Fahren mit Strom
15.02.2010 | 08:00 Uhr 2010-02-15T08:00:00+0100Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), „Mutter” der Staddtwerke, und die Stadtwerke Aachen (STAWAG) steigen mit „Smartlab” in den Markt rund um Elektromobilität ein.
Im Fokus des gemeinsamen Tochterunternehmens stehen Entwicklung und Vermarktung von innovativen Dienstleistungen, Konzepten und Produkten.
Andere lokale Energieversorger oder Stadtwerke können so an Forschungs- und Entwicklungsprojekten teilhaben und von bestehenden Infrastrukturen profitieren. Basis für die Kooperation zwischen Aachen und Duisburg ist das Förderprojekt „Smart Wheels“ des Bundeswirtschaftsministeriums.
In Aachen baut die STAWAG seit 2009 ihr Netz an Elektro-Tankstellen kontinuierlich aus. Die erste Stromtankstelle auf Duisburger Seite wird im Frühjahr 2010 auf dem Gelände der DVV errichtet, Elektroroller sollen – wie in Aachen – die Fahrzeugflotte bald ergänzen. „Als lokaler Energiedienstleister wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass der CO-Ausstoß verringert und elektrischer Strom als Antriebskraft der Zukunft etabliert wird“, sagt DVV-Chef Dr. Hermann Janning.

12:25
Für die Umwelt bedeutet das Elektroauto, dass die Abgase nicht mehr aus dem Auto kommen sondern aus den Kraftwerken.
Die Batterie nimmt viel Platz in den ohnehin sehr kleinen Fahrzeugen ein, der Ladevorgang dauert Stunden, und obendrein sind die nicht für jeden schön anzuschauenden Autos wahnsinnig teuer.
Wer nun mit dem Null-Emissions-Argument kommt, sollte sich mal darüber Gedanken machen, woher der Strom für ein Elektro-Auto kommt, woraus die Materialien des Fahrzeugs bestehen, wie sie hergestellt und später entsorgt werden.