Experten: Mieten sind moderat
06.09.2010 | 19:31 Uhr 2010-09-06T19:31:00+0200
Duisburg.Für den Großteil der Mietwohnungen in Duisburg gilt: Sie verfügen über Heizung, Bad, WC, Isolierverglasung, und der Preis für die reine Kaltmiete - ohne Nebenkosten - ist stabil.
„Diese Mindestausstattung muss heute sein, will man überhaupt Mieter finden“, so Georg Jachmich, Geschäftsführer des Eigentümer-Vereins Haus und Grund. „Über 80 Prozent aller Wohnungen in der Stadt halten einen solchen Standard ein.“
Zur aktuellen Diskussion über Mietpeissteigerungen räumt Jachmich ein: „Für moderne Wohnungen neuerer Baujahre, die energietechnisch auf aktuellem Stand, gehoben ausgestattet und attraktiv gelegen sind, hat es auch in Duisburg Mietsteigerungen gegeben.“ Den Anteil entsprechenden Wohnraums am Gesamtbestand schätzt er aber als „gering“ ein „weil wir im oberen Segment kaum Neubautätigkeit hatten in den vergangenen Jahren.“
Daten der Stadt Duisburg untermauern seine Einschätzung. Andrea Bestgen-Schneebeck, Abteilungsleiterin beim Amt für Soziales und Wohnen: „Drei Viertel aller Wohnungen sind schon vor 1968 erbaut und danach renoviert worden.“ Die Preise auf dem heimischen Wohnungsmarkt bezeichnet sie als „moderat, mit nur geringfügigen Steigerungen in den letzten Jahren“.
Das Amt koordiniert die Erstellung des Mietspiegels, den Mietervereine, Haus und Grund sowie Wohnungsunternehmen im Abstand von jeweils zwei Jahren gemeinsam erarbeiten. Die gültige Fassung stammt vom Dezember 2009, 2011 wird es die Neuauflage geben. „Darum kann man über ganz neue Entwicklungen nur spekulieren“, erklärt Andrea Bestgen-Schneebeck. „Was den Zeitraum zwischen 2007 und 2009 angeht, hat es in Duisburg aber keine dramatischen Mietpreissteigerungen gegeben.“
Auch Georg Jachmich stellt klar: „Von süddeutschen Preisentwicklungen sind wir weit entfernt.“ Beide betonen: „Die Kriterien, die Mieter anlegen, werden immer individueller.“ Niemand könne seriös einfach bestimmte Stadtteile einem bestimmten Mietniveau zuornen. Jachmich: „Die Mieten können in einer einzigen Straße schon stark differieren. Worauf die Menschen heute achten, ist vor allem eine gute Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel, damit sie beispielsweise bequem zur Arbeit kommen. Einkaufsmöglichkeiten sind ganz wichtig, ebenso das gesamte Umfeld: Mitmieter genauso wie die Umgebung.“
Mankos umreißt Andrea Bestgen-Schneebeck: „Problematisch sind stark verdichtetes Wohnen, Industrienähe und natürlich Verkehrslärm.“

13:07
@17 Ja, in der Tat komisch - tippe auf Jason2
11:58
#17
20 Jahre und nur 10 Euro Erhöhung, Utopia lässt grüssen.
Oder waren es seinerzeit die gleichen Beträge in DM die heute in Euro bezahlt werden dürfen??
14:57
Ach gottchen
Habe den Artikel gelesen.
Es gibt auch noch Private Vermieter wo die Mieten und die Wohnungen in Ordnung sind.
Ich zum Beispiel wohne in Buchholz.
Zahle seit gut 20 Jahren die selbe Miete.
Er hat diese mal vor 3 Jahren um sage und schreibe 10 Euro erhöht nachdem Neue Isolierglasfenster eingebaut wurden.
Habe auch seit gut 15 Jahren auch noch keine Mietnebenkosten Erhöhung gehabt.Und ich und
die anderen 7 Mietparteien sitzen im Winter nicht im Kalten.Seit meinem Einzug vor über 20 Jahren zahle ich die gleiche Summe Heizungsgeld und Wassergeld(Auch nach der Euroumstellung ensprach der Preis der DM).
Komisch nicht wahr??????
Wo liegt also das Problem???????
14:56
In Anbetracht des nicht unerheblichen Leerstandes in Duisburg ist es mehr als einfach eine andere Wohnung zu finden, Bumsbiene. Wie lange noch ist eine andere Frage, wenn private Hauseigentümer durch die Mietgesetzgebung und Mietervereine an den Rand des Ruins gebracht werden. Da werden berechtigte Nebenkostennachforderungen durch unhaltbaren und hinhaltenden Schriftverkehr Monate zurück gehalten. Es wird gejammert, dass man die Miete nicht pünktlich zahlen kann, Begründung: Die Rate für das Auto und den Malle-Urlaub ist fällig. Und bei Auszug wird eine abgewohnte, sanierungsbedürftige Wohnung hinterlassen, weil der Vermieter vom BGH erzählt bekommt, dass die Renovierungsklausel im Mietvertrag zu ungerechtigkeit führen könnte. Soviel zu den ausgebeuteten Mietern. Ich gönne denen allen staatlichen Wohnungsbau wie in der damaligen DDR, damit sie was zu jammern haben.
14:01
Rechtschreibung braucht man nicht! Wir fügen uns nur der hiesigen Rechtschreibung!
@12 lesen hilft ;) Alles erklärt!!!!
Schönen Gruß an die Bumsebiene
13:55
#12 Vielleicht weil es die sicherere Alternative ist?!? Immerhin besser als wenn mir die Decke von einem Xella-Kieselweichstein auf dem Kopf fällt.
13:41
Wenn ich hier manche Rechtschreibkünstler lese wird mir ein wenig schwindelig.
13:02
An 7 Bumsbiene
Ja wenn es dort doch so schlimm ist frage ixh mich warum Sie dort noch wohnen?????
12:14
@6 Klugscheisser oder vom Büromöbel aus langeweile?
Was @4 meinte habe ich IHNEN gerade preisgegeben !
12:07
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