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Parkstreit

Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School

03.01.2013 | 11:57 Uhr
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
Der Bürgerverein Ungelsheim schlägt der Duisburger St. George School einen Parkplatz zwischen der B288-Ausfahrt Huckingen und der Zufahrt zur Heidberg-Siedlung vor.Foto: Hans Blossey

Duisburg.   Zuletzt kritisierten genervte Anwohner das hohe Verkehrsaufkommen und das „arroganten Parkverhalten“ an der privaten St.-George’s-School. Nun schlägt der Bürgerverein Ungelsheim vor, die Eltern könnten die Schüler etwa 300 Meter von der Schule entfernt absetzen.

Einen Vorschlag zur Lösung der Parkplatz-Probleme beim Bringen und Abholen der Kinder der St.-Georges’s School Am Neuen Angerbach (wir berichteten ) unterbreitet jetzt der Bürgerverein Ungelsheim. Es gebe, so Vorsitzender Bruno Urbanski, in direkter Nachbarschaft der Schule kaum geeignete Flächen, mit deren Hilfe man den morgendlichen und nachmittäglichen Dauerstau vermeiden könnte. Man müsste einen solchen Platz finden, auf dem die Eltern ihre Kinder vor der Schule absetzen und nach Schulschluss wieder aufnehmen.

Bildung
"Arrogantes Parken" an Privatschule ärgert Duisburger

Die private St.-George’s-School ist an ihrem neuen Standort in Duisburg-Ungelsheim bei vielen Anwohnern nicht beliebt. Sie stören sich am hohen Verkehrsaufkommen und am „arroganten Parkverhalten“ der Eltern. Der stellvertretende Schulleiter hält die Behinderungen aber für nicht allzu dramatisch.

In rund 300 Metern Entfernung von der Schule gebe es eine solche Fläche, auf der das frühere Gästehaus vom Angerhof steht. Es befindet sich hinter der Tankstelle an der Auffahrt auf die B 288 . Diese wird im Zuge des Autobahn-Ausbaus ohnehin umgestaltet, da die derzeitigen 180-Grad-Kurven zu eng sind.

Von diesem Gelände führt ein Weg in Richtung Schule. Wenn es gelänge, so Urbanski, diese Fläche dazu zu nutzen und wenn die Eltern der Schüler sie annehmen würden, wären die Probleme gelöst.

„Die Schule kann nichts für die Verkehrssituation“, betont Urbanski. Man habe vor der Ansiedlung der Schule eindringlich auf mögliche Schwierigkeiten hingewiesen. Der damalige Baudezernent Jürgen Dressler habe die Bedenken abgetan. Ohne entsprechendes Verkehrskonzept sei die Schule dann angesiedelt worden. Urbanski hält eine Lösung für dringlich, zumal die Schule mit derzeit rund 500 Schülern ihre volle Ausbaustufe mit 800 Schülern noch nicht erreicht habe.

Der Bürgerverein will mit seinem Vorschlag zur Versachlichung des Konflikts zwischen Eltern und Anwohnern beitragen. „Es gilt jetzt, das Miteinander zu suchen und gemeinsam eine Verbesserung der Verhältnisse anzustreben,“, so der Vorsitzende. Es bestehe aber schon dringend Handlungsbedarf. (mkw)


Kommentare
06.01.2013
11:18
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von GutesGewissen | #7

Lieber Kommentator "Gegen Stillstand"! Wenn man keine Ahnung hat soltle man doch lieber nichts schreiben! Die Fläche gehört dem Grafen Spee und wurde nach gut 80 Jahren "abgeerntet"! Es handelt sich um Nutzholz, das nun in die Verarbeitung verbracht wurde! Dort wird wohl sicherlich wieder neu angepflanzt! Tja die Stadt kann halt nicht immer machen was sie will! Wichtig ist es, dass die Eltern ihre Kinder eben nicht in großen Verabschiedungszeremoniell aus dem Wagen aussteigen lassen!

1 Antwort
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von gegen_Stillstand | #7-1

Zu: "Wenn man keine Ahnung hat soltle man doch lieber nichts schreiben! "

Besten Dank "Gutes Gewissen", daß Sie mir und den Lesern Ihre Ahnung mitteilen.

Dummheit, die man bei anderen sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt.
(Wilhelm Busch)

04.01.2013
13:51
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von gegen_Stillstand | #6

Guten Tag, liebe Duisburger Behörden,
eines ist mir völlig unverständlich, gegenüber des Mini-Golfplatzes am Ende der Nordhäuser Str., direkt neben der Schule ist doch eine riesige Parkfläche vorhanden, oder warum hat man dort kürzlich fast den ganzen Wald abgeholzt?
Lediglich ein paar Meter, der dort ansässigen Firma Wache, liegen zwischen der Schule und dem möglichen Parkplatz. Offensichtlich steht wieder einmal der behördliche „Naturschutz“ gegen diese hervorragend geeignet Fläche, um sie zu bearbeiten, neu zu gestalten und als Parkplatz auszuweisen.
Wenn der Naturschutz dagegen stünde, müssten sich die Verantwortlichen die Frage gefallen lassen, warum man dort fast den gesamten Wald vernichtet hat, dies hätte m.E. auch nichts mit Naturschutz zu tun.

Es könnte alles so einfach sein!

1 Antwort
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von gegen_Stillstand | #6-1

Korrektur:
ich meinte die Straße "Am Neuen Angerbach" und nicht "Nordhäuser Str."

04.01.2013
11:42
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von tom009 | #5

mein gott
sind die blagen heute alle fußkrank das diese nicht mal 1000 meter zur schule laufen können.

verwöhntes pack.

wenn ich denke wie unsere schulwege aussahen.....

03.01.2013
22:23
Ersatzparkplatz ist eine Schnapsidee
von GutesGewissen | #4

Herr Urbanski kann nicht nur nicht rechnen! Die Lösung ist völlig inakzeptabel, denn die Kinder müssten an einem dunklen Wanderweg entlang zur Schule laufen! Und nicht nur Herr Dressler hat damals an der Sache vorbei diskutiert, der Bürgerverein hat auch kein KONTRA geboten! Nun liegt das Kind im Brunnen! Eine Lösung wäre es, die Kinder am U Bahnhof Kesselsberg abzusetzen und dann Schulbusse einzusetzen! Natürlich auf Kosten der Schule! Und wenn diese dann auch alleine gehfähig sind, könnten sie ja auch einige hundert Meter von dort laufen! Da müssen Mutti und Vati diese nicht bis vor die Eingangstür der Schule fahren und dann in minutenlangen Szenen a la "Vom Winde verweht" verabschieden! Aber man musste ja sogar noch eine eigene DVG Bus Haltestelle vor der Türe einrichten! Der Weg von der Haltstelle Am Heidberg (Minigolf) bzw. Blankenburger Straße war diesen ja anscheinend schon zu weit!

03.01.2013
13:30
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von generationidentitaire | #3

Die Parkplätze werden in Zukunft dringender denn je gebraucht, wollen doch immer mehr Eltern ihre Kinder an einer Privatschule unterbringen, denn na einer "vielfältigen" Staatsschule mit Einheitsniveau.

03.01.2013
13:09
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von styme | #2

Wie kommt man auf 300 m? Es sind eher 600 m Luftlinie
Laufen könnten die Schüler dann natürlich sehr direkt und daher auch ca 600 m.
Die Idee ist zwar gut, aber es würde aufgrund der Entfernung wahrscheinlich nicht angenommen werden.
Dann könnte man die Schüler genauso gut am Kesselsberg absetzen und mit dem 940er eine Haltestelle fahren lassen (Sonderhaltestelle an der Schule)
Eventuell könnte sogar einer der Schülereinsatzbusse durch Serm und Mündelheim vorher kurz einen Abstecher zur St. Georges machen, da er eh über die B288 oder vom Kesselsberg kommt

03.01.2013
12:48
Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School
von akaz | #1

300 m entfernt und dann noch laufen? Die "armen" Kinder müssen doch direkt bis vor das Klassenzimmer gefahren werden.
Übrigens ist das nicht nur an Privatschulen so, auch an der Grundschule parken die Eltern möglichst direkt vor dem Eingang. Dabei ist es egal, ob der andere Verkehr behindert wird. Anschließend wird mit Karracho weggefahren trotz 30er-Zone.

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