Ersatzparkplatz als Idee im Zoff um „arrogantes Parken“ an St.-George’s-School

Der Bürgerverein Ungelsheim schlägt der Duisburger St. George School einen Parkplatz zwischen der B288-Ausfahrt Huckingen und der Zufahrt zur Heidberg-Siedlung vor.
Der Bürgerverein Ungelsheim schlägt der Duisburger St. George School einen Parkplatz zwischen der B288-Ausfahrt Huckingen und der Zufahrt zur Heidberg-Siedlung vor.
Foto: Hans Blossey
Was wir bereits wissen
Zuletzt kritisierten genervte Anwohner das hohe Verkehrsaufkommen und das „arroganten Parkverhalten“ an der privaten St.-George’s-School. Nun schlägt der Bürgerverein Ungelsheim vor, die Eltern könnten die Schüler etwa 300 Meter von der Schule entfernt absetzen.

Duisburg.. Einen Vorschlag zur Lösung der Parkplatz-Probleme beim Bringen und Abholen der Kinder der St.-Georges’s School Am Neuen Angerbach (wir berichteten) unterbreitet jetzt der Bürgerverein Ungelsheim. Es gebe, so Vorsitzender Bruno Urbanski, in direkter Nachbarschaft der Schule kaum geeignete Flächen, mit deren Hilfe man den morgendlichen und nachmittäglichen Dauerstau vermeiden könnte. Man müsste einen solchen Platz finden, auf dem die Eltern ihre Kinder vor der Schule absetzen und nach Schulschluss wieder aufnehmen.

Bildung In rund 300 Metern Entfernung von der Schule gebe es eine solche Fläche, auf der das frühere Gästehaus vom Angerhof steht. Es befindet sich hinter der Tankstelle an der Auffahrt auf die B 288. Diese wird im Zuge des Autobahn-Ausbaus ohnehin umgestaltet, da die derzeitigen 180-Grad-Kurven zu eng sind.

Von diesem Gelände führt ein Weg in Richtung Schule. Wenn es gelänge, so Urbanski, diese Fläche dazu zu nutzen und wenn die Eltern der Schüler sie annehmen würden, wären die Probleme gelöst.

„Die Schule kann nichts für die Verkehrssituation“, betont Urbanski. Man habe vor der Ansiedlung der Schule eindringlich auf mögliche Schwierigkeiten hingewiesen. Der damalige Baudezernent Jürgen Dressler habe die Bedenken abgetan. Ohne entsprechendes Verkehrskonzept sei die Schule dann angesiedelt worden. Urbanski hält eine Lösung für dringlich, zumal die Schule mit derzeit rund 500 Schülern ihre volle Ausbaustufe mit 800 Schülern noch nicht erreicht habe.

Der Bürgerverein will mit seinem Vorschlag zur Versachlichung des Konflikts zwischen Eltern und Anwohnern beitragen. „Es gilt jetzt, das Miteinander zu suchen und gemeinsam eine Verbesserung der Verhältnisse anzustreben,“, so der Vorsitzende. Es bestehe aber schon dringend Handlungsbedarf. (mkw)