Farb-Anschläge auf Duisburger Metzgereien
24.11.2009 | 11:00 Uhr 2009-11-24T11:00:00+0100
Duisburg. "Mörder" haben Unbekannte auf die Fensterscheiben von mehreren Metzgereien in Duisburg geschmiert. Die Metzgermeister der Region sind empört: Sie seien schließlich um Tierschutz bemüht. Die Polizei geht von militanten Tierschützern als Tätern aus.
Helmut Witte ist empört: „So eine Schweinerei”, schimpft der Metzgermeister. Über Nacht haben Unbekannte die Schaufenster und den Eingangsbereich seines Geschäftes an der Hohenzollernstraße in Duissern mit Farbe beschmiert. „Mörder” steht da unter anderem in großen Buchstaben. „Das geht nicht mehr ab, zwei Stunden haben wir es mit Terpentin versucht – ohne Erfolg”, so Witte.
Fotos von misshandelten Tieren
Er ist nicht der einzige betroffene Metzger: In der gleichen Nacht gab es einen Farb-Anschlag auf die Metzgerei Becker in Neudorf (Gneisenaustraße). „Auch hier wurden die Schaufenster mit roter und grüner Farbe beschmiert”, sagte ein Polizeisprecher. Er geht davon aus, dass militante Tierschützer die Anschläge verübt haben. Zumal in Neudorf auch Zettel mit Fotos von misshandelten Tieren hinterlassen wurden.
Immer weniger Metzger
In Duisburg gibt es 29 Metzgereien, die der Fleischer-Innung angehören. 1984, als Hans-Jörg Nolte Obermeister wurde, gab es noch 124 Metzgereien in der stadt und in den 50er Jahren waren es mehr als 400.
Hans-Jörg Nolte, seit 1984 Obermeister der Fleischer-Innung, hat so etwas bisher nicht erlebt. Und er kann diese Anschläge nicht nachvollziehen. „Wir als Metzger sind stets um den Tierschutz bemüht”, nimmt er sich und seine Kollegen in Schutz. Tiere dürften ohne Sachkundenachweis nicht einfach transportiert und geschlachtet werden. Und gerade die heutigen Schlachtmethoden seien sehr sanft. „Die Tiere werden schmerzfrei betäubt und dann schnell geschlachtet”, sagt der Metzger-Meister.
Stress mindert die Qualität
Szenen, wonach das Vieh vor der Schlachtung gehetzt oder geschlagen wird, kenne er nicht: „Wer so etwas macht, kann das Fleisch wegwerfen. Denn Stress bei Tieren vor der Schlachtung wirkt sich negativ auf die Qualität auf. Im übrigen kommt das Fleisch, das in Duisburg verkauft wird, fast auschließlich aus der Region: Lange Transporte gibt es nicht – und viele Metzger kennen die Höfe, wo ihr Vieh aufwächst.

16:27
Als Veganer und Tierrechtler möchte ich hier mal sagen, dass ich nur die gewaltfreie Aufklärung über die Rechte der Tiere vertrete und gegen jede Art von Gewalt bin. Ausserdem ist Peta eine Tierschutzorganisation und keine Tierrechtsorga. Sie schreiben sich zwar Tierrechte auf die Fahnen, machen aber meistens nur Tierschutz.
Desweiteren: Der Mensch ist ein Tier, wer mal ein Biologiebuch von innen gesehen hat weiss das. Wir fordern für nichtmenschliche Tiere ausschliesslich Rechte, die ihre Bedürfnisse abdecken. Die Rechte auf Leben, Unversehrtheit, Freiheit und das Recht, nicht als Eigentum von anderen zu gelten. Bis auf den Menschn braucht kein Tier das Recht auf Meinungs-oder Religionsfreiheit.
Genausowenie wie weisse Menschen das Recht haben, dunkelhäutige Menschen für seine Zwecke zu nutzen, hat der Mensch kein Recht, Nichtmenschen für seine Zwecke zu nutzen.
... dass Überlegenheit zwar Macht bedeutet, aber niemals moralisches Recht!
11:22
Warum Farb-Anschläge auf Metzgereien ? Der Schlachthof in Duisburg-Meiderich wäre besser gewesen.
Größer - schneller - billiger:
Unter diesem Motto der Agrarindustrie leiden heute rund 150 Mill. Nutztiere in deutschen Ställen. Ob Schwein, Rind, oder Legehenne, ob Pute, Kaninchen oder Ente - sie werden verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung, sondern auch Qualität, Geschmack und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte.
Mediziner warnen seit Jahren die Verbraucher vor Medikamentenanreicherungen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.
03:41
Jetzt erst mal eine leckere Currywurst!!!!!
01:42
Ein kleiner Nachtrag sei mir noch gestattet:
Dafür das Ihr so viele seid, ist eure Webpräsenz aber mehr als armselig. Der letzte Artikel aus dem jahr 2005, bitte! Aber eigentlich nur konsequent, passiert in eurem geistigen Habitus zwischen Vokü und Veganrezepte austauschen eh nicht viel...
01:27
Nun, wie kommst Du darauf das ich auf Leichenteile stehe? Und wenn der Bonobo schon herhalten muss, welche Tiere darf ich denn dann auf der Straße oder vorm Fleischer Siezen? Nur schimpanse un Co. oder auch Amsel, Storch und Bergziege?
Und müsst ihr immer im Plural daherkommen, dass ist so unglaublich linksordinär.
01:19
Mensch ungleich Tier?
Klar, ein Schimpanse ist einem Gürteltier ja wohl eindeutig ähnlicher als einem Menschen...
ansonsten viel spass mit deiner verbissenen ewiggestrigen Gesinnung und deinen Leichenteilen.
Wir werden trotzdem immer mehr :)
http://anti-speziesismus.de
http://antispe.org/
00:58
# Stephan. Endlich nun auch die Stimme des Euthanasie Experten. Mal nicht immer den öden Singer zitieren, sondern sich mit evolutionären Tatsachen abfinden. Mensch ist ungleich Tier und das ist auch gut so. Sich mit Tieren ums Futter zu prügeln, mussten die Menschen schon zu lange tun und euren hirnrissigen Antispeziesismus könnt ihr ja mal im südlichen Afrika predigen, wo jährlich tausende Menschen durch eure Glechgesinnten getötet werden. Geht mal lieber Wale retten am Südpol...
# Ymca dein Verständnis von bürgerlich scheint recht virulent zu sein, wa? Wenn du mal Zeit hast erläuter doch mal kurz was Du darunter verstehst, denn ohne Bürgertum würdest Du überhaupt nicht solchen Quatsch denken können, oder liege ich da falsch?!
00:51
Fleisch essen ist schon ekelig, schließlich sind es Teile von getöteten Tieren. Man könnte es auch Tierleichen nennen, die durch eigene Hand getötet wurden. Leichenteile essen? brrrr..... nicht schön
00:33
Peinlich sind höchstens die zutief bürgerlichen und teilweise offen xenophoben kommentare hier...
[Editiert von Moderation]
00:19
bischen lächerlich, stressfreies morden als tierschutz zu bezeichnen. einem tier, das gefühle hat wie jeder mensch auch, ein lebensrecht abzusprechen, wäre so ähnlich, wie einem geistig behinderten eben dieses abzusprechen. wenn man sich die allgemeine definition vom tier in abgrenzung zum menschen ansieht, würden diese nämlich eher als tiere, als als menschen einzuordnen sein...nur weil jemand einem selbst unterlegen ist, hat er noch lange nicht sein recht auf leben verloren...