Ermittlungen
Ermittlungen wegen Untreue bei Landesarchiv-Bau
31.08.2010 | 17:44 Uhr 2010-08-31T17:44:00+0200Duisburg. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachtes der Untreue beim Bau des neuen Landesarchivs aufgenommen. Ein Privatdetektiv hatte bereits im Mai Anzeige erstattet.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat jetzt formelle Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachtes der Untreue im Zusammenhang mit der Errichtung des Landesarchives in den Räumen und auf dem Gelände des RWSG-Speichers aufgenommen.
Die bestätigte heute Nachmittag Rolf Haferkamp, Sprecher der Behörde. Wie die NRZ bereits im Mai berichtete, war bei der Duisburger Behörde dazu die Anzeige eines Privatdetektivs aus Frankfurt eingegangen. Konkret geht es um den Umstand, dass sich die Projektkosten des geplanten Archivbaus – möglicherweise durch eine Indiskretion vom Januar 2007 – um mindestens 10 Mio. Euro verteuert haben, zulasten des Steuerzahlers.
Strategischen Vorteil aus diesem Vorgang soll ein Essener Projektentwickler gezogen haben. Hierdurch sei es dem Unternehmen möglich gemacht worden, ein Grundstück am Innenhafen samt denkmalgeschütztem Speicher dem Land vor der Nase wegzuschnappen. Später hätten diese Unternehmer dem Land das Objekt zu einem Vielfachen des Kaufpreises zurückverkauft. Der Schaden, der dem Steuerzahler entstanden sei, liegt nach Einschätzung von Experten zwischen 10 und 20 Milo. Euro.
Die Gesamtkosten für den Bau des neuen Landesarchivs in Duisburg liegen derzeit bei 158 Millionen Euro.

22:30
Jetzt verstehe ich langsam die Zusammenhänge:
Wenn man nämlich den Namen Teherani durch Foster ersetzt, dann hat uns vor zweieinhalb Jahren auch die Heuking-Living-Brigde-Flopriege die Neuauflage der unendlichen Geschichte vom Eurogate präsentiert. Da passiert natürlich nix, außer dass Köbl, Heuking und Co. wieder kräftig absahnen!!
22:15
Die Heukings beraten zumindest beim Projekt Eurogate und Küppersmühle...
21:06
Meine Vermutung war, da muss noch einiges aufgeräumt werden, bevor Sauerland seinen Sessel räumt.
Waren bei diesen Verträgen auch die Heukings dabei ?
20:59
Im Januar2007 war diese Indiskretion...
Auf der Expo2007 wurde die Living Bridge für Duisburg vorgestellt...
Die Protagonisten auf der Expo Real:
Duisburgs Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, Hadi Teherani, Stephan Kölbl, Dr. Marcus Kruse, Dr. Ralf Oehmke und OB Adolf Sauerland
Hmmmm....
20:55
...nach 4 Monaten wird die Staatsanwaltschaft aktiv.
Jetzt bloß nicht schwindelig arbeiten!
19:57
Ja, wer hat denn da gepennt?
Bitte um brutalstmögliche Aufklärung.
Außerdem ist das ganze Projekt unangemessen teuer.
19:04
Ach Herr Endell! Schalten Sie doch bitte mal für 2 Minuten Ihr Hirn ein - Sie werden dann zu einer sensationellen Erkenntnis kommen: Wenn das Land hinsichtlich des Speichers Kaufabsichten hegt, kann es das noch so diskret behandeln - einer muss es wissen: Der Verkäufer. Denn mit dem muss man ja schliesslich einen Vertrag verhandeln, gelle? Und dass dieser Verkäufer möglichst viel Kohle haben möchte und daher bei anderen möglichen Interessenten anfragt, ob die nicht was drauflegen wollen, ist doch auch ziemlich naheliegend - hätten Sie vielleicht genauso gemacht.
Sie sehen, man braucht keinen Frankfurter Privatdetektiv (so darf sich hier übrigens jeder gescheiterte Würtschenverkäufer nennen), ein wenig nachdenken reicht schon!
(Die Staatsanwaltschaft haben Sie wahrscheinlich mit mindestens 30 Anrufen genervt, bis die dann, um Ruhe zu haben, formlle Ermitlungen gegen unbekannt aufgenommen hat ....)
Schönen Tach noch!