Facettenreich wie eine Musikkassette

Im Proberaum hängt ein „Bravo“-Poster von „One Direction“ einem von „Iron Maiden“ gegenüber – somit ist die musikalische Bandbreite der Band „Mixtapes Monkeys“ exakt beschrieben. Die fünf Jungs – alles Neudorfer, nur ein „Abtrünniger“ wohnt in Duissern – machen seit vier Jahren Musik. Sie covern quer durch die Jahrzehnte, quer durch sämtliche Genres. Die Auswahl ist so facettenreich wie eine selbst zusammengestellte Musikkassette. Zum „Monkey“ im ihrem Namen war es dann nur noch ein kleiner Schritt. „Alliterationen sind immer gut“, sagt Sänger Daniel Bonnen.

„Mixtape Monkeys sind eigentlich ein Reboot. Wir hatten vorher keinen richtigen Namen, aber Konzerte. Irgendwann haben wir uns dann mal einen überlegt“, erzählt Schlagzeuger Sascha Kaukars. Ihnen ist wichtig, nicht nur Klassiker zu covern, die jeder im Programm hat. So finden sich bei ihnen, so viel sei verraten, etwa „Song 2“ oder „Blackhole Sun“. Beginnen wird Daniel Bonnen aber wohl mit „Let me entertain you“. Die Stimme klingt der von Robbie Williams recht ähnlich.

Bisher besteht die Fangemeinde der Musikaffen vor allem aus Freunden und Bekannten. Das soll sich mit den nächsten Auftritten aber ändern. „Wir haben auch mal angefangen selbst Lieder zu schreiben. Aber das wird ein längerfristiges Projekt und wird nicht unter diesem Namen laufen“, erklärt Sascha Kaukars. Ihm macht es großen Spaß einmal in der Woche mit den anderen im Neudorfer Hinterhof zu üben. „Es gab eine Zeit, da habe ich für diese Probentermine gelebt“, sagt Boris Mrsic und lächelt. Nun freuen sie sich auf eine gute Party am Ostersamstag.