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Es bleibt alles wie gehabt

17.03.2008 | 18:33 Uhr

. . . für die Schüler. Nur die Organisationsstrukturen der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule ändern sich Die Bildungsstätte wurde in die Volkshochschule eingegliedert

Entwarnung für alle Besucher der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. "Es bleibt beim Namen, es bleibt beim bewährten Unterricht", sagte Ralf Hörsken, Geschäftsführer der Duisburger Bildungsholding. Eltern melden ihre Kinder wie gehabt an der Musik- und Kunstschule an. Darauf wiesen gestern im Rathaus Hörsken und Dr. Gerd Jahn, Leiter des Instituts Volkshochschule und Niederrheinische Musik- und Kunstschule, ausdrücklich hin. Für die Schüler ändere sich nichts.

Hörsken und Dr. Jahn informierten über die organisatorische Eingliederung der Musik- und Kunstschule in die Volkshochschule, die wiederum im Zuge der Neustrukturierung der Duisburger Bildungsholding stattgefunden habe. Sie gaben Auskunft darüber, warum die Einrichtung, die früher vom Kulturbüro geleitet wurde, nun zur VHS gehört und welche internen Veränderungen das mit sich bringt.

"Wir haben über effizientere Organisationsstrukturen diskutiert", erklärte Dr. Jahn. Dabei sei aufgefallen, so der VHS-Chef: "Die Organisationsstruktur der Musik- und Kunstschule passte nichts ins Gesamtkonzept der Bildungsholding." Moniert wurde die Leitungsstruktur: ein Leiter plus Stellvertreterin und darunter kein Unterbau. Die Schule aber habe über 100 hauptamtliche Mitarbeiter. "Wenn Sie 100 Leute führen wollen, ist eine Führungsspanne von 1:100 zu groß", so Dr. Jahn. Deshalb seien jetzt drei Fachbereiche gegründet und den Mitarbeitern mehr Mitbestimmungsrechte eingeräumt worden. Dr. Jahn: "Gero Natzel wird weiterhin Schulleiter bleiben." Natzel würde seine Arbeit künftig mit ihm abstimmen. "Er ist so etwas wie ein Abteilungsleiter." Die Volkshochschule habe nun zu ihren bislang vier Abteilungen die Niederrheinische Musik- und Kunstschule als fünfte dazubekommen. Durch die neuen Verantwortungsebenen will man die Qualität des Hauses noch mehr verbessern.

"Wir bauen die Bildungslandschaft in Duisburg neu auf und gliedern sie neu, um alles an Bildung an einen Tisch zu bringen", verdeutlichte Ralf Hörsken. Bildung solle unter einem Dach stattfinden. Hörsken: "Aber die einzelnen Teile bleiben operativ verantwortlich, selbstständig, unabhängig." Er wisse um die gute Arbeit der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. "Es gibt gar keinen Grund, sie zu beschneiden, sie verschwinden zu lassen."

Zu der Einrichtung selbst: Die Niederrheinische Musikschule gehört schon lange zum städtischen Kulturleben. Sie entstand aus der 1954 gegründeten Städtischen Singschule sowie aus Abteilungen des 1900 gegründeten Konservatoriums. Im gesamten Stadtgebiet bietet die Musik- und Kunstschule bürgernahe musische Bildung an.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Entfaltung kreativer Tätigkeiten und die Entwicklung kommunikativer Anlagen durch gemeinsame Begegnungen mit Musik und Kunst.

Von Andrea Micke

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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