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Verbraucherberatung

Fast 20 000 Kunden-Kontakte

31.05.2010 | 17:59 Uhr
Fast 20 000 Kunden-Kontakte

Duisburg.Die Beratungsstelle auf der Friedrich-Wilhelm-Straße war 2009 wieder erste Anlaufstelle, wenn Bürger anbieterunabhängige Informationen oder rechtliche Hilfestellung suchten.

Diese Botschaft überbrachte die Leiterin der Duisburger Verbraucherberatungsstelle, Hedwig Kersken, mit dem Jahresbericht 2009 Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich.

Die Verbraucherberatungsstelle in Duisburg verzeichnete im Jahr 2009 insgesamt 19.614 Kundenkontakte, davon 12.561 persönlich, 4.124 telefonisch, 1.186 schriftlich und 1.743 Kontakte auf Veranstaltungen.

Großer Bedarf

Ein Highlight war der Besuch von Eckhard Uhlenberg, Minister für Verbraucherschutz, und Oberbürgermeister Sauerland zum Weltverbrauchertag, bei dem sie sich über die Beratungsangebote für Haushalte informiert haben. Die Bandbreite geht von finanziellen Krisen u.a. über die Geld- und Kreditberatung, über das Haushaltsbuch zum Eingaben- und Ausgabenmanagement, Hilfen zur Existenzsicherung, rechtliche Prüfung von Kreditverträgen bis zu Präventionsveranstaltungen mit Duisburger Schulen zur Steigerung der Finanzkompetenz bei Jugendlichen.

Rechtsberatung und Rechtsvertretung stellten 2009 den Hauptteil der Arbeit in Duisburg dar. Speziell Gewinnspielwerbung, unerlaubte Telefonanrufe, unberechtigte Kontoabbuchungen, undurchsichtige Internetangebote entpuppten sich als Kostenfallen.

Der liberalisierte Markt für Telekommunikation - Telefon/Internet/DSL sowie Strom- und Gasanbieter - birgt Chancen und Gefahren zugleich. Insbesondere waren Infos zu Alternativangeboten bei Kostensteigerungen für Gas und Strom gefragt.

Auch im abgelaufenen Jahr hat die Duisburger Verbraucherberatungsstelle die Kooperation mit der Stadt Duisburg weiter ausgebaut. Mit dem Amt für Wohnen und Soziales wurde ein Runder Tisch initiiert, um Angebote von haushaltsnahen Dienstleistungen für Senioren in einer Datenbank mit Beschwerdestelle qualitätsgesichert zu vernetzen (www.vz-nrw.de/haushaltshilfen). Eine Information mit Qualitätsmerkmalen gab Hilfestellung bei der Auswahl eines Haushaltsdienstes, um möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben zu können und Heimaufenthalte zu vermeiden.

In Zusammenarbeit mit dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Sachen Schuldenprävention erfuhren die Schüler praktischen Verbraucherschutz zu den Themen: Vertragsrecht, Umgang mit unseriösen Internetangeboten und Konsequenzen unbezahlter Rechnungen.

OB Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich dankten Hedwig Kersken und ihren Mitarbeitern. „Aus dem Jahresbericht wird ganz deutlich, dass gerade die sich rasant entwickelnden neuen Medien für viele Menschen undurchschaubar sind. Es ist gut, dass die Verbraucherberatungsstelle hier Hilfe leisten kann“, sagte Greulich. Sauerland würdigte das persönliche Engagement von Hedwig Kersken, die in diesem Jahr ihren aktiven Dienst beenden wird: „Für mich war die Duisburger Verbraucherberatungsstelle immer ganz eng mit Ihrer Person verbunden. Vielen Dank für die vielen Jahre, die Sie den Duisburgern zur Seite gestanden haben.“

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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