breitbeinig auf der kleinen Treppe zum Schlagzeug steht und den linken Arm mit geballter Faust gen Hallendecke streckt. Alles 1:1-Mercury-Momente. Alles Teil einer perfekten Illusion.

Fast alle Queen-Fans zwischen 45 und 70

Das Publikum honoriert das. Auf den Polstersesseln haben sich zu 99 Prozent 45- bis 70-Jährige niedergelassen. Jüngere verbinden mit Queen ja eher die betagte Bewohnerin des Buckingham Palace. Die anwesende Altersklasse hingegen ist mit Queen als Hitlieferant musikalisch aufgewachsen und hatte die Chance, Mercury damals noch live auf der Bühne zu erleben. Lange hält es sie nicht auf den Sesseln: „Nach „One Vision“ zum Auftakt steht das TaM schon mit dem zweiten Stück „A Kind Of Magic“. Mullen forciert das: „Das ist ein Rockkonzert. Ich möchte, dass hier niemand auf seinem Hintern sitzen bleibt.“ Dieser direkten Aufforderung kommen – bis auf die ersten Reihen – alle nach. Manche eilen sogar nach vorn zur Bühne. Sie tanzen, singen, klatschen mit. Wie bei einem normalen Konzert.

So wie es sein Vorbild Mercury früher gern tat, so gibt auch Mullen dann den Vorsänger und Chorleiter für die mitsingende Masse. Es folgt ein Giganten-Hit nach dem nächsten: „Another One Bites The Dust“, „Killer Queen“, „Under Pressure“ oder „I Want To Break Free“. Mullen singt nicht nur wie Mercury, er schwitzt auch so stark. Eins, zwei, drei – Oberkörper frei.

Das ist auch nach der Pause am Ende des zweiten Teils so. Da folgt dann die Band-Hymne „Bohemian Rhapsody“ sowie als Zugaben „Radio GaGa“, „We Will Rock You“ und als Finale champioso „We Are The Champions“. Das TaM jubelt atemlos vor Begeisterung. Von Band ertönt zum Abschied die englische Nationalhymne. Nicht Wenige würden diese gern umtexten in „God Save A Night of Queen.“

Thomas Richter

Kommentare
22.01.2015
11:28
Freddie Mercurys Auferstehung in Duisburg
von rossini | #1

Es war ein toller Abend.
Gary Mullen hat mit seiner Stimme und seinen Bewegungen Freddie Mercury lebendig werden lassen

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2015-01-21 19:39
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