Familie in Serm statt Schule auf Hawaii

Noah Tegatz aus Serm auf Hawaii mit Mutter Anja und Vater Andre.
Noah Tegatz aus Serm auf Hawaii mit Mutter Anja und Vater Andre.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Noch sieben Wochen von seinem Schuljahr auf Hawaii bleiben Noah Tegatz, dann geht’s zurück nach Serm.

Duisburg.. Der letzte Monat war eine echte Achterbahnfahrt. Anfang März hatte ich eine Vorstellung meiner Firma für Lauf-T-Shirts und meines Personal Projects. Im Anzug musste ich vor einer Jury mein Projekt vorstellen. Ich habe dafür 32 von 32 Punkten bekommen und war der beste der Stufe.

Eine Woche begann der Horror: Nach großen Problem mit meiner Gastfamilie habe ich Hilfe gesucht bei der Schule , die mich sehr unterstüzt hat. Meine Organisation hat eine neue Gastfamilie gefunden. Ich lebe jetzt bei einem meiner besten Freunde, dessen Familie ich sehr dankbar bin für die Aufnahme.

Mitte März hat mich dann meine Oma mit einer Freundin besucht. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die wohl spendabelste und beste Omi der Welt nach langer Zeit wieder mal gesehen habe. Gemeinsam haben wir die Insel erkundet und uns sehr amüsiert. Nachdem meine Omi die Insel dann wieder verlassen hat, kam meine Familie. Es war ein unglaubliches Gefühl, meine Schwester und Eltern wieder in die Arme nehmen zu können. Ich habe bei ihnen im Hotel geschlafen, mein Vater hat mich zur Schule gebracht. Wir haben uns die Insel angehen, sind viel gewandert. Der Nortshore, Diamond Head, Waikiki Beach und die Maunawili-Wasserfälle waren die coolsten Ziele. Wir waren auch gemeinsam am Waikiki Beach surfen. Ich bin mittlerweile ein recht guter Surfer und bin schon fast an allen Spots der Insel gesurft. Bei meinen Eltern hat’s auch recht gut geklappt – beide haben sogar eine Welle gefangen. Zum krönenden Abschluss bin ich dann mit meiner Mutter den Halbmarathon gelaufen, den wir sehr genossen haben.

Nachdem sich meine Familie verabschiedet hat, bleiben mir sieben Wochen, bis ich wieder in der geliebten Heimat bin. Ich freue mich schon sehr auf alle Freunde und Bekannten. Das Stipendium der Schule habe ich abgelehnt. Ich habe in den vergangenen Wochen gemerkt, dass mir meine Familie so wichtig ist, dass ich keine zwei weiteren Jahre ohne sie leben kann.