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Korruptionsvorwurf

Ermittlungen wegen Betrugs in islamischer Begegnungsstätte

30.11.2011 | 17:54 Uhr
Die in die Kritik geratene Integrations-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin, hier vor der Moschee in Marxloh, hat Rückendeckung von Integrationsminister Guntram Schneider bekommen. Foto: Karl Gatzmanga

Duisburg.  Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten in der Begegnungsstätte in Marxloh. Es bestehe der Verdacht auf Subventionsbetrug, Steuerhinterziehung und Beitragsvorenthaltung. Der Fall war Mittwoch auch Thema einer Sondersitzung des Sozialausschusses im NRW-Landtag.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten in der islamischen Begegnungsstätte in Marxloh. Ermittelt wird gegen Unbekannt wegen Verdachts des Subventionsbetruges, der Steuerhinterziehung und Beitragsvorenthaltung.

Laut Oberstaatsanwalt Detlef Nowotsch wurden die Ermittlungen vor einigen Tagen durch zwei Schreiben mit belastendem Inhalt ausgelöst.

Unterdessen hat die dadurch in die Kritik geratene Integrations-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD) Rückendeckung von Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) bekommen. Der Minister stellte sich im Landtag „voll und ganz hinter“ Kaykin. Laut externer Prüfungen sei an den Vorwürfen nichts dran.

Von 2005 bis 2010 Geschäftsführerin

Kaykin war in den Jahren 2005 bis 2010 Geschäftsführerin der von der Dachorganisation türkischer Vereine in Deutschland (Ditib) betriebenen Begegnungsstätte in Marxloh. In Medienberichten war unter anderem von schwarzen Kassen die Rede. Kaykin und Ditib weisen die Vorwürfe zurück.

Moschee investiert kräftig in neue...



Kommentare
30.11.2011
21:12
Ermittlungen wegen Betrugs in islamischer Begegnungsstätte
von Nur-Klippschueler | #3

Diese "voll und ganz dahinter" ist ja nur eine Reflexreaktion.

Ich hoffe, dass dieser Schneider bei Bestätigung der Vorwürfe die richtigen Konsequenzen zieht ..

30.11.2011
20:04
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Name von Moderation entfernt | #2

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30.11.2011
19:50
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Name von Moderation entfernt | #1

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