Feuerwehrleute verboten Kindern Loveparade-Besuch
29.08.2010 | 22:07 Uhr 2010-08-29T22:07:00+0200
Duisburg.Mitarbeiter der Duisburger Feuerwehr haben bereits im Vorfeld der Loveparade Zweifel und Bedenken am Sicherheitskonzept geäußert. Einige Feuerwehrleute haben ihren Kindern sogar verboten, die Loveparade zu besuchen.
Im Kreis der Duisburger Feuerwehr hat es nach Informationen der WAZ mehrere Mitarbeiter gegeben, die im Vorfeld der Loveparade intern ihre Zweifel und Bedenken am Sicherheitskonzept geäußert haben. „Diese wurden zwar angehört, geschehen ist aber nichts. Es hieß immer nur: Das große Ganze ist nicht unser Bier. Wir sollten uns auf das konzentrieren, wofür wir zuständig seien“, so ein Feuerwehrmann, der namentlich nicht genannt werden will.
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Trotz mehrmaliger Anfrage der Redaktion wollten sich weder Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe als oberster Dienstherr der Feuerwehr noch Feuerwehr-Chef Uwe Zimmermann dazu äußern.
Auch Feuerwehr plante mit maximal 500.000 Besuchern
Der Feuerwehrmann erklärte, dass die „Zuführung“ der Besucher zum Gelände durch den Tunnel an der Karl-Lehr-Straße von mehreren Kollegen scharf kritisiert wurde. Das galt auch für die Planungen, Zu- und Ausgang auf ein und dieselbe Rampe zu legen. Zudem soll es Zweifel an der bislang veröffentlichten Größe des Festivalgeländes gegeben haben. Die von Veranstalter und Verwaltung genannten 23 Hektar seien „nicht realistisch“. Und auch die „Besucherzahl-Lüge“ des Veranstalters, der aus PR-Zwecken im Vorfeld stets von erwarteten 1,3 Mio Gästen gesprochen hatte, sei von der Feuerwehr mitgetragen worden. „Die internen Planungsgrößen lagen zwischen 400 000 und 500 000.“ Aufgrund dieser Werte sei mit Krankenhäusern, Rettungs- und Sanitätsdiensten etc. geplant worden.
Weil aber letztlich alle Bedenken ungehört blieben, so der Feuerwehrmann, hätten mehrere Kollegen den eigenen Kindern verboten, die Loveparade zu besuchen.

14:37
Und unser ******* hält noch immer die Stellung. Es ist nicht zu fassen!
21:34
Da schweigt aufklärung statt vorverurteilung. Die Feuerwehrleute haben am 24.7. ganze Arbeit geleistet, um Tote zu bergen und Verletzten zu helfen. Sie haben bis zur völligen Erschöpfung gearbeitet. Und der Ratsherr Rainer Grün wagt es, auch noch strunzdumm in ihre Richtung zu schießen. Voll daneben. Den Leuten ist ausschließlich Anerkennung zu zollen. Ohne ihre Arbeit hätte es noch weitaus mehr als 21 Tote geben können. Schämen Sie sich.
23:41
Und dafür haben die Kollegen von der Feuerwehr über 5 Wochen gebraucht es der WAZ mitzuteilen!
Sehr glaubwürdig!
#1 von Aufklaerung statt Vorverurteilung , am 30.08.2010 um 09:16
Der Schlaumeier schon wieder. Den hätte ich zu gerne in mitten dem tödlichen Inferno am 24.7. gesehen. Hätte sich wahrscheinlich - im Gegensatz zu den im Einsatz befindlichen Berufsfeuerwehrleuten - in die Hosen gesch***** !
23:36
Wenn ich das recht verstehe, hat der Mann sich nicht mit Feuerwehrmann vorgestellt sondern die Redaktion hat ihn als Solchen bezeichnet. Was ist daran verkehrt?
#32 von no Bahn , am 30.08.2010 um 18:03
Ziemlich übel diese Nummer. Wer die am 24.7. im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute kennt, kann nachvollziehen, was sie geleistet haben. Dass einer dieser Leute den Mut hat - obwohl der OB sein Dienstvorgesetzter ist !!! - zu sagen was Sache war verdient Hochachtung.
23:05
#34: Kein Fake. Ein Berufsfeuerwehrmann, der am 24.7. im Dienst war und der über Stunden Verletzte und tödlich Verletzte transportiert hat, hat gleichzeitig über Stunden versucht, seinen Sohn tel. zu erreichen um ihn davon abzuhalten, zur LP zu gehen. Erst am späten Abend hat er ihn erreicht. Er war dem Chaos entkommen, da er mit anderen die Böschung hochgelaufen ist. Kann sich jemand vorstellen, was in dem Mann während all dieser Stunden vorging ? Wohl kaum.
21:27
Fake ist diese Meldung; übrigens ich habe meinen Omas auch den Besuch verboten
20:04
#17 Badland
Als leidenschaftliche Mutter kenne ich es, gewisse Dinge wie eine tibetanische Gebetesmühle immer wieder zu erklären. Bei meinen Söhnen hat es gut gefruchtet, aber bei r.kant reichen wohl die Voraussetzungen nicht. Der wird weiterhin seinen Unsinn im Netz verbreiten.
18:03
#31 von *Hirnabstandsgebot*
Wenn ich das recht verstehe, hat der Mann sich nicht mit Feuerwehrmann vorgestellt sondern die Redaktion hat ihn als Solchen bezeichnet. Was ist daran verkehrt?
17:38
@ #30 no Bahn, am 30.08.2010, 16:30h;
schreiben Sie denn hier unter Ihrem richtigen Namen?
Natürlich nicht, ich schreibe aber auch nicht als Vikar, Herzchirurg, BKA-Beamter, Kriminaler, Schornsteinfeger, Richter, Professor oder sonst einer Berufsgruppe Zugehöriger, was lediglich einen Vertrauensbonus, beim Empfänger bewirken soll ...
Es soll ja Menschen geben, die diesen und ähnlichen Berufsgruppenzugehörigen, eine Art Respekt zollen ...
Entweder habe ich den Allerwertesten in der Hose, und nenne Ross und Reiter, oder ich bediene mich eines neutralen Nicks ...
So einfach ist das ...
MfG
PS:
Bzgl. meines Nicks, reicht ein Klick auf denselben, und dort Zeit: 7:06 Minute ;-)) ...
16:30
#14 von *Hirnabstandsgebot*
schreiben Sie denn hier unter Ihrem richtigen Namen? Also sind Sie Hr. Hirnabstandsgebot. Klingt komisch.
Jetzt erzählen Sie bitte nichts über die Funktion des Feuerwehrmannes etc.