Franz Schubert – Träume von Freiheit

Zum Benefizkonzert „Franz Schubert – Träume von Freiheit“ wird am Sonntag, 19. April, um 17 Uhr in die Lutherkirche in Duissern, Martinstraße 37, eingeladen. Friederike Lisken, Violoncello, Wolfgang Kauffmann, Violine, Hans Lembke, Klavier, und Albrecht Süß, Rezitation, wollen einen Bogen spannen zwischen 1812 und 1828, dem Beginn und dem frühen Ende eines kurzen Künstlerlebens. Auf dem Programm stehen zwei Klaviertrios B Dur von Franz Schubert: 1812 schrieb der 15-Jährige das Klaviertrio von großer Anmut. Er hatte bereits seit zwei Jahren seine Umgebung vor allem mit Liedkompositionen überrascht. Franz stammte aus dem 9. Bezirk, einem Armenviertel Wiens. Ein Zuwandererkind, von seinem Vater mit elf Jahren weggegeben: als Chorsänger in ein Konvikt, das er später als ein Gefängnis bezeichnete sollte.

Sechzehn Jahre später, in der zweiten Aprilhälfte des Jahres 1828, schrieb Franz Schubert eines seiner beiden großen Klaviertrios in B-Dur, der gleichen Tonart, wie das von 1812. Im gleichen Jahr starb er 31-jährig.

Der Erlös des Konzerts kommt der Medizinischen Sprechstunde für Nicht-Versicherte im Petershof in Marxloh zugute. Eintritt frei, um großzügige Spenden wird gebeten.