Favoriten für Radtouren sind Wege am Wasser

Ein ganz anderes Thema: Duisburg bietet ein breites Netz von Radtouren. Welche ist für Sie die schönste Strecke?

Ich bin ein Mensch, der in der ganzen Stadt zuhause ist. Deshalb gefallen mir die Wege, die Duisburg verbinden. Meine Favoriten sind die Wege am Wasser. Den Ruhrtal-Radweg mit dem neuen Stück in Kaßlerfeld finde ich klasse.

Pedelec oder Muskelkraft? Wie stehen Sie zum Boom bei Elektrorädern?

Noch komme ich mit meinem normalen Rad aus. Ich bin ja auch ein gemütlicher Fahrer. Allerdings halte ich Pedelecs für eine gute Sache – gerade für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Sie können weiterhin in Bewegung bleiben und bleiben dem Radfahren treu.

Ist das Unfallrisiko bei Pedelecs wirklich höher?

Es gibt keine Statistik, die das belegt. Viele Menschen steigen nach einer langen Pause mit dem Pedelec wieder ein. Mit dem Elektrorad erreicht man schnell eine ordentliche Geschwindigkeit. Es bedarf da aber schon einer gewissen Geschicklichkeit, die vorher geübt werden sollte.

Welche Wünsche haben Sie für die Fahrradstadt Duisburg der Zukunft?

Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen Spaß am Radfahren haben. Außerdem wünsche ich mir, dass möglichst viel Geld aus dem neuen Investitionspaket der Bundesregierung in die Radwege gesteckt wird. Vor ein paar Jahren war ich in Kopenhagen. Was dort für Radfahrer getan wird, ist unglaublich.