Das aktuelle Wetter Duisburg 23°C
Kapitalverbrechen

Familienstreit in Duisburg eskaliert - 39-Jähriger wird getötet

26.12.2012 | 20:00 Uhr
Familienstreit in Duisburg eskaliert - 39-Jähriger wird getötet
In Rumeln-Kaldenhausen ist am Mittwoch ein Familienstreit esakliert. Ein 39-Jähriger starb.Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  In Rumeln-Kaldenhausen ist am zweiten Weihnachtstag ein Streit in einer türkischen Familie eskaliert, der für einen 39-Jährigen tödlich endete. Das Opfer wollte eine Verwandte und deren Kinder, die sich von ihrem Ehemann trennen wollte, unterstützen. Der Ehemann stach mit einem Messer zu.

Tötungsdelikt in Rumeln-Kaldenhausen: Am Nachmittag des zweiten Weihnachtstages ereignete sich laut Staatsanwaltschaft an der Stettiner Straße eine Familientragödie, die mit einem Kapitalverbrechen endete. Ehefrau und Kinder einer türkischen Familie wollten nach bisherigem Ermittlungsstand den Ehemann verlassen.

Der 39-Jährige wurde vor dem Haus auf offener Straße erstochen. Hier sichert die Kriminalpolizei Spuren am Tatort.Foto: Stephan Eickershoff

Um sie bei diesem Schritt zu unterstützen, waren Verwandte aus Norddeutschland angereist – darunter der 39-Jahre alte Schwager, der mit dem Ehemann in Streit geriet. Der Täter zückte ein Messer und stach dem Opfer in den Bauch, der Mann erlag noch vor der Notoperation seinen Verletzungen.

Unklar ist derzeit noch, ob wegen Totschlags oder Mord gegen den Täter ermittelt wird. Am Donnerstag wollen Polizei und Staatsanwaltschaft über ihre aktuellen Erkenntnisse informieren. (tric)



Aus dem Ressort
Arbeitslosenquote in Duisburg steigt
Arbeitsmarkt
32 745 Duisburger waren im Juli arbeitslos gemeldet. Das gab am Donnerstag die Duisburger Agentur für Arbeit bekannt. Damit stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 auf 13,3 Prozent. Saisonal bedingt waren im Juli 224 mehr Duisburger von Arbeitslosigkeit betroffen als noch im Juni. Im Juli des Vorjahres...
Kellerbrand in Duisburg - Bewohner reagieren vorbildlich
Feuer
Statt durch das verrauchte Treppenhaus zu irren, hat der Großteil der Bewohner bei einem Kellerbrand in Duisburg an Fenstern und auf Balkonen auf Rettung gewartet. Lediglich eine Person ist mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Brandursache noch ungeklärt.
„Die Beschäftigungsbasis in Duisburg ist zu gering“
Interview
Jobcenter-Chef Norbert Maul spricht im Interview über fehlende Jobs, Bemühungen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und Älteren sowie Zuwanderung aus osteuropäischen Ländern, die ist für den Arbeitsmarkt in Duisburg „irrelevant“ ist.
A59 in Duisburg wird am Wochenende komplett gesperrt
A59-Sperrung
Die A59-Sperrung kehrt sich um: Ab Montag wird die Autobahn Richtung Dinslaken gesperrt, Richtung Düsseldorf ist sie dann wieder frei. Für den Umbau der Verkehrsführung wird die A59 zuvor komplett gesperrt. In der zweiten Bauphase rechnet die Stadt mit einer erhöhten Verkehrsbelastung in der City.
Nur 44 Menschen leben noch in den Duisburger Problemhäusern
Problemhäuser
Es sind nur noch wenige Tage, bis die „Problemhäuser“ in Bergheim endgültig geräumt sein sollen. Dennoch leben dort noch immer Menschen. Bei einer Kontrolle hat die Stadt dort 44 Anwohner angetroffen. Und das, obwohl die Zustände für die Menschen laut der Stadt Duisburg dort unerträglich sind.
Duisburg und die A59-Sperrung
Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

 
Fotos und Videos
Arbeiten unter der A59
Bildgalerie
A59-Sanierung
Jugendherberge Wedau
Bildgalerie
WAZ öffnet Pforten
Ruhrort entdecken
Bildgalerie
Streifzug